Qendrim Krasniqi vergibt die Riesenchance zur 3:1-Führung.
Qendrim Krasniqi vergibt die Riesenchance zur 3:1-Führung.

SC Rinteln gibt Führung leichtfertig aus der Hand

rinteln-sport.de 27.11.2022 - Peter Blaumann

 

Der SC Rinteln kam zum Jahresabschluss beim MTV Rehren AR nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Die Elf von Trainer Uwe Oberländer geht als Bezirksliga-Tabellenvierter in die Winterpause.

„Das Spiel ist so gelaufen, wie ich es erwartet habe. Rehren stand tief, kämpfte verbissen um jeden Ball, überbrückte mit langen Bällen das Mittelfeld. Spielerisch war vom MTV so gut wie nichts zu sehen“, so Oberländer. „Wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Auf dem holprigen, kleinen Platz war es für uns schwierig, unser Kombinationsspiel aufzuziehen. Das gelang uns leider nur phasenweise.“

Als in der 13. Minute ein langer Ball Gian-Luca Blume erreichte, stand es schon 1:0 für den Gastgeber. Rinteln schüttelte sich, bestimmte das Spiel und kam zu ersten Chancen, die jedoch nicht zum Erfolg führten. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Aktionen der Gäste zielorientierter und torgefährlicher. Als ein Flankenball in der 32. Minute durch die gesamte MTV-Abwehr rutschte, machte Alban Ramushi mit seinem zweiten Saisontor per Kopf das 1:1. Zwei Minuten später die Führung für Rinteln: Ein Freistoß wurde zu kurz abgewehrt, Jonas Kütemeyer stand goldrichtig und nickte zum 2:1 ein.

In der zweiten Halbzeit ließ es Rinteln locker angehen, spielte phasenweise sehr unkonzentriert und verpasste die frühzeitige Entscheidung. In der 65. Minute musste das 3:1 für den SC fallen. Qendrim Krasniqi tauchte völlig blank vor MTV-Keeper Oliver Steege auf, schoss den Ball jedoch über das Tor. Rinteln verwaltete danach weiter die knappe Führung und wurde bestraft. Als in der 87. Minute wieder ein langer Ball in den SCR-Strafraum segelte, markierte Andre Bartels per Kopf das umjubelte 2:2.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit die Partie förmlich aus der Hand gegeben und den Sieg verschenkt. Der Punktverlust war völlig unnötig“, ärgerte sich Oberländer. „Wir haben in den zweiten 45 Minuten kopflos agiert, sind unkonzentriert gegen einen stark limitierten Gegner aufgetreten.“

SCR: Jonathan Reuther, Jonas Kütemeyer, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi (90. Dennis Kirasic), Arber Ramushi, Julian David, Ivo Kirasic, Max Gahr, Julian Bedey, Jannik Flügel (78. Constantin Rachow), Michele Schiavano (85. Ugur Gercekci).


Er trifft und trifft und trifft: Serdar Akgün erzielt beim 5:1-Erfolg der Rintelner Reserve einen Doppelpack. Das waren die Saisontore 16 und 17.
Er trifft und trifft und trifft: Serdar Akgün erzielt beim 5:1-Erfolg der Rintelner Reserve einen Doppelpack. Das waren die Saisontore 16 und 17.

SC Rinteln II schiebt sich auf einen Aufstiegsplatz

rinteln-sport.de 21.11.2022 - Sebastian Blaumann

 

Die zweite Mannschaft des SC Rinteln hat in der 2. Kreisklasse das Absteigerduell gegen die SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten II gewonnen. In einer einseitigen Partie triumphierten die Steinanger-Kicker mit 5:1. Im Spitzenspiel setzte sich der TSV Hespe gegen den TSV Hagenburg II mit 6:2 durch. Damit kletterten die Rintelner auf Platz zwei in der Tabelle. Der TSV Hespe ist mit 37 Punkten Spitzenreiter, es folgt auf dem zweiten Aufstiegsplatz der SC Rinteln II mit 34 Zählern. Auf den Plätzen drei und vier rangieren der TSV Hagenburg II (33 Punkte) und der SC Auetal II (28 Punkte).

Das Rintelner Trainerteam warf vor dem Spiel mal wieder die Rotationsmaschine an. So kehrten Serdar Akgün, Tomas Muzik, Jakob Frühsorger und Philipp Mellinghoff zurück in die Mannschaft. Die SCR-Reserve benötigte ein paar Minuten, um bei Temperaturen knapp in den Plusgraden auf Betriebstemperatur zu kommen. Mit einem Doppelschlag stellten die Rintelner bereits früh die Weichen auf Heimsieg. Nach einer Ecke von Tomas Muzik irritierte Philipp Mellinghoff seinen Gegenspieler, sodass der Abwehrversuch des SG-Spielers im eigenen Netz landete – 1:0 für den SCR II (9.). Nur fünf Minuten später musste Torjäger Serdar Akgün nur noch den Fuß hinhalten – 2:0 (14.). Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin. SCR-Keeper Metin Yetiz war in der stärksten Phase der Gäste auf dem Posten und verhinderte in zwei, drei Situationen einen Gegentreffer.

Im zweiten Spielabschnitt machte der Tabellenzweite den Sack schnell zu. Waldemar Dirks erzielte in „Gerd-Müller-Manier“ das 3:0 (48.). Nach einer Ecke setzte der SCR-Altmeister zum „Dirks-Kreisel“ an und vollendete aus der Drehung. Damit war der Dreier für die Rintelner eingefahren. Erst in der Schlussphase zeigten sich die Spieler wieder in Torlaune. Serdar Akgün markierte nach starker Frühsorger-Vorarbeit das 4:0 (79.). Das war der 17. Saisontreffer des SCR-Angreifers. Mit einem strammen 18-Meter-Flachschuss erhöhte Philipp Mellinghoff (85.) zum 5:0. Kurz vor dem Abpfiff gab es den Ehrentreffer für die SG II. Issiaka Koné war zum 5:1-Endstand erfolgreich (88.).

SCR II: Metin Yetiz, Alexander Rachow, Philipp Mellinghoff, Tino Bedey, Kastriot Rexhepi, Luca-Alexander Mohr, Serdar Akgün, Tomas Muzik, Richard Stumpf, Waldemar Dirks, Jakob Frühsorger; Tinu Mendoza, Sven Kieweg, Johannes Hänke.


Michele Schiavano trifft zum 1:0.
Michele Schiavano trifft zum 1:0.

SC Rinteln gewinnt auch mit dem letzten Aufgebot

rinteln-sport.de 20.11.2022 - Peter Blaumann

 

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Der SC Rinteln bleibt in der Erfolgsspur. Trotz zahlreicher Ausfälle schlugen die Weserstädter den abstiegsbedrohten TuS Harenberg mit 3:1 und kletterten in der Bezirksliga-Tabelle auf den dritten Platz.

Der SC Rinteln pfeift aus dem letzten Loch. Neben den Langzeitverletzten fehlten mit Julian Bedey (Studium), Qendrim Krasniqi (Gelbsperre), Dennis Kirasic (Verletzung), Jannik Flügel (Beruf) und Benedikt Eckel (Beruf) wichtige Spieler. Aber SC-Trainer Uwe Oberländer griff in die Trickkiste und zauberte auf die Reservebank hoffnungsvolle Nachwuchsspieler. Die A-Junioren Mika Höfemann, Paul Wiersig und Jannik Bartram fieberten ihrem Einsatz in der ersten Mannschaft entgegen. „Aus dem Kader der Vorwoche standen gleich fünf Spieler nicht zur Verfügung. Aber, wenn es läuft, dann läuft es. Die Jungs haben sich richtig reingehauen, sind gelaufen, haben gekämpft und wurden einmal mehr für ihren bedingungslosen Einsatz belohnt“, freute sich Oberländer über den Auftritt seines Teams.

Trotz der zahlreichen Ausfälle stand ein durchschlagskräftiges Team auf dem Platz. Rinteln übernahm sofort die Kontrolle über die Partie, drängte Harenberg in die Defensive, vergab eine Großchance durch Alban Ramushi. In der 12. Minute das schnelle 1:0 für die Hausherren: Alban Ramushi bediente Michele Schiavano, der behielt beim Torschuss die Übersicht und netzte überlegt ein. Mit zunehmender Spielzeit ließ Rinteln die Zügel mehr und mehr schleifen. Harenberg wurde stärker, kam zu ersten Torchancen und markierte in der 20. Minute das 1:1. Ein Freistoß segelte durch den Strafraum, Rintelns Defensive schaute nur zu und Carlos Sanchez-Pazos machte den Ausgleich. Rinteln reagierte, zog die Zügel wieder an und ging in der 40. Minute erneut in Führung. Kaoa Aosman schlug einen Freistoß aus dem Halbfeld auf den langen Pfosten, Jonas Kütemeyer ging dazwischen und traf per Kopf zum 2:1.

Nach der Pause versuchte Harenberg, der Partie noch einmal eine Wende zu geben. Rinteln hielt dagegen und blieb ohne Gegentreffer. Ab der 60. Minute kontrollierte Rinteln die Begegnung wieder, stand tief und versuchte über Konter zum Torerfolg zu kommen. Ivo Kirasic traf den Pfosten, Alban Ramushi scheiterte am Keeper. So dauerte es bis zur 78. Minute bis zur endgültigen Endscheidung. Julian David war der umjubelte Torschütze zum 3:1.

In der Schlussphase brachte Oberländer seine Youngster. „Die Jungs trainieren schon bei uns mit und werden in der nächsten Saison sicherlich zum Kader gehören. In dieser Saison sollen sie so viele Einsatzminuten wie möglich bekommen“, blickt Oberländer schon in die Zukunft. „Wir haben nicht besonders gut gespielt, aber gewonnen. Und das zählt. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle fehlten die Automatismen.“

SCR: Jonathan Reuther, Ugur Gercekci, Jonas Kütemeyer, Alban Ramushi (88. Jannik Bartram), Arber Ramushi, Julian David (84. Paul Wiersig), Constantin Rachow (89. Kastriot Rexhepi), Ivo Kirasic, Max Gahr, Kaoa Aosman, Michele Schiavano (80. Mika Höfemann).


„Erlöser“ Erik Figura macht mit seinen Toren zum 2:0 und 3:0 den Sieg des SC Rinteln II beim TuS Lüdersfeld II perfekt.
„Erlöser“ Erik Figura macht mit seinen Toren zum 2:0 und 3:0 den Sieg des SC Rinteln II beim TuS Lüdersfeld II perfekt.

Das Tor zum 2:0 von Erik Figura bringt die Erlösung

rinteln-sport.de 14.11.2022 - Sebastian Blaumann

 

Die zweite Mannschaft des SC Rinteln hat sich in der 2. Kreisklasse keine Blöße gegeben und die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten TuS Lüdersfeld II mit einem 3:0-Erfolg erledigt. „Das war taktisch einwandfrei, wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und eine klasse Vorstellung gezeigt“, war SCR-Sprecher Dirk Böhning zufrieden.

Der Tabellendritte musste auf Serdar Akgün, Tomas Muzik und Jakob Frühsorger verzichten. Der Torjäger, der Spielmacher und die Arbeitsbiene im Mittelfeld fehlten verletzungsbedingt. Von Beginn an arbeitete die SCR-Reserve konzentriert in der Defensive. Und wenn mal ein Ball Richtung Tor flog, war Keeper Johannes Hänke zur Stelle. „Es kommt nicht oft vor, dass wir zu Null spielen“, weiß Böhning.

Gleich in seinem ersten Spiel für die Rintelner erzielte Neuzugang Kastriot Rexhepi (15.) mit einem herrlichen 20-Meter-Freistoß das 1:0. Der Neue spielte mal für den SV Obernkirchen in der Kreisliga, zog dann beruflich nach Herford und ist nun in der Weserstadt zuhause. Der Mittelfeldspieler, mit einem harten und präzisen Schuss ausgestattet ist, ist nach einer Knieverletzung wieder genesen. Danach ließ Erik Figura drei Hochkaräter liegen, zudem wurde ein Schuss von Benedikt Reinecke von der Linie geschlagen.

Bis zur 64. Minute mussten die Rintelner um den Sieg zittern. Dann sorgte Erik Figura mit dem Treffer zum 2:0 für die Erlösung. In der Nachspielzeit schnürte der SCR-Angreifer einen Doppelpack und markierte mit seinem 8. Saisontor den 3:0-Endstand. „Das war eine super Teamleistung“, lobte Böhning.

SCR II: Johannes Hänke, Alexander Rachow, Romario Vrebac, Benedikt Reinecke, Luca-Alexander Mohr, Kastriot Rexhepi, Sven Kieweg, Richard Stumpf, Erik Figura, Kilian Steinbeck, Tinu Mendoza; Tobias Bergsiek, Andreas Granse.


Mit einem Doppelpack leitet Qendrim Krasniqi die Wende ein.
Mit einem Doppelpack leitet Qendrim Krasniqi die Wende ein.

SC Rinteln steckt frühen Rückstand schnell weg

rinteln-sport.de 13.11.2022 - Peter Blaumann

 

Trotz eines frühen Rückstandes kam der SC Rinteln beim Tabellenvorletzten SV Frielingen zu einem ungefährdeten 6:1-Auswärtssieg und verteidigte damit den vierten Platz in der Bezirksliga.

„Auf einem traumhaft schönen Rasenplatz konnten wir unsere spielerischen Qualitäten voll zur Geltung bringen und mit flüssigem Kombinationsspiel eine Vielzahl von Möglichkeiten kreieren. Wenn wir alle Chancen konsequent genutzt hätten, wäre es am Ende zweistellig für uns ausgegangen“, freute sich SCR-Trainer Uwe Oberländer über den starken Auftritt seiner Elf.

Die Partie war gerade einmal 60 Sekunden alt, da stand es schon 1:0 für Frielingen. Paul Bollhorst nutzte ein Missverständnis zwischen SC-Keeper Jonathan Reuther und Arber Ramushi zur schnellen Führung. Rinteln schüttelte sich, steckte den frühen Rückstand schnell weg, zog ein technisch starkes Kombinationsspiel auf, ließ Ball und Gegner laufen und drehte die Partie mit einem Doppelschlag. Qendrim Krasniqi war in den ersten 30 Minuten nicht zu halten, glich in der 20. Minute zum 1:1 aus und schoss Rinteln eine Minute später mit 2:1 in Führung. Auch danach der SC nur im Vorwärtsmarsch: Krasniqi hatte Pech mit einem Latten-Kracher, der Hammer von Michele Schiavano wurde von der Linie gekratzt.

Als Schiavano in der 51. Minute das 3:1 markierte, war der Widerstand der Gastgeber endgültig gebrochen. Von Frielingen war Nichts mehr zu sehen. Rinteln kombinierte gefällig weiter und kam in der 63. Minute durch Kaoa Aosman zum 4:1. Der in der 65. Minute eingewechselte Max Gahr war kaum zwei Minuten auf dem Platz, da beteiligte er sich mit dem Treffer zum 5:1 am Torreigen. Den Schlusspunkt setzte Aosman in der 75. Minute mit dem 6:1. In der Schlussphase vergab Rinteln noch etliche weitere klare Chancen. Julian David traf den Innenpfosten, Julian Bedey scheiterte am Keeper.

„Frielingen hatte in den 90 Minuten nur eine Torchance, und die führte zum Rückstand. Danach haben wir sehr guten Fußball gespielt. Ich bin mit der Leistung meines Teams sehr zufrieden“, so das Fazit von Oberländer.

SCR: Jonathan Reuther, Qendrim Krasniqi (71. Benedikt Eckel), Arber Ramushi (65. Max Gahr), Julian David, Constantin Rachow, Ivo Kirasic, Dennis Kirasic (46. Jonas Kütemeyer), Julian Bedey, Kaoa Aosman (76. Ugur Gercekci), Jannik Flügel, Michele Schiavano.


Daniel Nowak (links) gratuliert dem Doppelpacker Wieslaw Sojka zum Torerfolg.
Daniel Nowak (links) gratuliert dem Doppelpacker Wieslaw Sojka zum Torerfolg.

SC Auetal gewinnt das Gipfeltreffen beim Verfolger SC Rinteln II mit 4:1

rinteln-sport.de 07.11.2022 - Sebastian Blaumann

 

 In der 1. Kreisklasse Süd sind die Altsenioren des SC Auetal das Maß aller Dinge. Im Gipfeltreffen beim Tabellenzweiten SC Rinteln II setzte sich der Spitzenreiter mit 4:1 durch.

Die Rintelner erwischten einen Start nach Maß. Jakob Slowik (2.) brachte den SCR mit 1:0 in Führung. Bis zur 22. Minute hielt der Verfolger mit. Dann erzielten die Auetaler drei Tore in drei Minuten und stellten die Weichen auf Sieg. Wieslaw Sojka (22./24.) und Thorben Hemmler (23.) trafen.

Dass es nicht noch einmal spannend wurde, lag am starken SCA-Keeper Maik Gläser, der gegen Michael Lackner und Jan Elstrod zwei sichere Gegentore mit Riesenparaden vereitelte. „Wie er die beiden Bälle gehalten hat, weiß ich bis heute nicht. Eigentlich wollte ich schon jubelnd abdrehen“, berichtete SCR-Stürmer Michael Lackner.

Die SCR-Zweite trat ohne Wechselmöglichkeit an und so schwanden im zweiten Spielabschnitt die Kräfte. Alexander Wolf (48.) erzielte den 1:4-Endstand. Der SC Auetal sicherte sich die Herbstmeisterschaft, kommt nach sieben Spielen auf 18 Punkte und 28:7 Tore.

SCR II: René Dubiel, Paul Seegers, Panagiotis Panagopoulos, Jakob Slowik, Jan Elstrod, Michael Lackner, Hans-Georg Dlugosch.

SCA: Maik Gläser, Uwe Böhm, Karsten Neermann, Daniel Litschel, Daniel Nowak, Wieslaw Sojka, Alexander Wolf; Rolf Winkler, Thomas Piepho, Thorben Hemmler.

Weitere Ergebnisse: 1. Kreisklasse Süd: SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II – TSV Krankenhagen 2:0. Die Torfolge: 1:0 Stefan Rinne (40.), 2:0 Stefan Rinne (42.). Kreisliga: SG Engern/Deckbergen-Schaumburg – TuS Niedernwöhren 0:2. Die Torfolge: 0:1 Burkhard Schirmer (3.), 0:2 Steffen Hartmann (44.).

Altherren-Kreisliga: SG Bad Nenndorf-Riehe/Rehren A/R – SG Deckbergen-Schaumburg/Engern 1:3. Die Torfolge: 0:1 Sebastian Pasko (3.), 1:1 Delil Sincar (23.), 1:2 Sebastian Pasko (35.), 1:3 Caspar Prasuhn (48.). TuS Wiedensahl-Niedernwöhren – SG Exten/Krankenhagen 2:1. Die Torfolge: 0:1 Mario Vrebac (16.), 1:1 Mario Knigge (33.), 2:1 Veit Ehlerding (37.).


Mit einer 30-Meter-Fackel gleicht Jakob Frühsorger zum 1:1 für den SC Rinteln II aus. Am Ende muss sich die SCR-Reserve im Top-Spiel beim TSV Hespe mit 2:5 geschlagen geben.
Mit einer 30-Meter-Fackel gleicht Jakob Frühsorger zum 1:1 für den SC Rinteln II aus. Am Ende muss sich die SCR-Reserve im Top-Spiel beim TSV Hespe mit 2:5 geschlagen geben.

SC Rinteln II verliert Top-Spiel in Hespe mit 2:5

rinteln-sport.de 07.11.2022 - Sebastian Blaumann

 
Für die zweite Mannschaft des SC Rinteln ist eine Auswärtsfahrt zum TSV Hespe keine Reise wert. Nach der 1:3-Niederlage im Kreispokal folgte nun im Top-Spiel der 2. Kreisklasse eine 2:5-Pleite. „Nach der Pause war jeder Hesper Schuss ein Treffer. Und das waren entweder Traumtore oder von uns ganz schlecht verteidigt“, berichtete Team-Sprecher Dirk Böhning. Zur Pause führten die Rintelner noch mit 2:1.

Am letzten Spieltag der Hinrunde schickte das Trainerteam des SCR einen Mix aus alten Haudegen und ehrgeizigen Nachwuchskräften aus der A-Jugend auf den Platz. Hespe legte einen Blitzstart hin. Niklas Völkening war bereits in der 4. Minute zum 1:0 erfolgreich. Danach kam der SCR besser ins Spiel und dominierte die Partie bis zum Seitenwechsel. Mit einer 30-Meter-Fackel genau in den Winkel erzielte Jakob Frühsorger (8.) den schnellen Ausgleichstreffer. Mit einer Glanzparade entschärfte TSV-Keeper Sebastian Wenzel den Fallrückzieher von Frühsorger (11.). „Den hält nicht jeder“, meinte Böhning anerkennend. Gegen den Kopfball aus Nahdistanz von Tino Bedey (20.) war Wenzel aber machtlos. So ging der Tabellenzweite mit einer 2:1-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel verpasste die SCR-Reserve den dritten Treffer. Frühsorger lief alleine auf Wenzel zu und scheiterte am überragenden Hesper Torwart (59.). „Wenn wir den machen, geht das Spiel bestimmt anders aus“, mutmaßte Böhning.

An die nächsten 15 Minuten werden sich die Hesper noch lange erinnern. Der neue Tabellenzweite erzielte vier Tore in 13 Minuten. Zweimal pennten die Rintelner nach Standards, zwei weitere Treffer waren unhaltbare Sonntagsschüsse. So drehte der TSV Hespe durch die Tore von Rafael Helt (62.), Steven Hesse (67./73.) und René Thom (75.) die Partie in einen 5:2-Heimerfolg. Damit tauschten beide Vereine die Plätze in der Tabelle. Der TSV steht nun als Zweiter auf einem Aufstiegsplatz, der SCR liegt drei Punkte dahinter in Lauerstellung.

SCR II: Johannes Hänke, Tobias Kraschewski, Mika Höfemann, Benedikt Reinecke, Jannik Bartram, Tino Bedey, Serdar Akgün, Tomas Muzik, Richard Stumpf, Erik Figura, Jakob Frühsorger; Sven Kieweg, Waldemar Dirks, Romario Vrebac, Stefan Requardt.


SCR-Keeper Metin Yetiz hält die Null fest.
SCR-Keeper Metin Yetiz hält die Null fest.

SC Rinteln bleibt zum ersten Mal ohne eigenen Treffer

rinteln-sport.de 06.11.2022 - Peter Blaumann

 
Zum ersten Mal in dieser Saison blieb der SC Rinteln ohne eigenen Treffer. Die Elf von Trainer Uwe Oberländer kam im Schaumburger Bezirksliga-Derby beim TSV Algesdorf über ein torloses Remis nicht hinaus.

Rinteln begann die Begegnung mit einer etwas veränderten Aufstellung. Metin Yetiz stand im Tor. Stammkeeper Jonathan Reuther saß auf der Bank. Arber Ramushi und Michele Schiavano sollten eine Pause bekommen.

„Es war das erwartete Spiel. Das spielerische Element war nicht gefragt, Zweikampfhärte und Zweikampfstärke waren gefragt“, so Oberländer. „Wir haben das 1:1-Spiel übertrieben, liefen uns in der dicht gestaffelten TSV-Abwehr häufig fest. Auf dem holprigen Boden war ein flüssiges Kombinationsspiel kaum möglich.“

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Zwar hatte Rinteln mehr Ballbesitz, konnte aber keine zwingenden Chancen herausspielen. Algesdorf stand tief, operierte mit langen Bällen über Sebastian Eiselt. Der einzige TSV-Stürmer sollte die Bälle festmachen und den nachrückenden Spielern in den Lauf legen. Rinteln musste also höllisch aufpassen.

In der zweiten Halbzeit schaltete Rinteln auf den Offensiv-Modus um und agierte teilweise mit sechs Offensivkräften. Jetzt war der SC das dominierende Team. Algesdorf blieb mit Nadelstichen gefährlich. Der eingewechselte Michele Schiavano und Alban Ramushi scheiterten am starken TSV-Keeper Maximilian Schmidbauer, der die Null mit glänzenden Paraden festhielt. Auf der anderen Seite zeigte auch Metin Yetiz seine ganze Klasse, reagierte nach einem Freistoß von Tim Harmening aus 20 Metern stark und vereitelte so den Siegtreffer des Gastgebers.

„Wir haben alles versucht. Aber es gibt Tage, da klappt nicht alles nach Wunsch. Und so einen Tag haben wir erwischt, ohne die Leistung von Algesdorf schmälern zu wollen“, so das Fazit von Oberländer.   

SCR: Metin Yetiz, Jonas Kütemeyer, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi (75. Benedikt Eckel), Julian David, Constantin Rachow (55. Michele Schiavano), Max Gahr (15. Arber Ramushi), Dennis Kirasic, Julian Bedey, Kaoa Aosman, Jannik Flügel.


Nach einem 50-Meter-Sprint schiebt Serdar Akgün das Leder überlegt in die Maschen. SVS-Keeper Jonas Lange und Verteidiger Marvin Hoheisel können dem Ball nur hinterherschauen.
Nach einem 50-Meter-Sprint schiebt Serdar Akgün das Leder überlegt in die Maschen. SVS-Keeper Jonas Lange und Verteidiger Marvin Hoheisel können dem Ball nur hinterherschauen.

Rintelner Reserve brilliert nur 45 Minuten

rinteln-sport.de 30.10.2022 - Sebastian Blaumann

 
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Die Torfabrik hat wieder zugeschlagen. Dem SV Victoria Sachsenhagen II reichen drei Auswärtstore nicht zum Punktgewinn. Die Reserve des SC Rinteln schlug im Spitzenspiel der 2. Kreisklasse die Gäste vom Kanal mit 5:3 und verteidigten damit den Platz auf dem Aufstiegsrang. Dabei reichte den Hausherren eine brillante erste Halbzeit, um den Sieg in trockenen Tüchern zu haben. Denn nach 45 Minuten lag die SCR-Reserve mit 4:0 in Führung.

Im ersten Spielabschnitt dominierte der SC Rinteln II nach Belieben. „Wir liefen auf dem Platz rum wie Falschgeld, meine Spieler hatten allesamt ein rosa Röckchen an“, war SVS-Trainer Sebastian Reuter in der Pause gefrustet. Bereits in der 10. Minute ging der SCR mit 1:0 in Führung. Serdar Akgün schnappte sich die Kugel in der eigenen Hälfte, setzte zum 50-Meter-Sprint an und schob das Leder überlegt zum 1:0 ins lange Eck. Jakob Frühsorger (15.) erhöhte nach einem Kombinationswirbel auf 2:0. Die Gäste kamen etwas besser ins Spiel. Nico Gutzeit (39.) nagelte das Spielgerät aus 25 Metern an die Latte. In die Drangphase der Sachsenhäger traf der SC Rinteln doppelt. „Altmeister“ Serdar Akgün war nicht zu stoppen, spielte die SVS-Defensive schwindelig, ließ sie wie Slalomstangen stehen und erhöhte per Doppelpack (40./44.) zum 4:0-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel schaltete der SCR in den Verwaltungsmodus. Tomas Muzik (47.) und Jakob Frühsorger (55.) verpassten leichtfertig den fünften Treffer nachzulegen. Aber auch die Kanal-Kicker hatten einen alten Haudegen in ihren Reihen. Ingo Poschlod weiß ganz genau, wo das Tor steht. Der „Oldie“ der Sachsenhäger netzte nach der Pause dreimal (59./77./82.) und brachte die Gäste auf 5:3 heran. Das zwischenzeitliche 5:1 markierte Tomas Muzik (75.) nach schöner Vorarbeit von Sven Kieweg. In den Schlussminuten verteidigte der Tabellenzweite die knappe Zwei-Tore-Führung gegen nimmermüde Sachsenhäger.

Spielertrainer Tobias Bergsiek gab auf dem Feld und an der Seitenlinie stimmlich alles, sodass der Defensivspieler nach Spielschluss nur noch heiser war. „Wir dürfen das Spiel nicht noch einmal so spannend machen. Wir haben zu schnell zu viele Gänge rausgenommen“, monierte der Rintelner Dreifach-Torschütze Serdar Akgün.

SCR II: Metin Yetiz, René Herzog, Yannik Walter, Timo Schmidt, Tobias Kraschewski, Luca Mohr, Johannes Hänke, Serdar Akgün, Tomas Muzik, Tobias Bergsiek, Jakob Frühsorger; Sven Kieweg, Stefan Requardt, Romario Vrebac, Mario Vrebac.

SVS II: Jonas Lange, Nico Hantke, Lennard Marschke, Leon Reuter, Marvin Hoheisel, Björn Riesen, Paul-Luis Keiser, Sebastian Kiehl, Ingo Poschlod, Nico Gutzeit, Daniel Gejbel; Pascal Pollack, Ahmad Shoib Mohammadi, Oliver Reimann.


Zu früh gefreut: Der SC Rinteln bejubelt das 1:0 von Alban Ramushi (2. von rechts).
Zu früh gefreut: Der SC Rinteln bejubelt das 1:0 von Alban Ramushi (2. von rechts).

Abschlussschwäche kostet dem SC Rinteln den Sieg

rinteln-sport.de 30.10.2022 - Sebastian Blaumann

 
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Der SC Rinteln gehört in der Bezirksliga zu den Spitzenmannschaften. Das hat die Partie gegen den 1. FC Germania Egestorf-Langreder II ganz klar unterstrichen. Das Team von Trainer Uwe Oberländer bot eine bärenstarke Leistung, hatte den torhungrigen Tabellendritten am Rande einer Niederlage, musste sich aber nach 90 spannenden und intensiven Minuten mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben. Die Abschlussschwäche kostete den Rintelnern den möglichen Sieg. Kaoa Aosman und Michele Schiavano versiebten zwei hundertprozentige Chancen.

Da die Kirasic-Brüder fehlten und Noshkar Sharo verletzt ausfiel, musste Oberländer seine Dreierkette umbauen. Max Gahr, Jannik Flügel und Jonas Kütemeyer meisterten die Aufgabe ohne Fehl und Tadel, hatten Torjäger Hannes Milan weitestgehend im Griff. Ganz ausschalten kann man den 21-Tore-Mann nicht.

Der SC Rinteln ging aggressiv in die Zweikämpfe, kaufte den Gästen so den Schneid ab und dominierte die Partie in den ersten 30 Minuten. Den ersten Warnschuss von Alban Ramushi (11.) wehrte Aushilfskeeper Steven Widdel zur Ecke ab. Auf der Gegenseite scheiterte Maurice Lapöhn an SCR-Schlussmann Jonathan Reuther (13.). Danach rollte Angriff auf Angriff auf das Germanen-Tor. Schiavano (15.) bekam in guter Position den Ball nicht unter Kontrolle, Julian David (17.) schoss aus neun Metern freistehend über das Gehäuse, Qendrim Krasniqi (35.) zwang Gäste-Keeper Widdel zu einer Fußabwehr und der Volleyschuss von Schiavano (38.) wurde abgeblockt. Die sichere Führung vergab der SCR in der 23. Minute. Das Geschoss von Julian David klatschte an den Pfosten, der Abpraller landete bei Kaoa Aosman, der den eigenen Mitspieler Alban Ramushi, der kurz vor der Torlinie lag, anschoss. Auf der Gegenseite setzte Rouven Bräunig (26.) einen Lupfer auf die Latte. So ging die erste Hälfte klar an die Rintelner. Der Tabellenvierte machte vieles richtig, nur es fehlte das Führungstor.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Germanen besser in die Partie. „Wir haben nach 30 Minuten umgestellt, standen tiefer und fanden so in die Partie“, berichtete Germanen-Trainer Pascal Herting, der viele Jahre auf dem Steinanger sein Zuhause hatte und das Trikot des SC Rinteln trug. Max Gahr (49.) warf sich in den Schuss von Milan. Den nächsten Hochkaräter vergaben erneut die Hausherren. Nach einem langen Ball legte David den Ball mustergültig per Kopf für Schiavano ab, doch dem Rintelner Stürmer sprang das Leder beim Abschluss an das Schienbein, sodass die Kugel nicht im leeren Tor einschlug, sondern am Tor vorbeirauschte (58.).

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Mannschaften wollten den Dreier. Nach einer schönen Einzelleistung von Krasniqi, der die halbe Germanen-Defensive austanzte, brauchte Alban Ramushi (75.) nur noch den Fuß zum 1:0 hinhalten. Endlich belohnte sich der SCR für eine starke Vorstellung mit dem Führungstor. Doch der Jubel dauerte nicht lange. „Wir laufen bei Führung in einen Konter“, ärgerte sich Oberländer über den dummen Ausgleichstreffer. Einmal stimmte die Konterabsicherung nicht, Milan legte den Turbo ein, umkurvte Reuther und schob das Leder zum 1:1 in die Maschen (78.).

In der Schlussphase brannte es in beiden Strafräumen, doch es wollten keine weiteren Tore mehr fallen. Als dann der umsichtige Schiedsrichter Tobias Kohn das Bezirksliga-Spiel auf Top-Niveau abpfiff, blickte man beim SCR in leere Gesichter. Die Rintelner belohnten sich für ihre Top-Leistung nicht mit einem Dreier. Die Gäste nahmen den Punkt gerne mit nach Hause.

SCR: Jonathan Reuther, Jonas Kütemeyer, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi (80. Benedikt Eckel), Arber Ramushi, Julian David, Max Gahr, Julian Bedey, Kaoa Aosman (87. Constantin Rachow), Jannik Flügel, Michele Schiavano (84. Mika Höfemann).


Benedikt Eckel (rechts) entwischt seinem Gegenspieler Pascale Reckeweg und erzielt das 1:0 für die zweite Mannschaft des SC Rinteln.
Benedikt Eckel (rechts) entwischt seinem Gegenspieler Pascale Reckeweg und erzielt das 1:0 für die zweite Mannschaft des SC Rinteln.

SC Rinteln II gewinnt im Schongang

rinteln-sport.de 24.10.2022 - Sebastian Blaumann

 


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Die zweite Mannschaft des SC Rinteln bleibt in der 2. Kreisklasse dem Spitzenreiter TSV Hagenburg II auf den Fersen. Die Seeprovinzler siegten beim FC Stadthagen II mit 7:2, die Rintelner machten es sogar noch deutlicher und setzten sich im Schongang gegen eine stark ersatzgeschwächte SG RW Stadthagen mit 7:0 durch.

Am 11. Spieltag konnte das Trainer-Quintett des SCR fast aus dem Vollen schöpfen. Mit Metin Yetiz stand mal wieder ein gelernter Torwart zwischen den Pfosten. Zudem waren Ideengeber Tomas Muzik und Torjäger Serdar Akgün wieder an Bord. Auf der anderen Seite reisten die Kreisstädter nur mit zwölf Spielern an und waren auf Schadensbegrenzung aus.

Der SC Rinteln dominierte die Partie nach Belieben und vernachlässigte das eine oder andere Mal die Abwehrarbeit. So hatten die Rot-Weißen doch einige Chancen, um zum Ehrentreffer zu kommen. Doch Yetiz war stets auf dem Posten. Die beste Möglichkeit der Stadthäger verdaddelten Walid Khaled Khudayda und Bariz Bahri, die nur noch Yetiz und Alexander Rachow vor sich hatten. Das wäre der Treffer zum 1:1-Zwischenstand gewesen.

Es dauerte bis zur 18. Minute, bis das erste Tor des SC Rinteln fiel. Benedikt Eckel war mit einem Schlenzer erfolgreich. Nach der Stadthäger Großchance erzielte Yannik Walter nach einem Freistoß mit einem Volleyschuss aus Nahdistanz das 2:0 (28.). Mit einem Doppelpack kurz vor der Pause schraubte der SCR durch Erik Figura das Resultat auf 4:0 in die Höhe. Serdar Akgün nagelte einen Foulelfmeter an die Latte, Erik Figura netzte den Nachschuss zum 3:0 ein (42.). Und nur eine Zeigerumdrehung später traf Figura zum 4:0.

Im zweiten Spielabschnitt nahm der Tabellenzweite das Tempo raus, legte sich den Gegner zurecht und erhöhte mit einem Dreierpack zwischen der 70. und 77. Minute zum 7:0-Endstand. Serdar Akgün, Yannik Walter und Sven Kieweg hießen die Torschützen. Dabei gelang Kieweg das schönste Tor des Tages. Der Altherrenspieler war mit einem mustergültigen Schlenzer vom Strafraumeck in den Winkel erfolgreich. Die Rintelner leisteten sich sogar noch einen weiteren Fehlschuss vom Elfmeterpunkt. Waldemar Dirks (65.) jagte das Leder erneut ans Aluminium.

SCR II: Metin Yetiz, Alexander Rachow, Tinu Mendoza, Yannik Walter, Benedikt Eckel, Luca-Alexander Mohr, Johannes Hänke, Serdar Akgün, Tomas Muzik, Erik Figura, Jakob Frühsorger; Waldemar Dirks, Mario Vrebac, Timo Schmidt, Mehmet Özkan, Sven Kieweg.


Qendrim Krasniqi trifft schon früh zur 1:0-Führung.
Qendrim Krasniqi trifft schon früh zur 1:0-Führung.

SC Rinteln kann nur 15 Minuten überzeugen

rinteln-sport.de 23.10.2022 - Peter Blaumann

 


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Der Sieg war unvermeidbar: Gegen einen stark limitierten TSV Hagenburg gewann der SC Rinteln nach einer wenig überzeugenden Leistung mit 4:0 und festigte damit den Platz in der Spitzengruppe der Bezirksliga.

In den ersten 15 Minuten dominierte Rinteln die Partie. Hagenburg konnte sich minutenlang nicht aus der Umklammerung befreien. Angriffswelle auf Angriffswelle rollte auf das TSV-Tor. Alban Ramushi traf in der 3. Minute den Pfosten. Nach Ecken brannte es im Gäste-Strafraum lichterloh. Nach einem Freistoß in der 9. Minute diagonal über das halbe Spielfeld erlief sich Qendrim Krasniqi den Ball und schob die Kugel aus kurzer Distanz am Keeper vorbei zum 1:0 in die Maschen. Auch danach Dauerdruck der Gastgeber. Als sich Noshkar Sharo in der 17. Minute bei einem Abwehrversuch das Knie verdrehte und ausgewechselt werden musste, gab es ein Bruch im Spiel des SC. Julian Bedey wurde aus dem zentralen Mittelfeld in die Abwehrkette zurückbeordert. Dadurch fehlte Rinteln im Mittelfeld die Ordnung. Fehlpass auf Fehlpass besonders in die Spitze war die Folge. Die Offensivkräfte verstrickten sich in Einzelaktionen. In der Abwehr wurde leichtfertig der Ball hin- und hergeschoben. Nach dem 2:0 in der 27. Minute durch Kaoa Aosman lief beim SC nichts mehr zusammen. Hagenburg zeigte kämpferische Qualitäten, hatte in einigen Phasen sogar mehr Ballbesitz, ohne jedoch dabei wirklich torgefährlich zu werden.

In der Pause wurde es laut in der SC-Kabine. Trainer Uwe Oberländer rief seine Jungs zur Ordnung, forderte mehr Konzentration im Passspiel. Nach einem Foul an Alban Ramushi im Strafraum verwandelte Aosman in der 48. Minute den Elfmeter zum 3:0. Im Gefühl des sicheren Sieges blieb das Spiel des SC Rinteln Stückwerk. Flüssige Kombinationen waren Mangelware. Hagenburg gab trotz des klaren Rückstandes nie auf, erspielte sich sogar Chancen. Die beste vergab Ülkem Kilic in der 60. Minute. Zunächst wurde sein Schuss von Julian Bedey abgewehrt, den Nachschuss lenkte SCR-Keeper Jonathan Reuther mit einer Glanzparade ins Toraus. Erst in den Schlussminuten waren die Aktionen der Gastgeber wieder zielgerichteter. Nach einem Pass von Aosman in der 90. Minute in den Lauf von Krasniqi erhöhte der Flügelflitzer des SC zum 4:0-Endstand.

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo (17. Constantin Rachow), Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi (82. Jakob Frühsorger), Julian David, Ivo Kirasic (78. Paul Wiersig), Max Gahr, Julian Bedey, Kaoa Aosman, Jannik Flügel, Michele Schiavano (85. Erik Figura).


Mit seiner Schnelligkeit bereitet Erik Figura (links) viele Chancen des SC Rinteln II vor. In dieser Szene lässt er den Beckedorfer Sascha Kuhnt stehen.
Mit seiner Schnelligkeit bereitet Erik Figura (links) viele Chancen des SC Rinteln II vor. In dieser Szene lässt er den Beckedorfer Sascha Kuhnt stehen.

Heimpleite für die Rintelner Zweitvertretung

rinteln-sport.de 16.10.2022 - Sebastian Blaumann

 


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Nach dem eindrucksvollen 5:2-Derbytriumph beim TSV Eintracht Exten II folgte nur eine Woche später die Ernüchterung beim SC Rinteln II. Der Spitzenreiter der 2. Kreisklasse verlor sein Heimspiel gegen den Tabellenachten Beckedorfer SV mit 1:3.

Wie so oft musste das Trainer-Quintett der Rintelner kräftig rotieren. So fehlten an diesem Wochenende mit Yannik Walter, Serdar Akgün, Tomas Muzik, Tino Bedey, Philipp Mellinghoff und Kilian Steinbeck wichtige Säulen und die Matchwinner des Derbysieges. Diese Ausfälle konnte die SCR-Reserve nicht auffangen. Trotzdem rochen die Steinanger-Kicker lange am Remis.

Um überhaupt eine Mannschaft stellen zu können, mussten die SCR-Trainer, sich Hilfen aus den beiden A-Junioren-Mannschaften holen. So kamen fünf Nachwuchskräfte zum Einsatz. In der ersten Halbzeit hatte das neu formierte Team der Rintelner erhebliche Anlaufschwierigkeiten. Der Offensivmotor stotterte ohne Ideengeber Tomas Muzik und ohne Vollstrecker Serdar Akgün (11 Saisontore), die Defensive wackelte ohne Stabilisator Yannik Walter. Die großen Lücken nutzten die Gäste aus und führten zur Pause mit 2:1. Mathis Bremer (15.) und Nico Kleefeld (28.) trafen für die Beckedorfer. Den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielte Waldemar Dirks (24.) mit einem Foulelfmeter. Direkt vor der Pause verpasste Kerim Alyar das 2:2. Der A-Junior scheiterte aus Nahdistanz am überragend haltenden BSV-Keeper Pascal Tadjipour.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Sascha Kuhnt (63.) sowie Mathis Bremer (67.) und Nico Kleefeld (69.) ließen den dritten Beckedorfer Treffer liegen. Auf der Gegenseite lenkte Tadjipour (72.) einen Drehschuss von Dirks mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Dirks traf nur zwei Minuten später das Außennetz und Luca-Alexander Mohr (75.) scheiterte freistehend an der starken Nummer eins der Beckedorfer. Erik Figura machte auf der Außenbahn richtig Tempo, bereitete mit seiner Schnelligkeit viele Chancen der Rintelner vor und wurde im Strafraum elfmeterreif von den Beinen geholt. Doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm.

Nach einem Konterangriff markierte Nico Kleefeld (79.) mit seinem zweiten Tagestreffer das 1:3 für die Gäste. Das war die Entscheidung. Rinteln strauchelte, Beckedorf feierte den Auswärtssieg. In der 89. Minute sah der Rintelner Adrian Turkiewicz nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Turkiewicz feierte als Spieler Nummer 44 seine Saisonpremiere im Dress der Rintelner und muss nun wohl lange auf seinen zweiten Einsatz warten.

SCR II: Johannes Hänke, Alexander Rachow, Romario Vrebac, Tobias Kraschewski, Richard Stumpf, Luca-Alexander Mohr, Sven Kieweg, Erik Figura, Waldemar Dirks, Umut Bozkurt, Jakob Frühsorger; Benedikt Reinecke, Jannik Bartram, Kerim Alyar, Adrian Turkiewicz, Niklas Wienecke.

BSV: Pascal Tadjipour, Anicet Koffi, Dominik Redschus, Kewin Dewucki, Jakob Striegel, Steven Kemptner, Nico Kleefeld, Mathis Bremer, Marcel Dbouk, Sascha Kuhnt, Gian Jimenez-Paradies; Kay Mieczkowski, Matthew Hickel, Anatolij Gutman.


SCR-Torschütze Kaoa Aosman (rechts) ist von TSV-Torschütze Leo Büsing nur mit einem Foul zu stoppen.
SCR-Torschütze Kaoa Aosman (rechts) ist von TSV-Torschütze Leo Büsing nur mit einem Foul zu stoppen.

Sekunden fehlen dem SC Rinteln zum Sensationssieg

rinteln-sport.de 16.10.2022 - Sebastian Blaumann

 


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Dem SC Rinteln haben nur Sekunden gefehlt, um dem TSV Barsinghausen seine erste Saisonniederlage in der Bezirksliga beizufügen. In der 95. Minute glich Leon Büsing zum 1:1 aus. „Wir sind natürlich total enttäuscht, dass unser unermüdlicher Einsatzwille nicht mit einem Dreier belohnt wurde. Wir können aber trotzdem stolz auf unsere Leistung sein“, berichtete SCR-Trainer Uwe Oberländer nach Spielschluss. Der TSV Barsinghausen gab nach dem Remis die Tabellenführung an den VfL Bückeburg ab.

Der SC Rinteln überzeugte mal wieder auf der ganzen Linie und bot dem favorisierten Landesliga-Absteiger bis zum Abpfiff richtig Paroli. Die starken Leistungen der Rintelner sind also keine Ausreißer nach oben. Der SCR spielt mittlerweile im Konzert der Großen eine gewichtige Rolle mit. Der bärenstarke 3. Tabellenplatz in der Bezirksliga spiegelt die Leistungen der Steinanger-Kicker absolut wider.

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Match mit bissigen, aber fairen Zweikämpfen. Beide Abwehrreihen agierten sehr konzentriert, sodass es nur wenige Torchancen auf beiden Seiten gab. SCR-Flügelflitzer Qendrim Krasniqi zwang TSV-Keeper Julian Lenz aus zentraler Position zweimal zu einer Glanztat (21./30.). „Im Training fragt Qendrim den Torwart, wo er den Ball hinhaben möchte“, meinte Oberländer. Auf der Gegenseite kam Pascal Martin (25.) einen Schritt zu spät gegen SCR-Keeper Jonathan Reuther. Und nur eine Minute später hielt die Rintelner Nummer eins ganz stark gegen Tobias Kienlin (26.).

Rinteln präsentierte sich griffig in den Zweikämpfen und nach Balleroberungen ging es blitzschnell nach vorne. Nach einem Traumpass von Noshkar Sharo war der Abschluss von Julian David (32.) zu schwach. Auch die feine Ablage von Michele Schiavano (38.) brachte Krasniqi nicht im Tor unter. Der fleißige Krasniqi hatte kein Schussglück. So blieb es zur Pause bei einem 0:0-Unentschieden.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren einen perfekten Start. Julian Bedey schickte Julian David auf die Reise, seine Hereingabe wehrte ein TSV-Spieler mit ausgetrecktem Arm ab. Schiedsrichter Marc-Oliver Reschke zeigte sofort auf den Punkt. Kaoa Aosman (56.) verwandelte den Handelfmeter sicher zum 1:0 für den SC Rinteln.

Der Tabellenführer schüttelte sich und drückte vehement auf den Ausgleich. Trotz seiner Konterstärke kam der SCR kaum noch zu Entlastungsangriffen. Die Rintelner warfen sich in jeden Ball, hatten aber Glück, dass Leon Büsing aus zwei Metern nur die Latte traf (72.) und dass Felipe-Marcel Böttcher (78.) die Kugel am Tor vorbeischoss.

In der 88. Minute vergab der SCR seinen Matchball. Max Gahr tankte sich auf der Außenbahn gegen drei Gegenspieler durch, passte den Ball nach innen, wo Michele Schiavano völlig frei war, doch der Torjäger wählte den Gewaltschuss, anstatt den Schlenzer und drosch das Leder über das Gehäuse.

Als dann auch noch Abwehrchef Dennis Kirasic verletzungsbedingt vom Platz musste, fiel in der fünften Minute der Nachspielzeit mit der letzten Aktion doch noch der Ausgleich für den Spitzenreiter. Ein Freistoß segelte in den Fünfer, Leon Büsing stieg am höchsten und nickte den Ball aus Nahdistanz ein. Entsetzen beim SCR, großer Jubel beim TSV.

„Das späte Gegentor ist richtig bitter, aber noch einmal ein großes Lob an meine Mannschaft für einen fast perfekten Auftritt“, erklärte SCR-Coach Uwe Oberländer. Sein Gegenüber, Toni Pagano Scorcio, fand die Leistung seiner Elf über eine Stunde nicht zu prickelnd. „Das können wir besser. Doch am Ende haben wir den Ausgleich noch erzwungen. In Rinteln werden nicht viele Mannschaften punkten“, berichtete der TSV-Trainer.

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo, Qendrim Krasniqi, Arber Ramushi, Julian David (75. Alban Ramushi), Constantin Rachow, Ivo Kirasic (82. Jonas Kütemeyer), Dennis Kirasic (87. Max Gahr), Julian Bedey, Kaoa Aosman (75. Jannik Flügel), Michele Schiavano (92. Ugur Gercekci).


Yannik Walter (links) und Moritz zum Felde kämpfen um den Ball. Doppeltorschütze Philipp Mellinghoff beobachtet die Szene.
Yannik Walter (links) und Moritz zum Felde kämpfen um den Ball. Doppeltorschütze Philipp Mellinghoff beobachtet die Szene.

SC Rinteln II gewinnt das kleine Derby beim TSV Eintracht Exten II nach einem irren Spiel

rinteln-sport.de 10.10.2022 - Sebastian Blaumann

 

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In der 2. Kreisklasse hat der SC Rinteln II die Tabellenspitze erfolgreich verteidigt. Im Reserveduell beim TSV Eintracht Exten gab es für den Tabellenführer einen 5:2-Auswärtserfolg. Im kleinen Derby lag der SCR bereits mit 0:2 in Rückstand. Dann trafen Philipp Mellinghoff und Serdar Akgün doppelt und Erik Figura machte in der Schlussminute den Deckel drauf.

Vor dem Spiel herrschte bei beiden Mannschaften helle Aufregung. Die Spieler standen pünktlich um 12:30 Uhr umgezogen auf dem Platz und warteten auf den Anpfiff. Doch es fehlte die wichtigste Person: der Schiedsrichter. Moses Müller war nicht da. Unter den Zuschauern weilte Thorsten Schulte – Schiedsrichter beim SC Rinteln. Es wurde telefoniert und gesprochen. So einigten sich beide Mannschaften darauf, dass Schulte das Spiel anpfeift. Der eigentlich angesetzte Schiedsrichter war bereits unterwegs. „Ich pfeife immer nur eine Partie am Wochenende und hatte diese Begegnung gar nicht auf dem Schirm“, erklärte Müller seine Verspätung. Schulte pfiff fehlerfrei und übergab dann nach 25 Minuten an Müller. Allerdings bereiteten beide Mannschaften dem eingesprungenen Unparteiischen keinerlei Probleme. Trotz aller Rivalität wurde äußerst fair miteinander umgegangen.

Der SC Rinteln bestimmte das Spiel, der TSV Eintracht Exten lauerte auf Konter. Akgün (6.) prüfte Eintracht-Keeper Tobias Schmidt mit einem Drehschuss. Tino Bedey (13.) setzte einen Kopfball über das Tor. Im Gegenzug schepperte es im SCR-Kasten. Justin-Julian Hensel setzte sich energisch durch und ließ SCR-Aushilfskeeper Johannes Hänke keine Chance – 1:0 für die Extener (14.).

Das Spiel blieb munter, der SCR drückte und die Eintracht traf. Der Rintelner Luca-Alexander Mohr (24.) scheiterte mit einer Flanke am Pfosten, Exten konterte und Sebastian Schmidt erzielte das 2:0 (25.). Zweiter Torschuss zweiter Treffer. „Unsere Taktik ist super aufgegangen. So haben wir uns das vorgestellt“, lobte Eintracht-Trainer Kay Mühlenharz seine Jungs.

Dann verletzte sich Tino Bedey und musste runter. Für ihn kam Philipp Mellinghoff. Der Student ist der 43. Spieler, der im neunten Saisonspiel für die Rintelner bereits zum Einsatz kam. Eine schier unfassbare Quote. Der agile Mittelfeldspieler war sofort auf Betriebstemperatur und sorgte für reichlich Torgefahr. Nach einem Freistoß unterlief Dennis Bub fast ein Eigentor, doch Tobias Schmidt passte auf (32.). Ein Tor der Rintelner kündigte sich an. Exten kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Nach einem weiteren Freistoß landete die Kugel vor den Füßen von Mellinghoff und der Mittelfeldspieler schob das Leder aus Nahdistanz zum 2:1-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel dominierte weiter der SC Rinteln. Exten wirkte müde und schläfrig in der Defensive. Tobias Schmidt irrte beim 2:2-Ausgleich in seinem Strafraum herum, Mellinghoff bedankte sich und staubte erneut ab (56.). Rinteln wollte mehr und Exten schwamm. Die Standardkönige des SCR schlugen nach einem Freistoß wieder zu. Muzik servierte das Leder punktgenau auf die „Glatze“ von Serdar Akgün und der Torjäger köpfte zum 3:2 (71.) für die Rintelner ein. Das Spiel war gedreht.

Rinteln ließ nicht nach und so ging es weiter tumultartig im Eintracht-Strafraum zu. Erik Figura verpasste eine Hereingabe am zweiten Pfosten um einen Schritt. Der Ball kam zu Mellinghoff, der sofort abschloss und am Pfosten scheiterte, Zoran Topic wurde abgeblockt, doch gegen die Kopfball-Bogenlampe von Akgün war die Eintracht-Defensive machtlos – 4:2 für den SCR nur eine Minute später.

Nun hatte der SCR die Partie im Griff. Dann ließ sich Zoran Topic zu einer großen Dummheit hinreißen und sah wegen grober Unsportlichkeit die Rote Karte. Exten witterte Morgenluft und setzte noch einmal alle Kräfte frei. Ein Hensel-Hammer (84.) strich um Millimeter am Aluminium vorbei. Und vielleicht wäre noch ein Remis für die Extener drin gewesen, wenn der Abschluss von Nikita Rommel (87.) nicht an den Pfosten geklatscht, sondern im Netz gelandet wäre. So machte in der Schlussminute Erik Figura den Sack mit dem Treffer zum 5:2 zu. Der flinke Außenstürmer netzte in „Arjen-Robben-Manier“ ein. Figura bekam den Ball auf der rechten Seite, zog nach innen und vollendete gekonnt mit dem linken Fuß.

„Die Rintelner haben super gespielt und eine tolle Moral gezeigt. Allerdings haben wir auch richtig schlecht verteidigt“, meinte Mühlenharz nach der Derbypleite. „Wir sind nach dem Zwei-Tore-Rückstand ruhig geblieben, konnten von der Bank Qualität nachlegen und haben das Derby mit einer starken Moral noch in einen verdienten Sieg gedreht“, freute sich Doppel-Torschütze Serdar Akgün nach dem Auswärtsdreier.

Eintracht II: Tobias Schmidt, Dennis Bub, Mohamed Mohamed, Justin-Julian Hensel, Ahmed Mohamed, Nils-Thomas Reisinger, Albert Kalis, Lucas zum Felde, Matthias Bittner, Moritz zum Felde, Sebastian Schmidt; Waldemar Bub, Nikita Rommel, Cedric Kreye, Marvin Hantke.

SCR II: Johannes Hänke, Alexander Rachow, Romario Vrebac, Tobias Kraschewski, Tino Bedey, Luca-Alexander Mohr, Yannik Walter, Serdar Akgün, Tomas Muzik, Erik Figura, Jakob Frühsorger; Philipp Mellinghoff, Kilian Alexander Steinbeck, Waldemar Dirks, Sven Kieweg, Zoran Topic.


Mit zwei Glanztaten hält Jonathan Reuther das 1:1 fest.
Mit zwei Glanztaten hält Jonathan Reuther das 1:1 fest.

Reuther rettet das Remis für den SC Rinteln

rinteln-sport.de 09.10.2022 - Peter Blaumann

 

Auf ungewohntem Kunstrasen musste sich der SC Rinteln in der Bezirksliga beim TSV Goltern mit einem 1:1 zufriedengeben.

„Es wurde kurzfristig entschieden, dass auf Kunstrasen gespielt wird. Wir waren jedoch darauf vorbereitet“, so SCR-Trainer Uwe Oberländer. „Aber es entwickelte sich kein kunstrasentypisches Spiel, sondern ein Kampfspiel mit vielen langen Pässen. Wir konnten unsere spielerischen Möglichkeiten einfach nicht auf den Platz bringen.“

Goltern präsentierte sich als nicklig, eklig und kämpferisch äußerst stark. „Läuferisch und vom Zweikampfverhalten her war das von uns in Ordnung, aber wir konnten in keiner Phase der Partie Dominanz entwickeln“, so Oberländer. Die einzige Chance in der ersten Halbzeit hatte Rinteln in der 30. Minute. Als ein Rintelner in Strafraumnähe gefoult wurde, der Ball aber noch zum freistehenden Michele Schiavano gespielt werden konnte, der auch zum vermeintlichen 1:0 vollendete, pfiff Schiedsrichterin Larissa Kühl den Vorteil zurück. Der Freistoß brachte Nichts ein. Kühl entschuldigte sich für ihren zu frühen Pfiff. „Gehen wir 1:0 in Führung, läuft die Begegnung sicherlich anders“, so Oberländer. Mit dem Halbzeitpfiff ging Goltern durch Christian Kolter mit 1:0 in Führung.

In der 57. Minute traf Julian David zum 1:1-Ausgleich. Goltern blieb danach durch Standards brandgefährlich. Zweimal rettete SCR-Keeper Jonathan Reuther in höchster Not und hielt das Remis fest. In der 80. Minute hatte Qendrim Krasniqi den Sieg-Treffer auf dem Fuß. Er setzte sich auf der Außenbahn durch, zog nach innen, anstatt in bester Schussposition abzuschließen, legte er den Ball quer ab und Goltern konnte in letzter Sekunde die Situation bereinigen.

„Wir können halt nicht jeden Gegner an die Wand spielen. Da fehlt es uns an Konstanz. Am Ende müssen wir die Leistung der Gastgeber akzeptieren und mit einem Punkt zufrieden sein“, so das Fazit von Oberländer.  

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo, Jonas Kütemeyer, Qendrim Krasniqi, Arber Ramushi, Julian David (82. Ugur Gercekci), Ivo Kirasic (46. Constantin Rachow), Dennis Kirasic (75. Alban Ramushi), Julian Bedey, Kaoa Aosman, Michele Schiavano.


Wieder auf dem Platz: Nach langer Verletzungspause gaben Timo Schmidt (links) und Tino Bedey (rechts) ihr Comeback beim 8:0-Erfolg des SC Rinteln II gegen den SV Victoria Lauenau II.
Wieder auf dem Platz: Nach langer Verletzungspause gaben Timo Schmidt (links) und Tino Bedey (rechts) ihr Comeback beim 8:0-Erfolg des SC Rinteln II gegen den SV Victoria Lauenau II.

Erfolgreiches Doppel-Comeback beim SC Rinteln II

rinteln-sport.de 03.10.2022 - Sebastian Blaumann

 

Die zweite Mannschaft des SC Rinteln hat die Tabellenführung in der 2. Kreisklasse eindrucksvoll verteidigt. Gegen die Reserve des SV Victoria Lauenau feierte der Spitzenreiter einen nie gefährdeten 8:0-Erfolg. Erfreulich auf Rintelner Seite war das erfolgreiche Doppel-Comeback von Tino Bedey und Timo Schmidt nach fast zweijähriger Spielpause. Bedey sorgte für Stabilität in der Rintelner Defensive und Schmidt belebte die Offensive und traf dreifach.

Von Beginn an spielte nur der SC Rinteln. „Victoria-Torwart Dustin Walther war der beste Mann der Lauenauer und verhinderte mit starken Paraden eine noch höhere Niederlage“, berichtete Rintelns Pressesprecher Dirk Böhning. Zur Pause führten die Rintelner in einem einseitigen Match mit 3:0. Erik Figura (15.), Timo Schmidt (29.) und Sven Kieweg (34.) hießen die Torschützen.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie noch einseitiger. Serdar Akgün (50.), Schmidt (52./75.), erneut Akgün (77.) und Waldemar Dirks (87.) schossen den 8:0-Heimerfolg heraus. Beim achten SCR-Treffer hielt Walther zunächst einen Elfmeter von Dirks. Der Abpraller landete bei Sven Kieweg, der die Kugel mitnahm, quer spielte und Dirks aus Nahdistanz einschob. „Tino und Timo spielten, als wären sie nie weg gewesen. Ich hoffe, dass das Duo nun verletzungsfrei bleibt und uns noch viel Freude bereitet“, erklärt Böhning.

SCR II: Johannes Hänke, Alexander Rachow, Tobias Kraschewski, Tino Bedey, Jonas Kütemeyer, Erik Figura, Yannik Walter, Serdar Akgün, Timo Schmidt, Sven Kieweg, Romario Vrebac; Benedikt Reinecke, Tinu Mendoza.


Sechsmal Freude pur beim SC Rinteln.
Sechsmal Freude pur beim SC Rinteln.

Gewitter mit Blitz und Donner: SC Rinteln schlägt Davenstedt mit 6:1

rinteln-sport.de 01.10.2022 - Peter Blaumann

 

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„Besser als wir heute Fußball gespielt haben, können wir es nicht“, lobte SC-Trainer Uwe Oberländer die Leistung seines Teams. „Gegen so einen starken Gegner so aufzutrumpfen, das war einfach überragend.“ Mit einem 6:1 schickte der SC Rinteln den TuS Davenstedt auf die Heimreise und schob sich in der Bezirksliga-Tabelle auf den dritten Platz.

„Wir haben die Niederlage gegen Bückeburg gut verkraftet, haben gut trainiert, die Mannschaft ist taktisch gut eingestellt und wir wollen mit Davenstedt einen Hochkaräter ärgern. Vielleicht reicht es zu einem Punktgewinn“, zeigte sich Oberländer vor der Partie verhalten optimistisch. Was dann folgte, war ein Musterbeispiel für exzellenten Konter-Fußball. Die Partie begann mit einem Gewitter mit Blitz und Donner und endete mit sechs Einschlägen für das Gäste-Team.

Rinteln stand von Beginn an tief, machte die Räume eng und lauerte auf Konter. Davenstedt hatte gefühlte 70 Prozent Ballbesitz, konnte aber nur bis in die Mitte der Rintelner Spielfeldhälfte kombinieren. Der SC präsentierte sich dann aggressiv in den Zweikämpfen, nach Balleroberungen wurde die Kugel sofort in die Schnittstellen der Gäste-Abwehr gespielt.

Nach furiosem Beginn hatte Rinteln die erste Chance. Julian Bedey traf aus 16 Meter aber nur das Lattenkreuz. Nach einer Ecke hämmerte Noshkar Sharo den Ball über die Latte. In der 7. Minute dribbelte sich Michele Schiavano durch die Abwehr, schloss mit links ab und es hieß 1:0. Als Nico Tsitouridis danach allein vor Jonathan Reuther auftauchte, verkürzte der SC-Keeper geschickt den Winkel und der Ball strich am Tor vorbei. In der 22. Minute spielte sich Schiavano auf der rechten Seite durch, legte quer ab und Qendrim Krasniqi vollendete zum 2:0. Nach einer Ecke hatte Rinteln Glück, als Tsitouridis den Ball über das Tor drosch. Krasniqis Schuss blieb danach in der Abwehr hängen, Julian Davids Hammer wehrte der Keeper zur Ecke ab. Kurz vor der Pause vergab Schiavano in der 42. und 43. Minute die Doppelchance zum 3:0. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Bei einem Abwehrversuch schob Max Gahr in der 45. Minute den Ball zum 1:2 ins eigene Tor.

Gleich nach der Pause vereitelte der starke Reuther das 2:2 durch Fabian Pietler. Davenstedt machte Druck, kam aber zu keinen echten Torchancen. Die SC-Defensive um den starken Sharo und den hellwachen und sicheren Reuther im SC-Tor stand sicher, Bedey und Kaoa Aosman leiteten immer wieder mit gestochenen Pässen die Konter ein, Krasniqi, Schiavano und David waren im Angriff kaum zu stoppen. Das 3:1 in der 56. Minute von David war die Vorentscheidung. Das 4:1 machte Bedey in der 62. Minute. Als Krasniqi in der 71. Minute im Strafraum umgesäbelt wurde, verwandelte Aosman den Elfmeter sicher zum 5:1. Auch danach hatte Rinteln Riesenmöglichkeiten durch Schiavano und Krasniqi. Den Schlusspunkt setzte in der 77. Minute Dennis Kirasic mit dem 6:1, dessen Freistoß vom Innenpfosten ins Tor sprang.

„Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Die Taktik wurde diszipliniert umgesetzt und eine Fülle von Chancen herausgespielt. Das einzige Manko war die Chancenverwertung. Es hätte zweistellig werden können“, freute sich Oberländer über den fanstatischen Austritt seines Teams.

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo (77. Ivo Kirasic), Qendrim Krasniqi, Arber Ramushi, Julian David, Max Gahr (84. Jonas Kütemeyer), Dennis Kirasic, Julian Bedey, Kaoa Aosman, Jannik Flügel (83. Constantin Rachow), Michele Schiavano (80. Benedikt Eckel).


Duell der Torschützen: Der Extener Alexander Schwabauer (vorne) stoppt den Rintelner Michael Lackner mit einem langen Bein.
Duell der Torschützen: Der Extener Alexander Schwabauer (vorne) stoppt den Rintelner Michael Lackner mit einem langen Bein.

SC Rinteln II feiert Derbysieg gegen den TSV Eintracht Exten

rinteln-sport.de 26.09.2022 - Sebastian Blaumann

 

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Am 4. Spieltag hat es den TSV Eintracht Exten zum ersten Mal erwischt. Der Kreisliga-Absteiger verlor im Altsenioren-Derby beim SC Rinteln II mit 3:4. Damit schlossen die Rintelner in der 1. Kreisklasse Süd nach Punkten zum Tabellenzweiten auf.

Es war ein munteres Derby. Die Eintracht startete gut und Heiko Vietmeier erzielte die frühe 1:0-Führung der Gäste (2.). Der Tabellendritte antwortete und Michael Lackner (13.) markierte den 1:1-Ausgleich. Extens Antreiber Torsten Bode zerrte sich und konnte nur noch mit Halbgas auf dem Platz stehen. Das hemmte das Spiel der Extener.

Trotzdem entwickelte sich nach dem Seitenwechsel ein munterer Schlagabtausch mit vielen Toren. Zafer Dandiboz (35.) brachte die Hausherren mit 2:1 in Front. Die Eintracht konterte mit einem Doppelpack durch Alexander Schwabauer (39.) und Thomas Wildt (42.) zum 2:3. Rinteln schob die Abwehrkette vor, machte Druck und erspielte sich gute Einschussmöglichkeiten durch Mario Vrebac, Tomas Muzik und Michael Lackner. Doch Eintracht-Keeper Mathias Standar war stets auf dem Posten. Die Eintracht verpasste bei zwei, drei Kontergelegenheiten den Sack zuzumachen.

In der 56. Minute stand Danijel Guzvinec goldrichtig und schob die starke Vorarbeit von Tomas Muzik ins leere Tor. Nun wollten die Rintelner mehr und wurden in der Schlussminute belohnt. Eintracht-Keeper Mathias Standar verlor bei einem Klärungsversuch am nachsetzenden Mario Vrebac den Ball, das Leder kam zu Tomas Muzik, der die Kugel in der Schlussminute zum 4:3-Derbysieg für den SC Rinteln II versenkte.

SCR II: René Dubiel, Markus Aldag, Mario Vrebac, Danijel Guzvinec, Jakob Slowik, Tomas Muzik, Michael Lackner; Burkhard Kapp, Zafer Dandiboz.

Eintracht: Mathias Standar, Thomas Wildt, Michael Kuhn, Torsten Bode, Alexander Schwabauer, Oliver Adolphs, Heiko Vietmeier; Horst Landmann, Marcus Lampe, Mirko Pollrich.


Die Altsenioren des SC Rinteln schlagen in der 1. Kreisklasse Süd die SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II mit 6:2.
Die Altsenioren des SC Rinteln schlagen in der 1. Kreisklasse Süd die SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II mit 6:2.

SC Rinteln schlägt die SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II mit 6:2

rinteln-sport.de 26.09.2022 - Sebastian Blaumann

 

Vielleicht war es für die Altsenioren der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II ein Deja-Vu-Erlebnis. In der Vorwoche unterlag die SG in der 1. Kreisklasse Süd gegen den SC Rinteln II mit 2:6. Und auch diesmal kassierte das Tabellenschlusslicht gegen die erste Mannschaft des SC Rinteln eine 2:6-Schlappe.

Im Gegensatz zur vergangenen Woche – da lag die SG zur Pause mit 0:5 zurück – hielt die SG die Partie diesmal lange offen. Stefan Frilling (2.) brachte den Tabellenletzten gegen eine schläfrig beginnende SCR-Mannschaft schon früh mit 1:0 in Führung. Die Rintelner Antwort kam prompt. Rainer Niemeier markierte nur zwei Minuten später den 1:1-Ausgleich. Dann lief Wolfgang Philippzig heiß und erzielte das 2:1 (15.) und 3:2 (27.). Für das zwischenzeitliche 2:2 zeichnete sich Andreas Montag verantwortlich. Der SCR (18.) leistete sich sogar den Luxus und schoss einen Elfmeter weit am Tor vorbei.

Nach dem Seitenwechsel besorgte Wolfgang Philippzig (36.) mit seinem dritten Tagestreffer zum 4:2 die Vorentscheidung. Die SG kam nicht mehr zurück. Die Rintelner kontrollierten Ball und Gegner und machten in der Schlussphase den Sack endgültig zu. Andreas Granse (55.) und Ismail Kaptan (57.) erhöhten zum 6:2-Endstand.

SCR: Thorsten Schulte, André Rach, Marco Klappauf, André Lohmeier, Wolfgang Philippzig, Hans-Werner Lange, Rainer Niemeier; Panagiotis Panagopoulos, Alexander Requardt, Ismail Kaptan, Tomas Muzik, Andreas Granse.

SG II: Lars Kellermann, Sascha Laskowski, Hans-Werner Picha, Andreas Thiedig, Josef Thiedig, Stefan Rinne, Stefan Frilling; Andreas Montag, Udo Bartke, Ansgar Ruppelt.

Weitere Ergebnisse: SC Auetal – TSV Krankenhagen 7:3. Die Torfolge: 0:1 Fatos Povata (3.), 1:1 Friedhelm Krückeberg (5.), 2:1 Alexander Wolf (15.), 3:1 Alexander Wolf (17.) 4:1 Alexander Wolf (19.) 4:2 Dean Rusch (29.), 5:2 Thorben Hemmler (35.), 6:2 Alexander Wolf (38.), 7:2 Wieslaw Sojka (39.), 7:3 Dean Rusch (57.).

Die Ergebnisse in der Altherren-Kreisliga: FC Hevesen – SG Exten/Krankenhagen 1:3. Die Torfolge: 0:1 Andreas Kramer (40.), 1:1 Timo Engwer (44.), 1:2 Matthias Bittner (46.) 1:3 Lennart Wehr (50.). SG Lüdersfeld – SG Deckbergen-Schaumburg/Engern 2:2. Die Torfolge: 0:1 Jörg Wilke (22.), 0:2 Alexander Henze (35.), 1:2 Jens Fahlbusch (36.), 2:2 Markus Drawert (60.).


A-Junioren-Spieler Kerim Alyar trifft für die Rintelner Reserve zum 3:2.
A-Junioren-Spieler Kerim Alyar trifft für die Rintelner Reserve zum 3:2.

SC Rinteln II macht aus einem 0:2-Rückstand einen 4:2-Erfolg

rinteln-sport.de 26.09.2022 - Sebastian Blaumann

 

Die zweite Mannschaft des SC Rinteln ist in der 2. Kreisklasse an die Tabellenspitze gestürmt. Beim Schlusslicht TuS Germania Apelern machte die SCR-Reserve aus einem 0:2-Rückstand noch einen 4:2-Erfolg. Kerim Alyar und Waldemar Dirks trafen in den letzten fünf Minuten zum Auswärtssieg.

Die Rintelner Reserve baute das sieglose Schlusslicht in den ersten 30 Minuten auf. „Wir haben Geschenke verteilt und brauchten eine halbe Stunde, um ins Spiel zu finden“, berichtete Teamsprecher Dirk Böhning. Lennard Steuer (21.) und Timo Stopp (30.) brachten die Germanen mit 2:0 in Führung. Das SCR-Trainerteam stellte um und beorderte Paul Wiersig von der Innenverteidigung auf die Sechserposition. Das zahlte sich aus. Von Minute zu Minute wurden die Rintelner besser und übernahmen die Spielkontrolle. Wiersig (35.) verkürzte per Kopf zum 2:1-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel drängte der neue Tabellenführer auf die Wende. Waldemar Dirks (65.) glich per Elfmeter zum 2:2 aus. „Er schweißte den Elfer genau in den Winkel“, sagte Böhning. Apelern hielt dagegen, musste aber in der Schlussphase noch zwei Gegentore schlucken. Jeweils nach einer Ecke von Tomas Muzik erzielten Kerim Alyar (85.) und Dirks (88.) die Treffer zum 2:4-Endstand. „Die Symbiose zwischen den jungen Nachwuchskräften und den alten Haudegen stimmt“, freute sich Böhning über die starke Aufholjagd. In der Startformation standen mal wieder Spieler aus den A-Junioren und dem Altsenioren-Team.

SCR II: Tobias Bergsiek, Alexander Rachow, Paul Wiersig, Luca-Alexander Mohr, Johannes Hänke, Tomas Muzik, Sven Kieweg, Jannik Bartram, Waldemar Dirks, Umut Bozkurt, Tinu Mendoza; Andreas Granse, Serdar Akgün, Kerim Alyar, Mario Vrebac.


Nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Qendrim Krasniqi schöpfte der SC noch einmal Hoffnung.
Nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Qendrim Krasniqi schöpfte der SC noch einmal Hoffnung.

„Bubi“ Bremer stoppt den Lauf des SC Rinteln

rinteln-sport.de 25.09.2022 - Peter Blaumann

 

Es bleibt dabei: Der SC Rinteln kann gegen die Erstgarnitur des VfL Bückeburg nicht gewinnen. Wie vor 40 Jahren verlor die Elf von SCR-Trainer Uwe Oberländer den ersten Punktspielvergleich der Saison mit 1:3.

„Wir waren nicht mutig genug. Bückeburg war einfach galliger und hat verdient gewonnen“, so ein enttäuschter Oberländer nach dem Abpfiff. „Wir haben in der Offensive zu ängstlich gespielt, der VfL war in der Abwehr richtig griffig und hat uns den Schneid abgekauft. Bremer und Buchholz sind schon ein starkes Angriffsduo und wir hatten große Mühe, die beiden in den Griff zu bekommen.“

Bückeburg war sofort hellwach und kam durch Alexander Bremer in der 13. Minute zur schnellen 1:0-Führung. Auch danach war der VfL die spielbestimmende Mannschaft. Erst am Ende der ersten 45 Minuten wurde Rinteln besser, ohne jedoch zu überzeugen. In der zweiten Halbzeit hatte Bückeburg erneut den besseren Start. Schon drei Minuten nach Wiederanpfiff hieß es 2:0. Bremer war erneut der Torschütze. Oberländer reagierte, brachte mit Max Gahr und Ugur Gercekci zwei neue Spieler und stellte um. Jetzt war Rinteln offensiver ausgerichtet. „Trotz des 0:2-Rückstandes gaben meine Jungs nicht auf, kämpften um den Anschlusstreffer und wurden belohnt“, so Oberländer.

In der 72. Minute hatte Michele Schiavano die Riesenmöglichkeit zum 1:2. Das fiel zwei Minuten später. Qendrim Krasniqi verwandelte in der 74. Minute einen Elfmeter zum 1:2. Rinteln spielte jetzt mutiger, schnupperte am Ausgleich. Bückeburg wackelte, fiel aber nicht. Gercekci sah in der 81. Minute den gelben Karton. Als er in der 83. Minute Bremer von hinten weggrätschte, sah Gercekci erneut die Gelbe Karte und musste den Platz verlassen. Auch in Unterzahl berannte Rinteln in den letzten Minuten das VfL-Tor. In der 94. Minute die Entscheidung: Rinteln war weit aufgerückt, Bückeburg konterte und Bjarne Struckmeier traf zum 3:1.

„In der ersten Halbzeit waren wir abgetaucht. Die zweite Halbzeit war in Ordnung. Gegen diesen VfL war mehr drin. Wir müssen immer 100 Prozent bringen, 90 oder 95 Prozent reichen nicht. Da fehlen uns die spielerischen Mittel“, so das Fazit von Oberländer.

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo, Qendrim Krasniqi, Arber Ramushi, Julian David (58. Max Gahr), Constantin Rachow, Ivo Kirasic (58. Ugur Gercekci), Dennis Kirasic, Julian Bedey, Kaoa Aosman (80. Jakob Frühsorger), Michele Schiavano.


Es brennt im FC-Strafraum: Die Rintelner Serdar Akgün (links) und Umut Bozkurt verpassen die Hereingabe. FC-Keeper Jannik Soyka verhindert mit starken Paraden eine höhere Stadthäger Niederlage.
Es brennt im FC-Strafraum: Die Rintelner Serdar Akgün (links) und Umut Bozkurt verpassen die Hereingabe. FC-Keeper Jannik Soyka verhindert mit starken Paraden eine höhere Stadthäger Niederlage.

SC Rinteln gewinnt Reserveduell gegen den FC Stadthagen

rinteln-sport.de 19.09.2022 - Sebastian Blaumann

 

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In der 2. Kreisklasse hat der SC Rinteln im Reserveduell den stark ersatzgeschwächten FC Stadthagen mit 6:2 deklassiert. In Überzahl verpasste es der Tabellenzweite einen noch höheren Sieg herauszuschießen. Entweder retteten Pfosten oder Latte für den FC oder die Rintelner spielten vor dem Stadthäger Tor zu verschnörkelt oder FC-Keeper Jannik Soyka hielt bärenstark.

Der Tabellenzweite vom Steinanger dominierte den Tabellenvorletzten aus der Kreisstadt nach Belieben. Bereits in der 2. Minute stellte Erik Figura mit seinem Treffer die Weichen auf Heimsieg. Bis kurz vor der Pause hielt der FC Stadthagen dagegen, dann traf Serdar Akgün (39./45.) mit einem Doppelpack und brachte die Rintelner zur Pause mit 3:0 in Führung.

Der hohe Pausenstand demoralisierte die Gäste. Wegen Meckerns handelte sich ein FC-Spieler eine Gelb-Rote Karte (51.) ein. Danach hätte der SC Rinteln den Abstiegskandidaten abschießen müssen. Doch es fehlte die Klarheit vor dem gegnerischen Tor. Zu viele Einzelaktionen, zu viele Schnörkel und so verballerte der SCR einen Hochkaräter nach dem nächsten. Zudem trafen Tomas Muzik, Serdar Akgün und Umut Bozkurt nur Pfosten und Latte. Nach dem 4:0 durch Bozkurt (63.) wurden die Rintelner in der Defensivarbeit schludrig. Die Gäste verkürzten durch die Treffer von Dzenan Kocan (70.) und Ardit Bellaina (74.) auf 4:2.

Es wurde aber nicht mehr spannend. Der eingewechselte Sven Kieweg legte noch zweimal mustergültig auf und so schraubten Niklas Wienecke (83.) und Jakob Frühsorger (85.) das Ergebnis auf 6:2 in die Höhe. Hätte der Tabellenzweite das Match konsequent zu Ende gespielt, dann wäre ein zweistelliger Erfolg ohne weiteres möglich gewesen.

SCR II: Tobias Bergsiek, Alexander Rachow, Jonas Maibaum, Jakob Frühsorger, Erik Figura, Johannes Hänke, Serdar Akgün, Tomas Muzik, Umut Bozkurt, Tinu Mendoza, Mario Vrebac; Sven Kieweg, Niklas Wienecke, Andreas Granse.


Qendrim Krasniqi bejubelt den Ausgleichstreffer und den Sieg des SC Rinteln über den FC Stadthagen.
Qendrim Krasniqi bejubelt den Ausgleichstreffer und den Sieg des SC Rinteln über den FC Stadthagen.

SC Rinteln schlägt den FC Stadthagen mit Leidenschaft und Effizienz

rinteln-sport.de 18.09.2022 - Sebastian Blaumann

 

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Das Schaumburger Bezirksliga-Derby zwischen dem SC Rinteln und dem FC Stadthagen hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen, sondern das Team, was den Sieg mehr wollte. Es war ein Dreier der Leidenschaft und der gnadenlosen Effizienz. Während der FC fahrlässig beste Chancen versiebte, zeigte sich der SCR vor dem Tor eiskalt. Vier Chancen drei Treffer bedeuteten einen 3:2-Erfolg für den SC Rinteln.

Der FC Stadthagen legte gleich ein Höllentempo vor und hatte bereits in der 1. Minute die Riesenchance zum Führungstreffer. Nach einem Diagonalball wurde Belmin Bikic gekonnt freigespielt, doch der FC-Torjäger schob frei vor dem SCR-Tor das Leder am Gehäuse vorbei. In den ersten zehn Minuten bekamen die Rintelner gegen einen spielfreudigen FC Stadthagen kein Bein auf die Erde. Der Warnschuss von Julian David (10.) war eine Initialzündung. Von nun an gewann der SCR die Zweikämpfe in einem galligen Spiel und hielt voll dagegen.

Das beeindruckte den FC, die Stadthäger hatten zwar mehr Ballbesitz, konnten sich aber in der ersten Hälfte keine weiteren Großchancen erspielen. Mit der ersten gefährlichen Szene gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Nach einer Ecke ließ der FC Julian Bedey völlig ungedeckt im Strafraum stehen und der Rintelner Kapitän bedankte sich mit einem Drehschuss zur 1:0-Pausenführung (32.).

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste wieder eine Schippe drauf. Bei einem Schuss von Tarik Tan (47.) musste sich SCR-Keeper Jonathan Reuther ganz lang machen. Doch nur eine Minute später lag der Ball im Rintelner Netz. Cedric Schröder mir einem langen Ball über die SCR-Defensive, perfekte Ballannahme von Saif Hussain und der FC-Stürmer vollstreckte zum 1:1-Ausgleich (48.). Der FC gab weiter richtig Gas, die Rintelner liefen der Musik nur noch hinterher. Mit einem Flachschuss ins Eck besorgte Ahmed Omar (57.) das 2:1 für den FC Stadthagen.

Im direkten Gegenzug verballerte Michele Schiavano einen Hochkaräter. Der Rintelner setzte sich gut in Szene, doch bei seinem Abschluss aus fünf Metern stand Tamas Ilcsik goldrichtig. Danach hätte der FC die Partie entscheiden müssen. Bikic (63.) und Hussain (69.) fanden in SCR-Keeper Reuther ihren Meister. Die Rintelner Nummer eins hielt mit zwei Monster-Paraden sein Team im Match.

Wie aus dem Nichts erzielte der SC Rinteln den 2:2-Ausgleich. Qendrim Krasniqi (71.) wackelte seinen Gegenspieler aus und zimmerte die Kugel aus 18 Metern in den Torwinkel. Der FC antworte und erneut ließ Bikic (73.) ein sicheres Tor liegen. Reuther war mit einem bärenstarken Reflex auf dem Posten. Kurz vor Schluss stellte der SCR die Partie auf dem Kopf. Julian David war nicht vom Ball zu trennen, behauptete sich gegen drei Stadthäger und schoss zum umjubelten 3:2 (90.) für den SC Rinteln ein – vier Chancen, drei Treffer. In der Nachspielzeit scheiterte Jannik Flügel nach einem Konter an FC-Schlussmann Tamas Ilcsik.

SCR-Trainer Uwe Oberländer freute sich über den glücklichen Sieg und lobte die Leidenschaft und die Kaltschnäuzigkeit seiner Jungs: „Es gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft, aber meine Spieler haben alles in die Waagschale geworfen und unbändigen Einsatzwillen gezeigt.“ Dagegen war FC-Coach Thorsten Rinne bedient: „Wir haben nicht schlecht gespielt, doch agierten wir sowohl in der Defensive als auch in der Offensive zu schludrig. Hinten zu unkonzentriert verteidigt und vorne beste Chancen ausgelassen.“

SCR: Jonathan Reuther, Qendrim Krasniqi, Yannik Walter, Arber Ramushi, Julian David, Constantin Rachow (78. Ivo Kirasic), Max Gahr (75. Ugur Gercekci), Dennis Kirasic, Julian Bedey, Kaoa Aosman (90. Jannik Flügel), Michele Schiavano (83. Benedikt Eckel).

FC: Tamas Ilcsik, Amad Hussein, Aydan Hussein, Finn Eisenhauer, Ahmed Omar, Saif Hussain, Nils Rinne, Tarik Tan (80. Muharrem Tas), Finn-Kristian Fischer, Cedric Schröder, Belmin Bikic.


Die Rintelner Reserve mit Torschütze Serdar Akgün unterliegt beim bisherigen Schlusslicht TuS Jahn Lindhorst II mit 1:3.
Die Rintelner Reserve mit Torschütze Serdar Akgün unterliegt beim bisherigen Schlusslicht TuS Jahn Lindhorst II mit 1:3.

SC Rinteln II patzt beim Schlusslicht

rinteln-sport.de 12.09.2022 - Sebastian Blaumann

 

Die zweite Mannschaft des SC Rinteln hat in der 2. Kreisklasse das Reserveduell beim TuS Jahn Lindhorst mit 1:3 verloren. Für den Spitzenreiter war es die erste Saisonpleite, für das Schlusslicht der erste Saisondreier. Damit rutschten die Rintelner in der Tabelle auf Rang zwei ab, die Lindhorster verbesserten sich auf den 11. Tabellenplatz. „Uns fehlte an diesem Tag einfach die geistige Frische“, meinte SCR-Sprecher Dirk Böhning.

Der TuS Jahn Lindhorst II war von Beginn an griffig in den Zweikämpfen und immer einen Tick schneller als die SCR-Spieler. Wenn die Gäste mal durchkamen, zeigte TuS-Keeper Torben Windheim eine starke Leistung. Torlos ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel fielen dann die Tore. Timo Leib (48.) und Paul Wedemeier (58.) brachten die Hausherren auf die Gewinnerstraße. Der SCR löste die Defensive auf und fing sich einen Konter. Ali Hamsa Kherder Al Schmya (84.) war zum 3:0 erfolgreich. Rinteln steckte nicht auf und Serdar Akgün erzielte in der Nachspielzeit den Treffer zum 3:1-Endstand. „Die Jungs haben gekämpft und nie aufgesteckt“, berichtet Böhning und ergänzt: „Allerdings ist mir schleierhaft, warum die Lindhorster bislang ohne Punkte dastanden.“

SCR II: Metin Yetiz, Alexander Rachow, Tobias Kraschewski, Jonas Maibaum, René Herzog, Jakob Frühsorger, Johannes Hänke, Serdar Akgün, Tomas Muzik, Jonas Kütemeyer, Tinu Mendoza; Jannik Bartram, Sven Kieweg, Kerim Alyar, Romario Vrebac.


Benedikt Eckel (l.) und Julian David sorgen für die 1:0-Führung: Eckel als Vollstrecker, David als Vorbereiter.
Benedikt Eckel (l.) und Julian David sorgen für die 1:0-Führung: Eckel als Vollstrecker, David als Vorbereiter.

SC Rinteln auch auf Kunstrasen nicht zu stoppen

rinteln-sport.de 11.09.2022 - Peter Blaumann

 

Der SC Rinteln hat seine Bezirksliga-Pflichtaufgabe gelöst: Beim Tabellenletzten TSV Luthe gewann die Elf von Trainer Uwe Oberländer mit 3:0.

„Es war kein leichtes Spiel“, so Oberländer. Die Begegnung fand auf Kunstrasen statt. „Kunstrasen ist für uns kein Problem. Aber die Abmessungen waren gewöhnungsbedürftig.“  Der Platz war äußerst schmal, vom Strafraum bis zur Seitenlinie waren es gerade einmal zwei Meter. Es entwickelte sich ein völlig anderes Spiel. Die Räume waren sehr eng, Luthe agierte nur mit langen Bällen, die Partie wurde von vielen Zweikämpfen geprägt, flüssige Kombinationen waren nur selten zu sehen. Oberländer ließ Julian Bedey im Mittelfeld defensiv zentral spielen, um die langen Bälle abzufangen. Dieser taktische Schachzug erwies sich als die richtige Maßnahme. Luthe kam in den gesamten 90 Minuten zu keiner echten Torchance.

Rinteln brauchte 20 Minuten, um sich auf die äußeren Verhältnisse einzustellen. Dann setzte sich die spielerische Klasse der Weserstädter durch und kam zu ersten Torchancen durch Kaoa Aosman und Julian David. Als Belohnung für seine zwei Tore im Spiel gegen Frielingen stand Benjamin Eckel in der Startelf. Und der bedankte sich auf seine typische Art – nämlich mit dem 1:0 in der 32. Minute nach brillantem Pass von David. Luthe hatte den Rückstand noch nicht richtig weggesteckt, da hieß es in der 36. Minute 2:0 durch Aosman. Von diesem Schock erholte sich Luthe nicht mehr.

Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Luthe immer wieder mit langen Bällen, Rinteln damit in der Defensive ohne Probleme. Nach einer sehenswerten Kombination markierte der eingewechselte Michele Schiavano in der 70. Minute das 3:0. Die Partie war endgültig entschieden. „Nach dem 3:0 haben wir das Fußballspielen eingestellt. Wenn wir weiter Druck gemacht hätten, wäre der Sieg noch höher ausgefallen“, ärgerte sich Oberländer.

Trotz des Sieges musste Rinteln doch noch einen Wermutstropfen schlucken. In der 58. Minute verletzte sich der in den letzten Spielen starke Dominik Schrader bei einem Zweikampf am Knie. „Ich hoffe, dass die Verletzung nicht zu gravierend ist. Der Ausfall von Dominik wäre ein herber Verlust“, so Oberländer.

SCR: Jonathan Reuther, Dominik Schrader (58. Max Gahr), Benedikt Eckel (64. Michele Schiavano), Qendrim Krasniqi, Arber Ramushi (78. Ugur Gercekci), Julian David, Constantin Rachow, Ward Ben Naceur (7. Dennis Kirasic), Ivo Kirasic, Julian Bedey, Kaoa Aosman.


Dean Rusch (links) und Sven Wollbrink (rechts) stoppen den einschussbereiten Rintelner Rainer Niemeier.
Dean Rusch (links) und Sven Wollbrink (rechts) stoppen den einschussbereiten Rintelner Rainer Niemeier.

SC Rinteln schlägt im Derby den TSV Krankenhagen

rinteln-sport.de 05.09.2022 - Sebatian Blaumann

 

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In der 1. Kreisklasse Süd haben die Altsenioren des SC Rinteln das Derby gegen den TSV Krankenhagen am 1. Spieltag mit 3:0 gewonnen. Damit ging für die Rintelner Ü40 eine lange Pleitenserie und Leidenszeit zu Ende. Für den SCR war der Derbysieg der erste Dreier im Kalenderjahr 2022.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit offenem Visier. Sowohl SCR-Keeper Thorsten Schulte als auch sein Gegenüber Michele Ferro waren glänzend aufgelegt und zeigten zahlreiche Glanzparaden. Aufseiten der Rintelner brillierte Tomas Muzik. Der Edeltechniker umkurvte die Krankenhäger Spieler zeitweise wie Slalomstangen und war der beste Mann auf dem Platz. Zur Pause führte der SCR durch den Treffer von Wolfgang Philippzig (16.) mit 1:0.

Nach dem Seitenwechsel vergaben die Rintelner beste Chancen im Minutentakt. Krankenhagen kam nicht mehr über die Mittellinie. Rainer Niemeier, Muzik, zweimal Hans-Werner Lange brachten die Kugel aus bester Schussposition nicht über die Linie. Der TSV befreite sich nach 45 Minuten aus der Rintelner Umklammerung und blies zur Schlussoffensive. Fatos Povata und Peer Smuda hatten den Ausgleichstreffer auf dem Fuß. Doch ihre Abschlüsse strichen um Millimeter am Pfosten vorbei.

Nach einem schönen Solo von Muzik fiel die Entscheidung drei Minuten vor dem Ende. Der Rintelner ließ seine Gegenspieler stehen und vollstreckte zum 2:0 (57.). Fast mit dem Schlusspfiff markierte Ismail Kaptan den Treffer zum 3:0-Endstand. Schiedsrichter Bernd Reichelt hatte mit der stets fairen Partie keine Probleme und musste in den gesamten 60 Minuten so gut wie gar nicht eingreifen.

SCR: Thorsten Schulte, André Rach, André Lohmeier, Wolfgang Philippzig, Tomas Muzik, Hans-Werner Lange, Rainer Niemeier; Panagiotis Panagopoulos, Dirk Priem, Ismail Kaptan, Carsten Menzel, Artur Lesniak, Andreas Granse.

TSV: Michele Ferro, Peer Smuda, Alexander Militsch, Fatos Povata, Thomas Luthe, Dean Rusch, Sven Wollbrink; Andreas Küster, Mario Schulte, Peter Dresenkamp.


Zafer Dandiboz (vorne) bleibt an VfL-Verteidiger Sascha Ellerhoff hängen.
Zafer Dandiboz (vorne) bleibt an VfL-Verteidiger Sascha Ellerhoff hängen.

SC Rinteln II ist gegen den Kombinationswirbel des VfL Bückeburg chancenlos

rinteln-sport.de 05.09.2022 - Sebatian Blaumann

 

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Die Altsenioren des SC Rinteln II sind gegen den VfL Bückeburg am 1. Spieltag der 1. Kreisklasse Süd chancenlos gewesen. Der VfL ließ Ball und Gegner geschickt laufen, dagegen hatte die „Oldie-Truppe“ des SCR nichts entgegenzusetzen.

Bereits nach 20 Minuten war der Käse gegessen. Der VfL kombinierte sicher durch die eigenen Reihen und führte durch die Treffer von Sascha Ellerhoff (2.), Marco Sanapo (14.) und Matthias Heithölter (18.) mit 3:0. Das Abwehrverhalten des SCR passte nicht, die Bückeburger nutzten den Raum und ihre Schnelligkeitsvorteile konsequent aus.

Nach dem Seitenwechsel bäumte sich der SC Rinteln auf. Mario Vrebac (32.) verkürzte zum 1:3. Danach hatten die Rintelner durch Vrebac, Zafer Dandiboz und Burkhard Kapp das Anschlusstor auf dem Fuß. Bückeburg konterte in die Drangphase des SCR und Marco Sanapo (41.) markierte das 4:1. Damit war der Widerstand der Rintelner gebrochen. Der VfL schraubte das Ergebnis auf 1:6 in die Höhe. Heithölter (49.) und Marcus Nickel (54.) hießen die Torschützen.

SCR II: René Dubiel, Markus Aldag, Mario Vrebac, Danijel Guzvinec, Burkhard Kapp, Thomas Bedey, Hans-Georg Dlugosch; Artur Lesniak, Dirk Priem, Zafer Dandiboz.

VfL: Marco Bädermann, Marcus Nickel, Marco Sanapo, Sascha Ellerhoff, Robert Mederacke, Matthias Heithölter, Kay Drews; Martin Neubert, Thomas Meier.


Jakob Frühsorger (l.) war nicht zu stoppen.
Jakob Frühsorger (l.) war nicht zu stoppen.

Frühsorger trifft dreimal und der SC Rinteln II gewinnt 4:1

rinteln-sport.de 05.09.2022 - Peter Blaumann

 

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Mit einem 4:1-Heimsieg gegen den TuS Lüdersfeld II bleibt die Reserve des SC Rinteln an der Spitze der 2. Kreisklasse.

SCR-Trainer Johannes Hänke plagten einmal mehr Personalsorgen. Ausgeholfen haben A-Jugendspieler und Spieler aus den Altherren-Mannschaften sowie Spieler aus dem Kader der Ersten. Rinteln musste zwar nach 19 Minuten das 0:1 hinnehmen, aber Tomas Muzik kurbelte das Spiel aus dem Mittelfeld an, Jakob Frühsorger glänzte als Torschütze und Serdar Akgün sorgte oft für Gefahr vor dem TuS-Gehäuse.

Nach dem 0:1-Rückstand dauerte es bis zur 41. Minute, ehe Zoran Topic das 1:1 gelang. Danach war der Bann gebrochen und eine Minute vor der Pause schoss Jakob Frühsorger das 2:1. Auch in der zweiten Halbzeit war Rinteln das bessere Team, diktierte die Partie, SCR-Keeper Metin Yetiz hatte keine Gelegenheit mehr, sich auszuzeichnen. Nach einem Foul im Strafraum pfiff der Schiedsrichter in der 68. Minute Elfmeter für Rinteln. Frühsorger trat an, der TuS-Keeper parierte den Schuss, aber einige TuS-spieler hatten sich zu früh in den Strafraum bewegt – Wiederholung. Frühsorger trat erneut an, behielt die Nerven und hämmerte die Kugel zum 3:1 in die Maschen. Den Schlusspunkt setzte erneut Frühsorger mit seinem dritten Treffer in der 77. Minute zum 4:1-Endstand.

SCR II: Metin Yetiz, Alexander Rachow , Tobias Kraschewski, Romario Vrebac, Zoran Topic, Ugur Gercekci, Jakob Frühsorger, Serdar Akgün, Tomas Muzik, Stefan Requardt, Kerim Alyar. Einwechselspieler: Tinujei Mendoza Martinez, Erik Figura, Sven Kieweg, Andre Lohmeier, Niklas Wiencke.


Doppel-Packer Benedikt Eckel (l.) öffnete die Tür zum Heimsieg.
Doppel-Packer Benedikt Eckel (l.) öffnete die Tür zum Heimsieg.

Eckel und Aosman schießen den SC Rinteln zum Sieg

rinteln-sport.de 04.09.2022 - Peter Blaumann

 

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Nach einer schwachen ersten Halbzeit und einem 0:1-Rückstand zur Pause drehte der SC Rinteln die Partie gegen den SV Frielingen und gewann am Ende verdient mit 4:1. Hinter dem TuS Davenstedt, der mit zwölf Punkten die Bezirksliga-Tabelle anführt, gehören die Weserstädter zu den sechs Teams, die neun Zähler auf dem Konto haben. Rinteln rangiert nach vier Spieltagen auf Platz 6.

Rinteln machte in der ersten Viertelstunde Druck und kam zu einigen Halbchancen. Doch der absolut letzte Wille, das Tor zu machen, fehlte und Rinteln verpasste die mögliche Führung. Der erste Angriff der Gäste führte auch gleich zum 0:1. Als in der 16. Minute alle SC-Spieler auf den Abseitspfiff warteten, der aber nicht kam, markierte Maximilian Bley das überraschende Führungs-Tor. Danach war der Spielfluss des Gastgebers gebrochen. Kaum gewinnbringende Kombinationen im Mittelfeld, eine hohe Fehlpassquote in die Spitze und teilweise eine konfuse Defensive waren bis zur Halbzeit die Folge. Das Fehlen von Taktgeber Michele Schiavano machte sich deutlich bemerkbar. Frielingen hatte leichtes Spiel, die knappe Führung mit ganz einfachen Mitteln zu halten.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild zunächst nicht. SCR-Trainer Uwe Oberländer stellte um, beorderte Julian David in das Mittelfeld und ließ mit zwei Spitzen spielen. Jetzt funktionierte die Offensiv der Gastgeber besser. Die erste echte Torchance vergaben Dominik Schaper und Yannik Walter, die sich in der 57. Minute bei einem Kopfball gegenseitig behinderten. In der 64. Minute hatte Schrader mit einem Kopfball Pech, der knapp neben das Tor ging. Rinteln drückte jetzt auf den Ausgleich. Und der fiel auch prompt. Der eingewechselte Benedikt Eckel markierte in der 66. Minute nach einer Ecke per Kopf das 1:1.

In der Schlussviertelstunde überschlugen sich die Ereignisse. David traf in der 77. Minute ins Tor – wieder abseits. Zwei Minuten später das erlösende 2:1 durch Eckel. Ein Doppelschlag in der 84. und 85. Minute brachte die Entscheidung. Kaoa Aosman schnappte sich dabei zweimal das Leder am Sechzehner, machte noch ein paar Schritte und schloss mit platzierten Schüssen stark ab – 4:1 für Rinteln.

SCR: Jonathan Reuther, Dominik Schrader, Qendrim Krasniqi, Yannik Walter (84. Jannik Flügel), Alban Ramushi (32. Benedikt Eckel), Arber Ramushi, Julian David, Constantin Rachow, Ward Ben Naceur (46. Noshkar Sharo), Dennis Kirasic, Kaoa Aosman (86. Jakob Frühsorger).


Arber Ramushi trifft zum 1:2.
Arber Ramushi trifft zum 1:2.

SC Rinteln holt 0:2-Rückstand auf und verliert 2:3

rinteln-sport.de 27.08.2022 - Peter Blaumann

 

Die Defensive bleibt die Achillesferse des SC Rinteln. Sieben Gegentore in drei Spielen ist einfach zu viel. In Kolenfeld kassierte die Oberländer-Elf drei Tore und verlor die Partie mit 2:3. Der TSV Kolenfeld gehört mit diesem Erfolg weiter zu den Top-Teams der Bezirksliga.

Ohne die Urlauber Julian Bedey, Max Gahr und Jonas Kütemeyer, ohne die Verletzten Alban Ramushi und Torben Maibaum, ohne die Langzeitverletzten Sinan Boga und Domenic Fahrenkamp sowie ohne den verhinderten Yannik Walter geriet der SC Rinteln schon in der 1. Minute mit 0:1 in Rückstand. Jan Scholz wurde vom Anpfiff an freigespielt und traf eiskalt zur schnellen Führung. Damit war die taktische Marschrichtung von SCR-Trainer Uwe Oberländer über den Haufen geworfen. Rinteln trat danach völlig verunsichert auf. Der TSV machte richtig Betrieb, drängte auf das 2:0, der SC schwamm in der Defensive. SCR-Keeper Jonathan Reuther rettete zweimal in höchster Not. „Der TSV ist eine spielstarke Truppe“, so Oberländer. „Man sieht, dass etliche Spieler schon in höheren Klassen gespielt haben.“

Nach 15 Minuten kam Rinteln in die Partie zurück, stemmte sich vehement gegen die TSV-Angriffe, stand hinten besser und startete erste zaghafte Offensivaktionen. Michele Schiavano und Julian David scheiterten am Keeper. Kolenfeld vergab etliche Chancen. So ging es mit einem schmeichelhaften 0:1-Rückstand in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte Oberländer um, Rinteln agierte jetzt mit zwei Spitzen, gestaltete die Partie immer ausgeglichener. David verpasste in dieser Phase den Ausgleich. In der 70. Minute schloss Kolenfeld einen fantastischen Konter zum 2:0 ab. Die Messe schien gelesen. Aber Rinteln gab nicht auf und kam noch einmal zurück. Nach brillanter Vorarbeit von Schiavano traf Arber Ramushi in der 78. Minute zum 1:2. Der TSV begann zu schwimmen. Zwei Minuten später startete Qendrim Krasniqi zum Solo, umspielte gleich drei Gegenspieler, spielte mit Kaoa Aosman Doppelpass und markierte das 2:2. Als ein Abstoß von SCR-Keeper Reuther in der 85. Minute kurz vor der Mittellinie abgefangen wurde und die SCR-Abwehr zu weit aufgerückt war, wurde Mike Ehlert per Kopf in den Lauf bedient und es hieß 3:2 für Kolenfeld.

„Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Punkt für uns durchaus verdient gewesen“, zog Oberländer sein Fazit. „Aber Kolenfeld war über die 90 Minuten gesehen das bessere Team und der Sieg war letztendlich verdient. Der TSV gehört sicherlich zu den stärksten Teams in der Liga. Das Mittelfeld und der Angriff besitzt große Qualitäten. Trotz der Niederlage muss ich meiner Mannschaft Respekt zollen. Sie hat nie aufgegeben und ist stark zurückgekommen.“

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo (65. Ward Ben Naceur), Qendrim Krasniqi, Arber Ramushi, Julian David, Constantin Rachow (90. Ugur Gercekci), Dominik Schrader, Dennis Kirasic, Kaoa Aosman, Jannik Flügel (57. Ivo Kirasic), Michele Schiavano.

Stimmen zum Spiel

Der weitgereisteste Besucher war Peter Kupka von Atlas Delmenhorst. Der Groundhopper schreibt Artikel für die Stadionzeitung des Regionalligisten und „sammelt“ Fußballplätze. „Das Kanalstadion in Kolenfeld kannte ich noch nicht. Es ist mein 1180. Sportplatz. Auch Rinteln habe ich vorher noch nie gesehen. Nach dem schnellen Führungstor deutete alles auf einen souveränen Sieg der Kolenfelder hin. Aber Rinteln fand gut ins Spiel zurück und war mit einer Doppelchance (28. Minute) nahe am Ausgleich. Zum Ende der ersten Halbzeit wurde Kolenfeld dann wieder stärker und hätte auch den zweiten Treffer schießen können. In meinen Augen ist die knappe Pausenführung für den TSV Kolenfeld gerecht“, analysierte der Fußballreisende in der Halbzeitpause.

Der Gegentreffer zum 2:3-Endstand ärgerte die SC-Rinteln-Spieler maßlos. „Was war das für ein Gegentor! Ein einfacher Kopfball und Mike Ehlert läuft alleine auf das Tor zu. So etwas darf uns nicht passieren“, haderte Kaoa Aosman mit der Abwehrleistung und dem Schicksal.

Auch Daniel Aust, Innenverteidiger vom TSV Hagenburg, verfolgte interessiert das Spiel. „Einige der Kolenfelder Spieler kenne ich aus meiner Zeit ins Wunstorf.  Daher komme ich ab und zu ins Kanalstadion.  Es war ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Feldvorteilen für die Heimmannschaft. Die erste Halbzeit ging an Kolenfeld. Der SC Rinteln konnte sich nicht effektiv durchsetzen. Nach dem Seitenwechsel sah es anders aus. Rinteln hat in der zweiten Halbzeit gedrückt, mehr Chancen herausgearbeitet und verdient das 2:2 erzielt. Am Ende hat der Glücklichere gewonnen.“ Beim entscheidenden Gegentreffer half der SC gewaltig mit. Fast wäre noch das 3:3 gefallen, aber ein Distanzschuss von Kaoa Aosman zischte in der Nachspielzeit am Lattenkreuz vorbei.


Der Mann, der alles spielen kann: Johannes Hänke (l.) stand gegen Hagenburg im Tor und hielt die Null fest.
Der Mann, der alles spielen kann: Johannes Hänke (l.) stand gegen Hagenburg im Tor und hielt die Null fest.

SC Rinteln II katapultiert sich an die Spitze

rinteln-sport.de 27.08.2022 - Peter Blaumann

 

Mit einem 7:0-Auswärtserfolg am Freitagabend bei der Reserve des TSV Hagenburg katapultierte sich die Zweitvertretung des SC Rinteln an die Spitze der 2. Kreisklasse.

Die SC-Reserve profitierte vom großen Kader der Bezirksliga-Elf. Julian Bedey, Benedikt Eckel und Yannik Walter bildeten ein ausgezeichnetes Mittelfeld-Trio, setzten immer wieder Akzente in der Offensive und sorgten für Sicherheit in der Defensive. Aushilfs-Keeper Johannes Hänke hatte einen überaus ruhigen Abend und musste in den gesamten 90 Minuten keinen einzigen Ball halten. „Jojo hätte das Trikot nach dem Spiel gleich wieder in den Schrank hängen können“, so SCR-Betreuer Dirk Böhning.

Nach einem Konter markierte Serdar Akgün in der 14. Minute das 1:0 für die Gäste. Tomas Muzik erhöhte in der 18. Minute nach einer sehenswerten Kombination auf 2:0. Mit dem 3:0 in der 22. Minute erneut durch Akgün war die Vorentscheidung gefallen. Das Tor des Abends schoss Stefan Requardt in der 41. Minute, als er einen Freistoß aus 40 Meter zum 4:0 in den Winkel hämmerte. Nach einer Ecke traf Yannik Walter in der 43. Minute zum 5:0-Pausenstand.

Rinteln dominierte auch in der zweiten Halbzeit. In der 56. Minute musste Walter den Ball nach einer Ecke zum 6:0 nur noch über die Linie drücken. Großes Pech entwickelte danach Lennart Reinecke. Der Youngster wurde in der 57. Minute eingewechselt. Drei Minuten später sprang bei einer unglücklichen Aktion die Kniescheibe heraus und er musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. „Der SC Rinteln bedankt sich bei den Verantwortlichen des TSV Hagenburg, die dafür gesorgt haben, dass Lennart schon auf dem Platz medizinisch gut versorgt sowie Notarzt und Krankentransporter gerufen wurde“, lobte Böhning den Gastgeber.

Nach der verletzungsbedingten Unterbrechung war allen Akteuren nicht mehr der Sinn nach Fußballspielen. Die Partie plätscherte ohne Höhepunkte dahin. Bis zur 84. Minute: Nach einem Solo über das halbe Spielfeld traf Timo Lackner zum 7:0-Endstand.

SCR II: Johannes Hänke, Alexander Rachow (46. Jonas Maibaum), Timo Lackner, Benedikt Eckel, Yannik Walter, Tomas Muzik (57. Kilian Steinbeck), Erik Figura (46. Jakob Frühsorger), Tobias Kraschewski, Stefan Requardt (46. Ugur Gercekci), Julian Bedey, Serdar Akgün (57. Lennart Reinecke).


Erik Figura (links) bringt den SC Rinteln II mit 1:0 in Führung. Am Ende scheidet die SCR-Reserve in der ersten Kreispokalrunde beim TSV Hespe mit 1:3 aus.
Erik Figura (links) bringt den SC Rinteln II mit 1:0 in Führung. Am Ende scheidet die SCR-Reserve in der ersten Kreispokalrunde beim TSV Hespe mit 1:3 aus.

Pokal-Aus für den SC Rinteln II

rinteln-sport.de 24.08.2022 - Sebstian Blaumann

 

Im Pokalduell zweier Mannschaften aus der 2. Kreisklasse ist die Reserve des SC Rinteln beim TSV Hespe in der ersten Kreispokalrunde ausgeschieden. Trotz einer 1:0-Führung mussten sich die Weserstädter mit 1:3 geschlagen geben.

Von Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel, mit offenem Visier und zahlreichen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Der SC Rinteln ging in der 14. Minute mit 1:0 in Front. Erik Figura nagelte aus zentraler Position die Kugel mit Vollspann unter die Latte. Danach verzeichneten beide Mannschaften einige Alu-Treffer. In der Nachspielzeit glich der TSV Hespe zum 1:1 aus. Rafael Helt stocherte den Ball im zweiten Versuch über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel übernahm der TSV Hespe das Spielkommando und drückte auf den Führungstreffer. „Uns hat nach der Pause die Ballsicherheit gefehlt“, analysierte SCR-Pressesprecher Dirk Böhning. Mit einem Sahnetor brachte Ahmet Kücükyilmaz (72.) die Hausherren mit 2:1 nach vorne. Fast im direkten Gegenzug hatte SCR-Angreifer Sven Kieweg den Ausgleich auf dem Fuß, doch er verzog. Als dann René Thom in der 78. Minute das 3:1 für den TSV Hespe markierte, war die Messe gelesen.

„Der TSV Hespe gehört in der 2.Kreisklasse mit Sicherheit zu den Titelaspiranten. Wir haben uns teuer verkauft und konzentrieren uns nun voll und ganz auf die Punktspielrunde“, erklärte Böhning nach dem Spiel.

SCR II: Metin Yetiz, Alexander Rachow (57. Jonas Maibaum), Ivo Kirasic, Benedikt Eckel (76. Tomas Muzik), Luca-Alexander Mohr, Yannik Walter, Serdar Akgün (57. Sven Kieweg), Ugur Gercekci, Stefan Requardt, Erik Figura, Zoran Topic (46. Artan Berisha).


Serdar Akgün (links) lässt SCA-Keeper Daniel Hohmeier keine Chance und schiebt überlegt zum 2:0 für den SC Rinteln II ein.
Serdar Akgün (links) lässt SCA-Keeper Daniel Hohmeier keine Chance und schiebt überlegt zum 2:0 für den SC Rinteln II ein.

SC Rinteln II schlägt SC Auetal II in einem Wahnsinnsspiel

rinteln-sport.de 22.08.2022 - Sebstian Blaumann

 

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In der 2. Kreisklasse hat der SC Rinteln im Reserveduell den SC Auetal mit 4:2 besiegt. Auf dem Rintelner Steinanger entwickelte sich ein Wahnsinnsspiel. Rinteln führte bereits mit 2:0, Auetal glich zum 2:2 aus und drückte auf die Führung, doch der SCR konterte in der Schlussphase zum 4:2-Erfolg.

Die Gäste aus dem Auetal erwischten den besseren Start, doch der Abschluss von Wojciech Bachul war zu zentral und so stellte der 18-Meter-Hammer keine Probleme für SCR-Keeper Metin Yetiz dar. Doch dann der Schock für die Gäste: Nach einem Zweikampf stürzte ein Auetaler Spieler unglücklich und musste mit Verdacht auf Handgelenks- und Unterarmbruch mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. „Großer Dank an den SC Rinteln, der bei der Versorgung unseres verletzten Spielers so toll mitgearbeitet hat“, bedankt sich SCA-Trainer Sven Jung für die Unterstützung.

Nach einer 20-minütigen Pause setzte Schiedsrichter Thomas Wartmann die Partie fort. Und es spielte nur noch der SC Rinteln. Die Auetaler liefen nur noch hinterher und verloren jeden Zweikampf. Der nicht zu haltende Tomas Muzik (25.) tanzte die halbe SCA-Defensive aus und war mit einem Schlenzer zum 1:0 erfolgreich. Nach einer schönen Einzelleistung erhöhte Serdar Akgün auf 2:0 (40.). „Das haben die Jungs wirklich gut gespielt“, freute sich Tobias Bergsiek. Der verletzte Innenverteidiger gehört zum Rintelner Trainer-Quintett um Johannes Hänke, Serdar Akgün, Tomas Muzik und Alexander Rachow.

Nach dem Seitenwechsel wachten die Auetaler auf. Doch zunächst traf Johannes Hänke (46.) für den SCR nur die Latte. Die Gäste kämpften sich in die Partie und hauten alles raus. Marco Thies (74.) und Wojciech Bachul (83.) glichen zum 2:2 aus. Das Match drohte zu kippen, doch der SC Rinteln schlug in der Schlussphase eiskalt zurück. Nach einem Pass in die Spitze wurde Waldemar Dirks elfmeterwürdig gefoult. Wartmann entschied sofort auf Elfmeter, doch die Auetaler protestierten vehement, denn Dirks soll beim Zuspiel von Hänke im Abseits gestanden haben. Dirks (89.) war es egal und er verwandelte sicher zum 3:2.

In der Nachspielzeit warf der SC Auetal alles nach vorne, Muzik bekam den Ball, schüttelte seine Gegenspieler ab, passte quer zum mitgelaufenen Akgün und der Rintelner Torjäger brauchte den Ball nur noch ins leere Tor zum 4:2-Endstand schieben.

„Der Schiedsrichter hat so gut gepfiffen, doch vor dem Elfmeter stand der Gefoulte klar im Abseits“, monierte Sven Jung. Der SCA-Trainer musste vor dem Spiel 19 Spielerabsagen hinnehmen. „Trotzdem hatten wir noch eine gute Mannschaft zusammen“, meinte der Auetaler Coach nach dem Spiel.

SCR II: Metin Yetiz, Alexander Rachow, Kilian Alexander Steinbeck, Tobias Kraschewski, Timo Lackner, Luca-Alexander Mohr, Johannes Hänke, Serdar Akgün, Tomas Muzik, Richard Stumpf, Stefan Requardt; Waldemar Dirks, Jonas Maibaum, Romario Vrebac, Lennart Reinecke, Artan Berisha.

SCA II: Daniel Hohmeier, Christoph Möller, Marcel Kerkhoff, Max Golding, Wojciech Bachul, Caius Fels, Marian Müller, Marcel Ollenborger, Theo Dieterich, Connor McGinty, Sebastian Huck; Manoel Maske, Marco Thies, Janic Vogt.


Die Defensive des SC Rinteln mit Außenverteidiger Max Gahr (rechts) stand sehr sicher. Nur in der 89. Minute hat der MTV Rehren A/R durch Alexander Paul (links) die große Chance zum Ausgleich.
Die Defensive des SC Rinteln mit Außenverteidiger Max Gahr (rechts) stand sehr sicher. Nur in der 89. Minute hat der MTV Rehren A/R durch Alexander Paul (links) die große Chance zum Ausgleich.

Erst Blitzstart, dann Chancenwucher: SC Rinteln zittert sich zum 2:1-Erfolg

rinteln-sport.de 21.08.2022 - Sebstian Blaumann

 

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Der SC Rinteln hat in der Bezirksliga einen perfekten Saisonstart hingelegt. Im Schaumburger Derby gegen den MTV Rehren A/R feierte das Team von Trainer Uwe Oberländer einen 2:1-Heimerfolg.

Der SC Rinteln legte einen Blitzstart hin und führte nach fünf Minuten mit 2:0. Michele Schiavano (2.) zog schön nach innen und netzte überlegt zum 1:0 ein. Nur drei Minuten später spielte Kaoa Aosman einen Traumpass in den Rücken der MTV-Defensive, Qendrim Krasniqi nahm die Kugel an und vollstreckte zum 2:0 für die Hausherren. Die Gäste drohten, überrollt zu werden. Vom MTV kam so gut wie nichts nach vorne. Allerdings fehlten auch mit Julian Lattwesen und Julian Meyer zwei wichtige Stammkräfte. Rinteln blieb am Drücke und versäumte es, die Partie frühzeitig zu entscheiden. „Wir haben glasklare Möglichkeiten liegen gelassen“, bemängelte Oberländer. In die Rintelner Offensiveuphorie schlugen die Rehrener in der 40. Minute eiskalt zu. Die SCR-Defensive stand nicht gut gestaffelt. Das nutzte Jan Thies zum 2:1-Anschlusstreffer aus.

Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der SC Rinteln das Match und drückte auf den dritten Treffer. Die Gäste waren zunächst nur mit Abwehrarbeit beschäftigt. Nach einer Ecke trudelte der abgefälschte Ball von Dominik Schrader (51.) am langen Pfosten vorbei. Nur drei Minuten später traf Schiavano den Pfosten. Erst ab der 80. Minute wachte der MTV auf und wurde mutiger. Rinteln verpasste es, die guten Konterchancen vernünftig zu Ende zu spielen. „Das war richtig schlecht. Da muss mehr kommen. So mussten wir noch zittern. Aber auf unsere Defensive war Verlass“, kritisierte Oberländer die schlampig ausgespielten Kontersituationen und lobte seine sattelfeste Defensive.

Nur einmal stockte dem SCR-Anhang der Atem. Nach einem Stellungsfehler war Alexander Paul (89.) frei durch, doch sein Lupfer ging weit vorbei. Nach 93 Minuten pfiff der umsichtige Schiedsrichter Timo Zylla die Partie ab. Der SC Rinteln riss die Arme hoch und bejubelte den zweiten Sieg im zweiten Spiel. „Das macht mich stolz, wie die Jungs in jedem Spiel kämpfen und allen Widrigkeiten trotzen. Diesmal fehlte nach einem Arbeitsunfall noch Torjäger Alban Ramushi“, verriet Oberländer.

SCR: Jonathan Reuther, Max Gahr, Qendrim Krasniqi, Arber Ramushi, Julian David (90. Ward Ben Naceur), Constantin Rachow (89. Jannik Flügel), Dominik Schrader, Dennis Kirasic (61. Yannik Walter), Julian Bedey, Michele Schiavano, Kaoa Aosman.

MTV: Oliver Steege, Jan-Philip Pinkenburg, Alexander Wüstenfeld (55. Jendrik Thiele), Jan Thies, Malte Grittner (30. Marvin Köpper), Gian-Luca Blume, Marvin Wlodarski, Sebastian Sommer, Maurice Bruns, Alexander Paul, Jean-Luc Bruns.


Die zweite Mannschaft des SC Rinteln wird in der 2. Kreisklasse mehr Spiele gewinnen als verlieren.
Die zweite Mannschaft des SC Rinteln wird in der 2. Kreisklasse mehr Spiele gewinnen als verlieren.

Keine Zielvorgabe für den SC Rinteln II nach dem Abstieg

rinteln-sport.de 17.08.2022 - Sebstian Blaumann

 

Der Abstieg der zweiten Mannschaft des SC Rinteln aus der 1. Kreisklasse ist sehr unglücklich gewesen. Eigentlich stand das Team von Spielertrainer Johannes Hänke als Drittletzter über dem Strich. Doch da aus der Bezirksliga mit dem VfL Bückeburg II und dem TuS SW Enzen zwei Schaumburger Mannschaften abgestiegen sind, kam im NFV-Kreis Schaumburg die gleitende Skala zur Anwendung und es mussten drei Mannschaften aus der 1. Kreisklasse runter.

Nun geht die Rintelner Reserve in der 2. Kreisklasse auf Tore- und Punktejagd und ist in dieser Spielklasse auch sehr gut aufgehoben. Denn seit Jahren ist die Zweite von akutem Personalmangel betroffen. „Wir haben keinen richtigen Stamm an Spielern. So habe ich in der vergangenen Saison über 50 Spieler eingesetzt“, verrät Hänke. Der Spielertrainer bekommt weitere Unterstützung. Serdar Akgün, Tomas Muzik und Tobias Bergsiek bilden zusammen mit Hänke nun ein Trainer-Quartett.

Das neue Trainerteam gibt keine Zielvorgabe vor. „Die Jungs sollen Spaß haben. Dann stellt sich der Erfolg von alleine ein“, ist sich Hänke sicher. Woche für Woche wird ein bunter Mix für die Zweite auf dem Platz stehen. So spielten am 1. Spieltag beim 4:4 im Absteigerduell bei der SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten II wieder ein paar Spieler aus der Zweiten, aus der A-Jugend sowie aus dem Altherren- und Altseniorenbereich zusammen für die Rintelner Fußball.

Der Kader

Trainerteam: Serdar Akgün, Tobias Bergsiek, Johannes Hänke, Tomas Muzik

Betreuerteam: Dirk Böhning, Andreas Granse, Mario Vrebac

Torwart: Nikolas Alexander Kretschmer

Abwehr: Tobias Bergsiek, Tobias Kraschewski, Timo Lackner, Alexander Rachow, Lennart Reinecke, Stefan Requardt, Kilian Alexander Steinbeck, Romario Vrebac, Eric Wilkening

Mittelfeld: Artan Berisha, Johannes Hänke, Erik Figura, Felix Kinast, Jonas Maibaum, Philipp Mellinghoff, Luca-Alexander Mohr, Tomas Muzik, Zoran Topic, Michal-Mateuz Wietrzycki

Angriff: Serdar Akgün, Ward Ben Naceur, Waldemar Dirks, René Herzog, Salim Khudida

Zugänge: Artan Berisha, Felix Kinast (beide eigene A-Jugend), Warb Ben Naceur (Ukraine), Toran Topic (TSV Steinbergen)

Abgänge: Tim Neugebauer (studienbedingt nach Aachen)

Prognose: Die zweite Mannschaft des SC Rinteln wird eine ruhige Saison im Niemandsland der Tabelle in der 2. Kreisklasse spielen, allerdings mehr Spiele gewinnen als verlieren. Es geht eigentlich nur um Spaß und das Team am Leben zu halten. Sportliche Ziele zu verfolgen oder gar ein Unterbau für die Bezirksliga-Mannschaft zu sein, davon ist die Reserve weit entfernt, da sich seit Jahren kein Stamm von zehn bis zwölf Spieler entwickelt hat. So wird das Trainerteam wieder Woche für Woche einen bunten Mix an Spielern auf den Rasen schicken.


Luca-Alexander Mohr (rechts) trifft für die Reserve des SC Rinteln zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich.
Luca-Alexander Mohr (rechts) trifft für die Reserve des SC Rinteln zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich.

SC Rinteln II mit offenem Visier zum 4:4-Unentschieden

rinteln-sport.de 15.08.2022 - Sebstian Blaumann

 

In der 2. Kreisklasse lieferten sich die SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten II und der SC Rinteln II im Duell der beiden Kreisklassenabsteiger ein richtiges Torfestival. Nach 90 Minuten stand es 4:4-unentschieden. „Es hätte aber auch 8:8 ausgehen können“, meinte SCR-Betreuer Dirk Böhning nach dem Spiel. Die ersatzgeschwächten Rintelner zeigten Moral und glichen dreimal einen Rückstand aus.

Vom Kader der SCR-Zweiten fehlten mal wieder viele Spieler. So mussten aus der A-Jugend Richard Stumpf, Tinu Mendoza und Diar Issa aushelfen. Aus dem Altherrenbereich spielten Sven Kieweg und André Lohmeier. Zudem mussten Johannes Hänke und Alexander Rachow nach den 90 Kräfte zehrenden Minuten sich schnell umziehen und der Ersten nach Seelze nachreisen, wo der Bezirksligist beim TuS Harenberg antrat. Das Duo bekam in den Schlussminuten noch Kurzeinsätze und verteidigte erfolgreich den 4:3-Vorsprung.

Der SC Rinteln II erwischte einen Traumstart, Erik Figura (4.) staubte zur 1:0-Führung der Gäste ab. Die SG antworte und drehte das Match per Doppelpack (8./24.) zum 2:1. Zwischen der 35. und 40. Minute verballerte die SCR-Reserve drei hochkarätige Chancen. Dabei traf Diar Issa nur das Lattenkreuz. Richard Stumpf (42.) war nach einer Ecke zum 2:2-Ausgleich erfolgreich.

Im zweiten Spielabschnitt wog die Partie hin und her. Beide Teams hatten gute Torchancen. Zweimal ging die SG in Führung (54./82.), doch zweimal gab der SCR die passende Antwort. Luca-Alexander Mohr (75.) und Johannes Hänke (83.) markierten die jeweiligen Ausgleichstreffer. „Die Jungs haben super gekämpft und immer wieder die Rückschläge gut verdaut. Das war eine starke Teamleistung“, lobte Böhning die Moral der SCR-Zweiten.

SCR II: Nikolas Kretschmer, Alexander Rachow, Tobias Bergsiek, René Herzog, Luca-Alexander Mohr, Johannes Hänke, Diar Issa, Timo Lackner, Richard Stumpf, Erik Figura, André Lohmeier; Sven Kieweg, Tinu Mendoza.


Mit einem Traumtor sorgte Kaoa Aosman (r.) für das 4:3.
Mit einem Traumtor sorgte Kaoa Aosman (r.) für das 4:3.

Kaoa Aosman schießt den SC Rinteln mit einem Traum-Tor zum 4:3-Sieg

rinteln-sport.de 14.08.2022 - Peter Blaumann

 

Trotz der personellen Probleme startete der SC Rinteln mit einem Sieg in die neue Bezirksliga-Saison. Das Team von SCR-Trainer Uwe Oberländer kehrte mit einem 4:3-Erfolg vom TuS Harenberg zurück.

Den Weserstädtern standen insgesamt zehn Spieler nicht zur Verfügung. Dominik Schrader musste ebenso kurzfristig passen wie Noshkar Sharo, der das Aufwärmprogramm abbrach. Aber dem Trainerfuchs Oberländer gelang es wieder einmal, ein durchschlagskräftiges Team auf den Platz zu schicken. Neben dem lange verletzten Max Gahr stand der Gewinner der Vorbereitung Constantin Rachow in der Startformation. Die Neuzugänge Julian David und Jannik Flügel fügten sich ausnahmslos hervorragend in das Team ein.

Oberländer fehlten fünf Innenverteidiger und er war deshalb gezwungen, seine Abwehrreihe komplett umzubauen. So kamen Spieler auf Positionen zum Einsatz, die sie im ihren Fußballerleben noch nie gespielt haben. Die Taktik war dem fehlenden Personal geschuldet. Hinten dicht gestaffelt stehen und mit allem, was möglich ist, verteidigen. Vorne die individuellen Qualitäten der Offensivkräfte konsequent zu Toren nutzen. Und die Rechnung ging eine Stunde lang auf.

Rinteln war in der ersten Halbzeit das klar bessere Team, verteidigte aufopferungsvoll und startete immer wieder gefährliche Konter. Harenberg fand keine Mittel gegen das hervorragend vorgetragene SCR-Spiel. Michele Schiavano (17.) und Julian David (23.) sorgten für das 2:0 zur Pause. Als David in der 53. Minute einen Konter mit einem Torschuss abschloss, fuhr ein Harenberger Abwehrspieler dazwischen und lenkte die Kugel zum 3:0 für Rinteln in den eigenen Kasten. Die Partie schien entschieden. Aber es kam ganz anders.

Als Arber Ramushi in der 56. Minute aus verletzungsgründen das Feld verlassen musste, gab es Risse in der SCR-Defensive. Harenberg witterte Morgenluft und hatte mit ihren großen Spielern Vorteile in der Luft. Der Gastgeber operierte immer wieder mit hohen Bällen in den Strafraum. Die Abwehr der Rintelner wackelte und machte Fehler. Harenberg verkürzte zum 1:3 (71.) und kam per Elfmeter auf 2:3 (79.) heran. Als Harenberg in der 80. Minute zum 3:3 ausglich, drohte die Partie zu kippen. Aber Rinteln stemmte sich gegen die drohende Niederlage, kämpfte verbissen um jeden Ball und hatte in der Schlussphase Glück. Qendrim Krasniqi wurde in der 82. Minute steil geschickt, sein Schuss wurde abgeblockt, den Abpraller nahm Kaoa Aosman 30 Meter vor dem Tor auf und zirkelte den Ball zum 4:3 ins Tor. „Ein Tor des Monats“, so Oberländer, der die Moral seines Teams in den höchsten Tönen lobte.

SCR: Jonathan Reuther, Max Gahr, Jannik Flügel, Qendrim Krasniqi, Constantin Rachow, Alban Ramushi (92. Johannes Hänke), Julian David, Arber Ramushi (56. Ugur Gercekci), Dennis Kirasic, Michele Schiavano (90. Jakob Frühsorger), Kaoa Aosman (86. Alexander Rachow).


Der SC Rinteln wird in der Bezirksliga eine sorgenfreie Runde spielen und zwischen Rang 5 und 7 landen.
Der SC Rinteln wird in der Bezirksliga eine sorgenfreie Runde spielen und zwischen Rang 5 und 7 landen.

Der SC Rinteln will als Mannschaft stark und für den Gegner eklig sein

rinteln-sport.de 12.08.2022 - Sebastian Blaumann

 

Das wird kein leichtes Unterfangen: Der SC Rinteln muss in der Bezirksliga Staffel 2 eine Top-Zehn-Platzierung schaffen, sonst steigen die Steinanger-Kicker in die Kreisliga ab. Denn der Fußball-Bezirk Hannover reduziert nach dieser Saison die Bezirksligen von derzeit fünf Staffeln mit jeweils 14 Mannschaften zur Spielzeit 2023/24 auf das angestammte Format mit vier Bezirksligen und einer Staffelgröße von jeweils 16 Vereinen.

Dass der SC Rinteln im Bezirk bestehen kann, unterstrich die Mannschaft in der Vorsaison mit einer überragenden Abstiegsrunde. Die Weserstädter gewannen ihre Gruppe. Die akribische Arbeit von Uwe Oberländer und seinem Trainerteam zahlte sich aus. Die Spieler zogen von der ersten Einheit an voll mit und präsentierten sich auf dem Platz als Team. „Das ist unser Weg. Mit einer guten Physis wollen wir als Mannschaft stark und für den Gegner eklig sein“, kennt der erfahrene SCR-Coach den Schlüssel zum Erfolg.

Dabei musste der SC Rinteln vor dem Start der Abstiegsrunde einen echten Schock verdauen. Die langwierige Meniskusverletzung von Unterschiedsspieler und Anführer Sinan Boga kompensierte die Mannschaft mit großem Teamgeist. Auch zur neuen Saison fällt Boga weiter aus und ist verzweifelt: „Ich kann alles machen, nur nicht Fußball spielen.“ So muss sich Boga wohl doch operieren lassen. „Das ist natürlich eine Katastrophe“, ist Oberländer bedient. Die Winter-Zugänge Michele Schiavano und Kaoa Aosman verliehen der Offensive das gewisse Etwas. „Sie haben sich schnell in der Mannschaft integriert und auch untergeordnet. So muss es sein. Nur als verschworener Haufen gewinnt man Spiele“, unterstreicht Oberländer die Wichtigkeit einer funktionierenden Mannschaft.

Nach dem Karriereende von Abwehrchef Kastriot Hasani fehlt dem SC Rinteln in der Defensive eine weitere große Persönlichkeit. Wer nun in der SCR-Defensive den Hut aufhaben soll, da ist sich Oberländer noch nicht schlüssig, weil auch die Ausfallliste seiner Abwehrrecken zum Saisonstart sehr lang ist. So stehen Torben Maibaum, Ivo Kirasic, Dominik Schrader und Noshkar Scharo nicht zur Verfügung. „Da müssen wir improvisieren und das als Kollektiv auffangen“, fordert Oberländer wieder eine disziplinierte und konzentrierte Abwehrleistung.

Der SC Rinteln wird weiter auf sein erfolgreiches 3-5-2-System setzen. „Das kennen die Jungs aus dem Effeff und ist erfolgreich, deshalb werden wir da auch nichts groß ändern“, verrät Oberländer. Die Basis wird wieder ein starkes Zweikampfverhalten sein. „Wir wollen mit unserer Präsenz auf dem Platz, dem Gegner wehtun, die Lust am Fußballspielen nehmen. Da müssen alle mitmachen“, fordert der SCR-Coach unbändigen Kampfeswillen und Laufbereitschaft. Mit der vorhandenen individuellen spielerischen Klasse eines Julian Bedey, eines Alban Ramushi, eines Qendrim Krasniqi, eines Michele Schiavano oder eines Kaoa Aosman sollen dann die nötigen Siege zum Klassenerhalt eingefahren werden.

Nach der Rückkehr von Metin Yetiz verfügt der Bezirksligist über ein starkes Torwartduo. Stammkeeper Jonathan Reuther geht aber als Nummer 1 in die Saison. „Auf Jonathan war in der vergangenen Serie immer Verlass. Zudem fehlt Metin die Spielpraxis“, legt sich Oberländer auf Reuther als seinen Stammtorwart fest. Allerdings werde Yetiz auch ein paar Spiele bekommen. „Ich bin froh, dass ich zwei starke und zuverlässige Torleute habe“, weiß Oberländer.

In der Vorbereitung musste Oberländer immer wieder auf Spieler wegen Urlaub oder Verletzung verzichten. „Das hätte ein bisschen besser laufen können“, berichtet der SCR-Coach. Aber damit hätten auch andere Mannschaften zu kämpfen. Es gibt aber auch zwei Gewinner der Vorbereitung. Max Gahr hat seine Kreuzbandverletzung auskuriert und kann wieder ohne Einschränkungen und Beschwerden trainieren. „Er ist wie ein Neuzugang und auf der rechten Seite eine gute Alternative“, weiß Oberländer. Zudem hat sich Constantin Rachow mit sehr viel Trainingsfleiß nah an die Stammelf herangearbeitet. Der Mittelfeldspieler aus der Reserve ist ein guter Kicker und ist ein Kandidat für die Doppelsechs.

Für den SC Rinteln zählt in dieser Spielzeit nur der Klassenerhalt. Mit dem TSV Barsinghausen, VfL Bückeburg, TuS Davenstedt und FC Stadthagen gibt es einige Hochkaräter in der Staffel. „Die wollen wieder zurück in die Landesliga oder oben mitmischen“, glaubt der SCR-Trainer. Da die Teams auf den Plätzen 11 bis 14 absteigen müssen, rechnet Oberländer auf dem Weg zum Klassenerhalt mit einem Hauen und Stechen. „Es gibt kein Fallobst in dieser Liga“, ist sich der Rintelner Coach sicher. Deshalb sei es von großer Bedeutung den Start in die neue Spielzeit nicht zu verschlafen. „Wenn wir am Anfang gut punkten, nehmen wir viel Druck vom Kessel. Im Gegenteil: Vielleicht schwimmen wir dann auf einer Erfolgswelle durch die Saison“, mutmaßt Oberländer. Vor zwei Jahren startete der SCR mit einer Siegesserie in die Saison und wäre das Spieljahr coronabedingt nicht abgebrochen worden, dann hätte der SCR die Qualifikation zur Aufstiegsrunde geschafft. „Da sieht man, was mit einem guten Saisonstart alles möglich ist“, weiß der Trainerfuchs.

Der Kader

Trainer: Uwe Oberländer

Co-Trainer: Christoph Brandt, Gordon Seymour

Torhüter: Jonathan Reuther, Metin Yetiz

Abwehr: Tino Bedey, Domenic Fahrenkamp, Jannik Flügel, Max Gahr, Ivo Kirasic, Torben Maibaum, Arber Ramushi, Dominik Schrader, Noshkar Sharo, Yannik Walter, Ugur Gercekci

Mittelfeld: Julian Bedey, Ward Ben Naceur, Sinan Boga, Jakob Frühsorger, Dennis Kirasic, Jonas Kütemeyer, Constantin Rachow

Angriff: Kaoa Aosman, Julian David, Benedikt Eckel, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi, Michele Schiavano

Zugänge: Metin Yetiz (TuS SW Enzen), Julian David (FC Bad Pyrmont-Hagen), Jannik Flügel (HSC BW Tündern), Jakob Frühsorger (SG Bentorf-Hohenhausen), Ward Ben Naceur (vereinslos), Ugur Gercekci (eigene Jugend)

Abgänge: Marvin Büsscher (FSC Eisbergen), Moritz Jäger (SC Extertal), Kastriot Hasani (Karriereende), Nino Kirasic (SC Deckbergen-Schaumburg), David Schrader (Ziel unbekannt)

Prognose: Wenn der SC Rinteln an die guten Vorstellungen der Abstiegsrunde anknüpft, als Team auftritt, wird der Klassenerhalt in der Bezirksliga problemlos gelingen. Die Steinanger-Kicker verfügen in der Offensive über spielerische Klasse, Tempo und Spielwitz, um eine sorgenfreie Serie zu spielen. Der SC Rinteln landet zwischen Rang 5 und 7.


SCR-Trainer Uwe Oberländer (hinten von links) mit seinen Neuzugängen Jakob Frühsorger, Ugur Gercekci, Julian David (vorne von links), Metin Yetiz und Jannik Flügel.
SCR-Trainer Uwe Oberländer (hinten von links) mit seinen Neuzugängen Jakob Frühsorger, Ugur Gercekci, Julian David (vorne von links), Metin Yetiz und Jannik Flügel.

Die Neuzugänge des SC Rinteln

rinteln-sport.de 12.08.2022 - Sebastian Blaumann

 

Beim SC Rinteln stehen fünf Abgängen sechs Neuzugänge gegenüber. Trainer Uwe Oberländer nimmt die Neuen des Bezirksligisten genau unter die Lupe und gibt zu jedem ein kurzes Statement ab.

Metin Yetiz: Der Rückkehrer hat zuletzt wenig gespielt und muss erst noch Spielpraxis sammeln. Stammkeeper ist Jonathan Reuther, aber Yetiz verfügt über große Qualitäten. „Wir haben ein sehr starkes Torwart-Duo. Metin wird Jonathan zu Höchstleistungen pushen und auch seine Spiele bekommen“, freut sich Oberländer über das gute Torwartgespann.

Jakob Frühsorger: Der gute Fußballer hat eine starke Physis und hat im Mittelfeld einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Allerdings muss er sich noch an das höhere Tempo gewöhnen.

Jannik Flügel: Der Defensivmann gehörte zum Oberliga-Kader des HSC BW Tündern, spielte aber meist in der Kreisliga. Der junge und talentierte Abwehrspieler ist sehr zweikampfstark und eine gute Alternative.

Julian David: Der Offensivspieler ist sehr laufstark, viel unterwegs und fast eine Kopie von Alban Ramushi. Allerdings muss der Stürmer noch abgeklärter vor dem Tor werden und mehr Durchschlagskraft entwickeln.

Ward Ben Naceur: Der Tunesier ist dem SCR zugelaufen. Der zweikampfstarke Mittelfeldspieler wusste in der Vorbereitung zu überzeugen und machte gute Spiele. Er kann auch als rechter Verteidiger aufgestellt werden.

Ugur Gercekci: Das Eigengewächs hat einen guten Körper, geht keinem Zweikampf aus dem Weg und ist sehr schussstark. In der Vorbereitung gab der Defensivspezialist Gas und ist eine Alternative für den Abwehrbereich. „An seiner Technik muss er noch feilen, da muss er im ersten Kontakt noch sicherer werden“, weiß Oberländer.


Fitness-Profi Christian Reiprich vom Präventionsteam Ostwestfalen-Lippe macht die Übungen vor. Die Spieler des SC Rinteln schauen genau zu.
Fitness-Profi Christian Reiprich vom Präventionsteam Ostwestfalen-Lippe macht die Übungen vor. Die Spieler des SC Rinteln schauen genau zu.

SC Rinteln macht Athletiktraining mit einem Fitness-Profi

rinteln-sport.de 08.08.2022 - Sebastian Blaumann

 

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Bei den Fußballerinnen und Fußballern spielt die Verletzungsprävention eine wichtige Rolle. Denn beim Ausgang einer Saison hängt neben der Teamdynamik auch viel davon ab, dass die Spielerinnen und Spieler verletzungsfrei bleiben. Das dachte sich auch der SC Rinteln. Und so lud der Verein um Herrentrainer Uwe Oberländer das Präventionsteam Ostwestfalen-Lippe zu einem zweitägigen Bootcamp ein.

Fitness-Profi Christian Reiprich führte am vergangenen Freitag und Samstag zwei Einheiten von jeweils drei Stunden durch. Da kamen die Spieler des SC Rinteln mächtig ins Schwitzen. Neben dem Athletiktraining standen auch Koordinationsübungen, Lauf-, Kraft und kognitives Training auf dem umfangreichen Trainingsplan. Auf die Spieler wartete ein funktionaler Belastungstest für eine nachhaltige Verbesserung der sportlichen Leistung. Denn Verletzungsprävention und Gesundheitskompetenz sind der Schlüssel einer gesunden und fitten Mannschaft. Die Spieler des SC Rinteln waren mit großem Eifer und viel Spaß bei den etwas anderen Trainingseinheiten dabei. „Das war eine willkommene Abwechslung und werden wir im Winter bestimmt noch einmal wiederholen“, berichtet Oberländer.

Neben einem gemeinsamen Aufwärmen inklusiver richtiger Vorbereitung der einzelnen Gelenke für die jeweiligen Bewegungen gibt das Präventionsteam OWL Einblicke in das funktionale Training sowie das Athletiktraining.

Das Bootcamp ist ein zertifizierter Gesundheitskurs, der von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst wird. Jede Teilnehmerin oder Teilnehmer zahlt lediglich einen Eigenanteil von 5 Euro für die Auswertung. Privatversicherte zahlen eine Pauschale von 30 Euro. Dieses Teamevent ist auch für andere Sportlerinnen und Sportler geeignet. Denn Chef Nils Pfannenschmidt ist begeisterter Handballer.

Für weitere Aspekte des nachhaltigen Gesundheitstrainings steht Interessierten das Präventionsteam OWL gerne als Gesundheitspartner zur Verfügung. Bei Interesse wenden Sie sich per E-Mail an pfannenschmidt@pz-owl.de.


Pechvogel: SCR-Mittelfeldspieler Torben Maibaum (rechts) musste bereits nach 10 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Pechvogel: SCR-Mittelfeldspieler Torben Maibaum (rechts) musste bereits nach 10 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Der SC Rinteln verballert Hochkaräter und verliert 0:1 gegen den VfL Bückeburg

rinteln-sport.de 07.08.2022 - Sebastian Blaumann

 

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Der SC Rinteln ist im Bezirkspokal in der 1. Runde ausgeschieden. Gegen den VfL Bückeburg gab es für die Steinanger-Kicker eine unglückliche 0:1-Niederlage. Während der SC Rinteln in Hälfte eins beste Chancen verballerte, tauchte der Landesliga-Absteiger einmal gefährlich vor dem Tor auf und schoss das Siegtor. Schiedsrichter Marius Schäfer zeigte SCR-Außenverteidiger Ivo Kirasic in der 60. Minute die Rote Karte. „Der Rintelner Spieler hatte keine Chance, den Ball zu spielen. Deshalb war es für mich ein Platzverweis“, erklärte Schäfer nach Spielschluss.

In der ersten Halbzeit war der SC Rinteln die bessere Mannschaft. Co-Trainer Christoph Brandt coachte den SC Rinteln. Trainer Uwe Oberländer war in Barsinghausen auf Spionagetour und beobachte den ersten Gegner des SCR. Der TuS Harenberg unterlag dem Landesliga-Absteiger mit 0:7. Der VfL Bückeburg war zwar optisch überlegen, doch fehlte das Tempo bei den Residenzstädtern völlig. Rinteln ging aggressiv in die Zweikämpfe und schaltete nach Ballgewinn blitzschnell um. Torben Maibaum (6.) scheiterte mit dem ersten Warnschuss am umsichtigen VfL-Keeper Mario Homeier. Der erst am Morgen aus dem Urlaub zurückgekehrte Qendrim Krasniqi war ein ständiger Unruheherd. Auch der Rintelner Außenstürmer fand in Homeier (21.) seinen Meister.

Mit dem ersten gefälligen Angriff ging der Favorit in Führung. Nach einem Pass in die Tiefe verwandelte Maurice Matz (34.) schnörkellos aus 13 Metern flach ins Eck zur Bückeburger Führung. Der SCR drückte auf den Ausgleich. Erneut konnte Krasniqi (44.) den VfL-Schlussmann aus Nahdistanz nicht überwinden. Die beste Möglichkeit ließ Benedikt Eckel liegen. Nach einem langen Freistoß von Kaoa Aosman verschätzte sich Homeier beim Herauslaufen. Julian Bedey war eher am Ball und die Kugel klatschte gegen den Pfosten. Eckel setzte nach, brauchte das Leder nur über die Linie schieben, doch drosch der SCR-Kicker den Ball nicht ins leere Tor, sondern an den Außenpfosten. Der SCR hätte eine Pausenführung verdient gehabt, doch der VfL führte mit 1:0 mehr als schmeichelhaft.

Nach dem Seitenwechsel hielt der VfL Bückeburg besser dagegen. Dann kam Ivo Kirasic gegen Maurice Matz einen Schritt zu spät und traf den Bückeburger von vorne am Knie. Schäfer wertete das Einsteigen als grobes Foulspiel und zückte zum Erstaunen aller die Rote Karte. Danach diktierte der VfL das Spielgeschehen und ließ gute Möglichkeiten von Marlo Niemann (63./67.), Jan-Malte Schwier (66./76.), Alexander Bremer (85.) und Fabio Battaglia (88.) liegen. Der SCR kam nicht mehr gefährlich vor das VfL-Tor und schied unglücklich aus.

Nicht nur der Platzverweis für Kirasic ist ein Ärgernis für den SCR eine Woche vor dem Saisonstart, sondern auch die frühe Verletzung von Torben Maibaum. Der Mittelfeldspieler humpelte nach einem Pressschlag mit einer Fußverletzung vom Feld.

SCR: Metin Yetiz (46. Jonathan Reuther), Torben Maibaum (10. Qendrim Krasniqi), Benedikt Eckel (57. Arber Ramushi), Yannik Walter, Constantin Rachow, Ward Ben Naceur, Ivo Kirasic, Dennis Kirasic (83. Luca-Alexander Mohr), Julian Bedey, Noshkar Sharo, Kaoa Aosman (74. Julian David).

VfL: Mario Homeier, Phillip Spannuth, Bjarne-Nils Struckmeier (59. Noah-Mattis Bartke), Severino-Valentino Westhoff (52. Bastian Evers), Maurice Matz (73. Fabio Battaglia), Alexander Kummert, Luka Rohrbach (52. Alexander Bremer), Tobias Versick, Till Voiges, Marlo Niemann, Jasper Vogt (52. Jan-Malte Schwier).


SCR-Angreifer Michele Schiavano (rechts) bleibt am Gäste-Verteidiger hängen.
SCR-Angreifer Michele Schiavano (rechts) bleibt am Gäste-Verteidiger hängen.

SC Rinteln weiter auf Formsuche

rinteln-sport.de 31.07.2022 - Sebastian Blaumann

 

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Der SC Rinteln befindet sich zwei Wochen vor dem Saisonstart weiter auf Formsuche. Der Bezirksligist verlor ein Testspiel auf dem Steinanger gegen den SV Kutenhausen-Todtenhausen mit 0:5. Während SCR-Trainer Uwe Oberländer auf viele Stammkräfte verzichten musste, trat der westfälische Bezirksligist mit kompletter Kapelle an. Das von Jens Meier trainierte Gästeteam gehört in seiner Spielklasse zu den Titelaspiranten.

Der SC Rinteln begegnete dem Favoriten zunächst auf Augenhöhe und ließ eine Großchance zur Führung liegen. Nach einer Ecke sprang Jonas Kütemeyer (3.) der Ball vor die Füße, doch anstatt das Leder aus zwei Metern mit der Pike über die Linie zu drücken, nahm der Rintelner die Kugel an und wurde dann beim Torschuss abgeblockt.

Das Tor fiel auf der Gegenseite. Die Rintelner wurden klassisch ausgekontert und Noah Wesemann (15.) vollendete zum 0:1. Zwei Kopfbälle nach Standardsituationen brachte Dominik Schrader (12./21.) zu zentral auf das Gehäuse. Von Minute zu Minute wurde die Überlegenheit und die Dominanz der Gäste sichtbarer. Auch den zweiten Treffer spielte der SV Kutenhausen-Todtenhausen schön heraus. Am Ende des Kombinationswirbels musste Jan Rekling (38.) das Spielgerät nur noch über die Linie drücken. Danach vergab SCR-Angreifer Michele Schiavano (44.) aus guter Schussposition zu überhastet.

In der zweiten Halbzeit plätscherte die Partie so vor sich hin. Rinteln war zu ungenau im Spiel nach vorne und wurde nicht mehr zwingend. Die Gäste kontrollierten die Partie und schraubten das Ergebnis erst in den letzten 10 Minuten zum 0:5-Endstand in die Höhe. Luca Robin Bekemeyer (81.), Mohamed Kanté (84.) und Kevin Dickhof (86.) hießen die Torschützen. Die drei Gegentore in der Schlussphase gefielen SCR-Coach Uwe Oberländer überhaupt nicht. „Das Auftreten meiner Mannschaft hat mir gar nicht gefallen, insbesondere in den letzten Minuten waren wir viel zu undiszipliniert“, bemängelte der Trainerfuchs und kündigte Redebedarf an. „In dieser Verfassung werden wir in der Bezirksliga keinen Blumentopf gewinnen“, ergänzte ein enttäuschter Rintelner Trainer.

Oberländer wird sein Team am nächsten Wochenende mit einem kleinen Trainingscamp auf die Serie einschwören. Vor dem Pokalspiel gegen den VfL Bückeburg am Sonntag, 7. August, um 15 Uhr auf dem Steinanger finden am Freitag und Samstag noch zwei „Spezialeinheiten“ statt. Zudem kehren ein Gros der Spieler im Laufe der Woche aus dem Urlaub zurück.

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo, Benedikt Eckel, Constantin Rachow, Max Gahr, Ward Ben Naceur, Jonas Kütemeyer, Jakob Frühsorger, Dominik Schrader, Michele Schiavano, Kaoa Aosman; Johannes Hänke, Ivo Kirasic, Dennis Kirasic, Metin Yetiz


Lennart Dieterich (r.) wurde zum Helden des Abends.
Lennart Dieterich (r.) wurde zum Helden des Abends.

SV Engern schlägt den SC Rinteln und steht im Finale des Rintelner Sparkassen-Cups

rinteln-sport.de 27.07.2022 - Peter Blaumann

 

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Das Finale um den Rintelner Sparkassen-Cup findet einmal mehr ohne den Bezirksligisten SC Rinteln statt. Im Halbfinale in Steinbergen setzte sich der SV Engern mit 5:4 nach Elfmeterschießen durch. Nach 70 Minuten hieße es 1:1.

Beide Teams gingen stark ersatzgeschwächt in die Partie. Der Kreisligist aus Engern begann sehr defensiv, stand tief, im Abwehrzentrum dicht gestaffelt und hatte in der Anfangsphase kaum Aktionen in der Offensive. Rinteln war zwar spielerisch die bessere Mannschaft, konnte sich aber gegen die robuste und kämpferisch starke Spielweise des SVE nur selten in Szene setzen.

In der 6. Minute das überraschende 1:0 für Rinteln: Kaoa Aosman wurde in die Gasse geschickt und markierte die Führung für die Kernstädter. Erst danach konnte Engern die Partie ausgeglichener gestalten. Aber die Chancen hatte Rinteln. In der 10. Minute schob Michele Schiavano den Ball in den Lauf von Aosman, der schlenzte die Kugel jedoch über das Tor. In der 20. Minute vergab Schiavano die Riesenchance zum 2:0, als er 11 Meter vor dem Tor freistehend auftauchte, den Ball jedoch knapp neben das Tor setzte. Engern hatte die erste Torchance in der 22. Minute nach einer Ecke, als Oliver Watermann mit einem Seitdrehschuss den Ball auf die Latte setzte. Vier Minuten später der Ausgleich: Nach einem Missverständnis in der SCR-Abwehr angelte sich Watermann das Leder und traf zum umjubelten 1:1. Mit einer Glanzparade hielt SVE-Keeper Lennart Dieterich in der 32. Minute das 1:1 fest, als er einen Schuss von Constantin Rachow über die Latte lenkte.

In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften. Echte Torchancen gab es nicht. Erst in der Schlussphase nahm die Partie wieder Fahrt auf. In der 68. Minute leitete Watermann den Ball per Kopf auf Timo Zenker weiter, der klar im Abseits stand, der Linienrichter hob jedoch nicht die Fahne. Zenker zögerte zu lange mit dem Abschluss und Dominik Schrader konnte für Rinteln klären. Es blieb beim 1:1.

Im Elfmeterschießen wurde Lennart Dieterich zum Helden. Der SVE-Keeper hielt den ersten und letzten Strafstoß und Engern stand im Finale. Für Engern trafen Timo Zenker, Oliver Meinardus, Fynn Flentge und Oliver Watermann, für Rinteln Dennis Kirasic, Jacob Frühsorger und Ivo Kirasic.

SCR: Metin Yetiz, Mika Höfemann, Benedikt Eckel (47. Tomas Muzik), Constantin Rachow (62. Serdar Akgün), Max Gahr (47. Jacob Frühsorger), Ward Ben Naceur, Ivo Kirasic, Dominik Schrader, Dennis Kirasic, Michele Schiavano, Kaoa Aosman.

SVE: Lennart Dieterich, Bogdan Herakovic (61. Oliver Meinardus), Nico Luther, Paul Albrecht, Oliver Watermann, Timo Zenker, Michel Perrey, Hannes Riesner, Mario Cimino, Fynn Flentge, Mathias Krebs.


Die 2. Kreisklasse ist für die Reserve des SC Rinteln um Kapitän Tobias Bergsiek (r.) nach dem Abstieg Neuland.
Die 2. Kreisklasse ist für die Reserve des SC Rinteln um Kapitän Tobias Bergsiek (r.) nach dem Abstieg Neuland.

Die Staffeleinteilung von der 2. bis 4. Kreisklasse

rinteln-sport.de 24.07.2022 - Peter Blaumann

 

Frank Fahlbusch, Vorsitzender des Spielausschusses im NFV-Kreis Schaumburg, hat die Spielpläne von der 2. bis zur 4. Kreisklasse freigegeben. In der 2. Kreisklasse spielen 14 Mannschaften und in der 3. Kreisklasse 13 Teams um Ruhm und Ehre. Die 4. Kreisklasse ist zweigeteilt. In der Nord- und Süd-Staffel treffen jeweils acht Mannschaften aufeinander.

2. Kreisklasse: Beckedorfer SV, FC Stadthagen II, SC Auetal II, SC Rinteln II, SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten II, SG RW Stadthagen, SV Victoria Lauenau, SV Victoria Sachsenhagen II, TSV Eintracht Exten II, TSV Hagenburg II, TSV Hespe, TuS Germania Apelern II, TuS Jahn Lindhorst II, TuS Lüdersfeld II.

Der Start in die Saison ist zweigeteilt, beginnt am Freitag, 12. August, und endet am Sonntag, 14. August. Der Staffel-Meister und Vize-Meister steigen in die 1. Kreisklasse auf, die beiden letztplatzierten Teams müssen zurück in die 2. Kreisklasse.

3. Kreisklasse: ETSV Haste II, FC Hevesen III, FC Juventus Obernkirchen, FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen II, SG Bad Nenndorf-Riehe II, SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II, SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten/Enzen III, SV 45 Krainhagen-Röhrkasten, SV Goldbeck, SV Nienstädt II, SV Union Stadthagen, SV Victoria Lauenau III, TSV Eintracht Bückeberge II.

Der 1. Spieltag beginnt am Freitag, 12. August, und wird am Sonntag, 14. August, fortgesetzt. Die beiden bestplatzierten Teams steigen in die 2. Kreisklasse auf, das Schlusslicht steigt in die 4. Kreisklasse ab.

4. Kreisklasse Nord: Beckedorfer SV II, SC Stadthagen, SG Bad Nenndorf-Riehe III, SG Rodenberg II, SG RW Stadthagen II, SV Victoria Sachsenhagen III, TSV Auhagen/Hagenburg III, TuS Jahn Lindhorst III.

Start in die Saison ist am Freitag, 26. August, und am Sonntag, 28. August.

4. Kreisklasse Süd: FC Hevesen IV, SC Auetal III, SG Steinbergen II, SV 45 Krainhagen-Röhrkasten II, SV Nienstädt III, TSV Ahnsen II, TSV Hespe II, TSV Krankenhagen II.

Erster Spieltag ist am Sonntag, 28. August.

Die beiden Staffeln spielen eine Doppelrunde. Aus den ersten vier Mannschaften jeder Staffel wird eine Aufstiegsrunde gebildet, die übrigen Mannschaften bilden eine Abstiegsrunde. Beide ermitteln in einfacher Runde die Platzierungen. Aus der Aufstiegsrunde steigen der Erste und Zweite in die 3. Kreisklasse auf.


Johannes Hänke (rechts) bekommt von Tobias Bergsiek Unterstützung auf der Trainerbank der Rintelner Reserve. Der SCR installiert für seine Zweite ein Trainer-Quartett.
Johannes Hänke (rechts) bekommt von Tobias Bergsiek Unterstützung auf der Trainerbank der Rintelner Reserve. Der SCR installiert für seine Zweite ein Trainer-Quartett.

Trainer-Quartett für die Rintelner Reserve

rinteln-sport.de 13.07.2022 - Sebastian Blaumann

 

Der drittletzte Tabellenplatz hat nicht ausgereicht. Da mit dem VfL Bückeburg II und dem TuS SW Enzen zwei Schaumburger Bezirksligisten abgestiegen sind, wurde im Kreis die gleitende Skala angewendet und so stieg die zweite Mannschaft des SC Rinteln als Tabellen-14. aus der 1. Kreisklasse ab. Nun erfolgt für die Rintelner Reserve in der 2. Kreisklasse ein Neustart mit neuen Gesichtern und alten Bekannten auf der Trainerbank. Die sportliche Leitung um Heiko Ruhe setzt auf Teamarbeit und installierte ein Trainer-Quartett. Johannes Hänke, Tobias Bergsiek, Tomas Muzik und Serdar Akgün teilen sich die Arbeit auf. Als Betreuer stehen Dirk Böhning und Mario Vrebac zur Verfügung.

Eigentlich wollte Johannes Hänke aus beruflichen Gründen seine Trainertätigkeit unterbrechen und nur noch als Spieler einsatzbereit sein. „Als Quereinsteiger im Lehramt finden viele Seminare abends oder an den Wochenenden statt“, verrät „Jojo“. Der 32-Jährige sammelte wertvolle Erfahrungen in seinem ersten Jahr als Herrentrainer. „Mir hat man freie Hand gelassen und ich habe sehr gut mit Herrentrainer Uwe Oberländer zusammengearbeitet“, berichtet Hänke. Da er sich beim SC Rinteln sehr wohlfühlt, ließ er sich nun von der Arbeit eines Trainerteams überzeugen.

„Die vier sind beruflich sehr eingespannt, deshalb haben wir die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt. Die Resonanz der Mannschaft auf das interne Trainerteam fiel durchweg positiv aus“, freut sich Ruhe über die gute Entscheidung. Das neue Trainer-Quartett des SCR hat richtig Bock auf die Aufgabe und führte bereits viele Gespräche mit den Spielern. Denn eines ist auch klar: „Die Trainingsbeteiligung muss erheblich besser werden“, fordert Ruhe von den Kickern aus der Reserve.

In der 2. Kreisklasse sollen mehr Spiele gewonnen als verloren werden. Zu den Favoriten auf den Aufstieg zählt die SCR-Reserve wohl nicht. „Nur mit Trainingsfleiß kann man im Fußball erfolgreich sein“, weiß Ruhe und appelliert an die Spieler, ihren inneren Schweinehund zu überwinden und zum Training zu gehen. Dann würden sich auch zwangsläufig Erfolge einstellen und der Spaß zurückkehren. „Die Mannschaft hat Potenzial. Das hat ja auch der Sieg gegen das Top-Team SC Deckbergen-Schaumburg bestätigt“, erklärt der Sportliche Leiter des SC Rinteln.


Michele Schiavano (rechts) geht auch in der neuen Saison auf Torejagd für den SC Rinteln. In der 1. Bezirkspokalrunde erwischte der SCR mit dem VfL Bückeburg ein Traumlos.
Michele Schiavano (rechts) geht auch in der neuen Saison auf Torejagd für den SC Rinteln. In der 1. Bezirkspokalrunde erwischte der SCR mit dem VfL Bückeburg ein Traumlos.

Traumlos für den SC Rinteln

rinteln-sport.de 12.07.2022 - Sebastian Blaumann

 

Die neue Saison im Bezirk wirft ihre Schatten voraus. So erwischte der SC Rinteln in der 1. Runde des Bezirkspokals ein echtes Traumlos. Am Sonntag, 7. August, um 15 Uhr empfängt das Team von Trainer Uwe Oberländer den neuen Staffelkonkurrenten des VfL Bückeburg auf dem Steinanger zum ersten Pflichtauftritt.

Nur eine Woche später starten die Rintelner in die Bezirksliga-Serie mit einem Auswärtsspiel beim TuS Harenberg. Das erste Heimspiel in der Punkterunde steigt dann am 21. August im Schaumburger Derby gegen den MTV Rehren A/R. Am 18. und 25. September folgen die Kracher gegen den FC Stadthagen und beim VfL Bückeburg. Das letzte Spiel vor der Winterpause geht am 27. November in Rehren über die Bühne. Die Begegnung gegen den TSV Kolenfeld am 19. März beendet die mehrmonatige Fußballpause. Dann beginnt die Restsaison. Das letzte Punktspiel wird am 4. Juni gegen den TSV Algesdorf angepfiffen. In der 14er-Staffel muss der SC Rinteln vier Mannschaften hinter sich lassen.

Doch die Trainer und Verantwortlichen hoffen auf eine sorgenfreie Spielzeit. Der SCR hat einen starken Kader beisammen. Die Neuzugänge Jakob Frühsorger (SG Bentorf/Hohenhausen), Metin Yetiz (TuS SW Enzen), Julian David (FC Pyrmont Hagen) und Jannik Flügel (HSC BW Tündern II) verstärken das Team in der Breite. Zudem konnten Top-Torjäger Alban Ramushi sowie die Winterzugänge Kaoa Aosman und Michele Schiavano gehalten werden. Bei Schiavano kam der Verbleib überraschend. Der Stürmer zog nach Bielefeld und liebäugelte mit einem Engagement beim Regionalligisten SC Wiedenbrück. „Er hat sich aber anders entschieden. Seine Mutter wohnt hier und daher ist er doch sehr oft in Rinteln“, verrät Heiko Ruhe, der Sportliche Leiter des Bezirksligisten.


Alban Ramushi (vorne) wird auch in der neuen Saison für den SC Rinteln auf Torejagd gehen.
Alban Ramushi (vorne) wird auch in der neuen Saison für den SC Rinteln auf Torejagd gehen.

Keine bösen Überraschungen beim SC Rinteln

rinteln-sport.de 06.07.2022 - Sebastian Blaumann

 

Das Zittern hat ein Ende. Der 30. Juni ist der Stichtag, dann endet im Amateurfußball die Wechselmöglichkeit. Scheinbar hat Uwe Oberländer gute Überzeugungsarbeit geleistet, denn der SC Rinteln blieb von bösen Überraschungen verschont. Bis auf Kastriot Hasani konnte der Bezirksligist alle Leistungsträger halten. Der Abwehrchef beendete seine Karriere und wird wohl nur noch im Altherrenbereich kicken.

Der SC Rinteln zeigte in der Staffel 6 der Bezirksliga-Abstiegsrunde gute Leistungen und schloss die Gruppe als Tabellenerster ab. Die starken Auftritte blieben der Konkurrenz nicht verborgen, weckten Begehrlichkeiten und so flatterten einige Angebote für die Spieler ein. Doch SCR-Trainer Uwe Oberländer konnte seine Jungs vom gemeinsamen Weg in der Bezirksliga überzeugen. Auch der zwölffache Torschütze Alban Ramushi schnürt in der neuen Saison seine Fußballschuhe für den Steinanger-Club.

Am 9. Juli beginnt für den Bezirksligisten die Vorbereitung auf die neue Runde. Dann wird Oberländer die Neuzugänge Jakob Frühsorger (SG Bentorf/Hohenhausen), Metin Yetiz (TuS SW Enzen), Julian David (FC Pyrmont Hagen) und Jannik Flügel (HSC BW Tündern II) begrüßen können. Abgänge sind neben Hasani noch Moritz Jäger (SC Extertal), Marvin Büsscher (FSC Eisbergen) und Nino Kirasic (SC Deckbergen-Schaumburg).


Mit vier Treffern katapultierte sich Alban Ramushi an die Spitze der Torjäger-Liste.
Mit vier Treffern katapultierte sich Alban Ramushi an die Spitze der Torjäger-Liste.

SC Rinteln überrollt das Schlusslicht

rinteln-sport.de 19.06.2022 - Peter Blaumann

 

Mit einem standesgemäßen 10:0-Erfolg beim Schlusslicht der Staffel 6, FC Can Mozaik, beendete der SC Rinteln die Bezirksliga-Abstiegsrunde als Tabellenführer. Mit sechs Siegen und einem Unentschieden aus neun Spielen holte das Team von Trainer Uwe Oberländer 19 Punkte und schoss 27:9 Tore. Alban Ramushi kletterte mit vier Treffer im letzten Saisonspiel auf Platz eins der Torjäger-Liste. Zwölf Tore gehen auf sein Konto. Qendrim Krasniqi rangiert mit vier Toren auf dem siebten Platz.

„Die Partie hatte keinen sportlichen Wert. Mozaik war einfach zu schwach. Bei konsequenter Ausnutzung der zahlreichen Torchancen hätten es auch 20 Tore werden können“, so Oberländer. „Aber wir waren froh, dass Mozaik angetreten ist. Die Jungs konnten sich noch einmal gut bewegen, ehe es jetzt in die Sommerpause geht. Für uns war das 10:0 der krönender Abschluss einer fantastischen Abstiegsrunde.“

Nach 29 Minuten war die Partie entschieden. Der SC Rinteln führte durch Tore von Qendrim Krasniqi (15.), Dominik Schrader (27.) und Michele Schiavano (29.) mit 3:0. Das war gleichzeitig der Pausenstand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Oberländer kräftig durch. Der Spielfluss wurde dadurch nicht unterbrochen. Julian Bedey (58.) und Schiavano (61.) erhöhten auf 5:0. Danach spielte sich Alban Ramushi in einen Rausch. Das 6:0 (70.) und 7:0 (76.) ging ebenso auf sein Konto wie das 9:0 (84.) und 10:0 (85.). Dazwischen traf Krasniqi in der 78. Minute zum 8:0.

SCR: Moritz Jaeger, Torben Maibaum (46. Marvin Büsscher), Qendrim Kraniqi, Alban Ramushi, Arber Ramushi (46. Jonas Kütemeyer), Kastriot Hasani (76. Benedikt Eckel), Dominik Schrader (46. Ivo Kirasic), Dennis Kirasic, Julian Bedey, Michele Schiavano, Noshkar Sharo.


Über dem Strich, aber trotzdem abgestiegen: Der SC Rinteln II mit Trainer Johannes Hänke steigt als Tabellendrittletzter in die 2. Kreisklasse ab.
Über dem Strich, aber trotzdem abgestiegen: Der SC Rinteln II mit Trainer Johannes Hänke steigt als Tabellendrittletzter in die 2. Kreisklasse ab.

SC Rinteln II gewinnt kampflos und steigt in die 2. Kreisklasse ab

rinteln-sport.de 19.06.2022 - Sebastian Blaumann


Das Wunder ist ausgeblieben. Zwar landete die zweite Mannschaft des SC Rinteln am letzten Spieltag in der 1. Kreisklasse einen kampflosen Sieg gegen den MTV Rehren A/R II, doch muss das Team von Trainer Johannes Hänke als Drittletzter trotzdem den Gang in die 2. Kreisklasse antreten. Schuld ist die gleitende Skala.

Da aus der Bezirksliga mit dem VfL Bückeburg II und dem TuS SW Enzen zwei Schaumburger Vertreter in die Kreisliga absteigen und nur der FC Stadthagen den anderen Weg in den Bezirk schaffte, müssen aus der 1. Kreisklasse drei Mannschaften absteigen. Enzen gewann sein letztes Spiel mit 3:1 gegen den Koldinger SV, da aber auch der MTSV Aerzen mit 6:1 beim TSV Okel triumphierte, konnten die Enzer den Abstiegsplatz nicht mehr verlassen.


SG-Keeper Andreas Montag erwischt einen Sahne-Tag und lässt die SCR-Angreifer mit starken Paraden verzweifeln.
SG-Keeper Andreas Montag erwischt einen Sahne-Tag und lässt die SCR-Angreifer mit starken Paraden verzweifeln.

Montag – immer wieder Montag

rinteln-sport.de 13.06.2022 - Sebastian Blaumann


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Die Altsenioren der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II haben im letzten Saisonspiel in der 1. Kreisklasse Süd noch einmal einen Derbysieg feiern können. Im Duell gegen den SC Rinteln II setzte sich der Tabellenfünfte mit 3:1 durch.

Die SG verstärkte sich vor dem Spiel mit zwei Kräften aus der Meistermannschaft (siehe Bericht: Meisterjubel bei der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg). Denis Reinhardt und Axel Baake streiften sich die blauen Trikots über. Der SC Rinteln II bestimmte die Partie, hatte – angetrieben vom nimmermüden Mario Vrebac – Chancen in Hülle und Fülle und ließ sich von der SG auskontern. Hans-Werner Picha köpfte zweimal am SCR-Tor vorbei. Mit dem Pausenpfiff brachte Reinhardt die Hausherren mit 1:0 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel drängte der SCR auf den Ausgleich und verzweifelte an SG-Keeper Andreas Montag. Der Schlussmann hatte scheinbar „Magnet-Handschuhe“ an, stand immer richtig und vereitelte einen Hochkaräter nach dem anderen mit starken Paraden. So hielt Montag sogar einen Neunmeter von Mario Vrebac. Nach einer Baake-Flanke nickte Andreas Thiedig (34.) zum 2:0 ein. Michael Lackner (42.) verkürzte nach einer tollen Kombination über mehrere Stationen zum 2:1. Der SCR wollte den Ausgleich und kassierte in der 56. Minute den entscheidenden Konter zum 3:1-Endstand. Denis Reinhardt netzte mit einem brillanten 12-Meter-Hammer ein.

SG II: Andreas Montag, Stefan Frilling, Andreas Thiedig, Sascha Laskowski, Hans-Werner Picha, Holger Strohmeier, Stefan Rinne, Axel Baake, Denis Reinhardt.

SCR II: René Dubiel, Markus Aldag, Mario Vrebac, Burkhard Kapp, Michael Lackner, Hans-Georg Dlugosch, Zafer Dandiboz; Ralf Kaufmann, Sebastian Blaumann.

Die Altsenioren des SC Auetal schlossen die Serie als Vizemeister ab. Das Nachholspiel gegen den TSV Krankenhagen gewann der SCA durch die Tore von Daniel Nowak und Wieslaw Sojka mit 2:0. Am letzten Spieltag ließen die Auetaler ebenfalls einen 2:0-Erfolg beim TSV Steinbergen folgen. Wieslaw Sojka und Thomas Heisler trafen. Mit 25 Punkten aus 12 Spielen lagen die SCA-Oldies am Ende nur zwei Punkte hinter dem Meister und Kreisliga-Aufsteiger SG Engern/Deckbergen-Schaumburg zurück.


Die hitzigen Duelle fanden im Mittelfeld statt. Dabei hatte Julian Bedey (r.) einen schweren Stand.
Die hitzigen Duelle fanden im Mittelfeld statt. Dabei hatte Julian Bedey (r.) einen schweren Stand.

SC Rinteln bleibt Spitzenreiter

rinteln-sport.de 12.06.2022 - Peter Blaumann


Nach dem vorzeitigen Klassenerhalt kam der SC Rinteln in der Bezirksliga-Abstiegsrunde bei der SG Blaues Wunder zu einem torlosen Unentschieden und verteidigte damit die Tabellenführung in der Staffel 6.

„Es war ein typischer Sommerkick auf katastrophalen Platzverhältnissen“, so das Fazit von SCR-Trainer Uwe Oberländer. Da das Geläuf mit Löchern übersät war, hatte selbst der Schiedsrichter Sorge, dass nicht alle Spieler den Platz unverletzt verlassen könnten. „Wenn der Tabellenführer gegen den Tabellendritten spielt, geht man von einem Spitzenspiel aus. Doch die Partie konnte die Erwartungen in keiner Phase erfüllen“, so Oberländer. „Aufgrund der Tabellensituation wollte kein Team die Partie verlieren, und so spielte sich alles im Mittelfeld ab.“

Beide Mannschaften machten hinten dicht. Im Mittelfeld haben sich der Gastgeber und die Weserstädter brisante Duelle geliefert, aber nach vorne gab es keine Aktionen. „In den 90 Minuten hatte kein Team eine echte Torchance“, so Oberländer. „Es fehlte einfach der letzte Kick in den Angriffsaktionen. Es war ein typischen 0:0-Spiel. Ich hatte in keiner Phase der Begegnung das Gefühl, dass wir hier verlieren könnten. Vorne habe ich mir mehr ausgerechnet. Aufgrund unserer individuellen Klasse dachte ich schon, dass wir den entscheidenden Nadelstich setzen könnten.“  

Am 8. und vorletzten Spieltag ist die Staffel 6 ganz eng zusammengerückt. Rinteln führt die Tabelle mit 16 Punkten an, gefolgt von Mellendorf, Blaues Wundes und Almstedt mit jeweils 14 Zählern. Ahrbergen rangiert mit 13 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz vor Hagen und Twistringen, das auf dem ersten Abstiegsplatz platziert ist, mit jeweils 12 Zählern. Für den letzten Spieltag ist also richtig Spannung angesagt. Der SC Rinteln muss am nächsten Sonntag beim FC Can Mosaik antreten. Das Schlusslicht hatte gegen Lehrte die Punkte kampflos abgegeben. Ob die Partie wirklich stattfindet, ist äußerst fraglich.

SCR: Moritz Jäger, Jonas Kütemeyer (60. Marvin Büsscher), Qendrim Krasniqi (80. Kaoa Aosman), Alban Ramushi, Arber Ramushi, Kastriot Hasani (78. Dennis Kirasic), Ivo Kirasic, Dominik Schrader (46. Torben Maibaum), Julian Bedey, Michele Schiavano, Noshkar Sharo.


Johannes Hänke (Mitte) schoss Rinteln mit 1:0 in Führung und hatte mit einem Pfosten-Kopfball Pech.
Johannes Hänke (Mitte) schoss Rinteln mit 1:0 in Führung und hatte mit einem Pfosten-Kopfball Pech.

SC Rinteln II verliert Kellerduell in Lauenau und schwebt jetzt in akuter Abstiegsgefahr

rinteln-sport.de 11.06.2022 - Peter Blaumann


Der SC Rinteln II hat das Kellerduell in der 1. Kreisklasse beim SV Victoria Lauenau II mit 2:3 verloren und schwebt jetzt in akuter Abstiegsgefahr. Der Vorsprung des Tabellendrittletzten aus der Weserstadt zum Tabellenvorletzten beträgt vor dem letzten Spieltag nur noch ein Punkt. Am 30. Spieltag hat die SCR-Reserve Heimrecht gegen den Tabellenneunten MTV Rehren AR II und die Victoria-Reserve muss beim Tabellenachten VfR Evesen II antreten.

Für die Rintelner war es einmal mehr ein Spiel der verpassten Chancen. Beide Teams wussten ob der Wichtigkeit der Partie. Doch der Gast hatte den besseren Start und ging in der 10. Minute durch Spieler-Trainer Johannes Hänke mit 1:0 in Führung. Rinteln dominierte die Partie, ließ Nichts zu und hatte durch Hänke die Doppelchance zum 2:0. Nach einer Roten Karte in der 31. Minute für Lauenau hatte Rinteln sogar einen Mann mehr auf dem Platz. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Nach einer Ecke pfiff Schiedsrichter Kevin Mack Elfmeter. Das Foul hatte nur der Pfeifenmann gesehen. Den Strafstoß versenkte Fabian Remmer in der 45. Minute zum schmeichelhaften 1:1-Pausenstand.

Für die zweite Halbzeit hatte sich Rinteln viel vorgenommen, kassierte in der 47. Minute nach einem langen Ball über die SCR-Abwehrreihe durch Matteo Papotta jedoch das 1:2. Danach drückte die SCR-Reserve auf den Ausgleich, hatte zweimal Pech, als Ward Ben Naceur per Kopf den Pfosten traf und wenig später dem Schuss von Jonas Kütemeyer der Pfosten im Weg stand. In der 76. Minute die zweite Rote Karte des Spiels: Nach einer Notbremse pfiff Mack erneut Elfmeter für Lauenau und Rinteln hatte nur noch zehn Spieler auf dem Platz. „Das Foul war deutlich vor dem Strafraum. Das haben sogar die Victoria-Spieler bestätigt. Eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters“, ärgerte sich Hänke. Den Elfmeter verwandelte Fabian Remmer zum 3:1 für den Gastgeber.

Als Rinteln in der 85. Minute durch Naceur zum 2:3 verkürzte, musste Lauenau noch einmal zittern. Nach einer Ampelkarte in der 89. Minute spielte Lauenau in den letzten Minuten erneut in Unterzahl. Rinteln drückte, kam aber durch Erik Figura nur noch zu einer Chance, die nicht zum Ausgleich führte.

„Ich bin sprachlos. Für mich ist die Niederlage unerklärlich. Wieder einmal waren wir das bessere Team, hatten Chancen zum Sieg, treffen die Kiste jedoch nicht und kassieren in der Schlussphase die Gegentore zur Niederlage“, so ein enttäuschter Johannes Hänke.  

SCR II: Nikolas Kretschmer, Tobias Bergsiek, Timo Lackner, Constantin Rachow, Luca Mohr (72. Alexander Steinbeck), Johannes Hänke, Ward Ben Naceur, Erik Figura, Philipp Mellinghoff, Tobias Kraschewski, Jonas Kütemeyer.


Constantin Rachow (Mitte) schießt Rintelns Reserve mit 1:0 in Führung.
Constantin Rachow (Mitte) schießt Rintelns Reserve mit 1:0 in Führung.

TSV Algesdorf II kontert SC Rinteln II aus

rinteln-sport.de 22.05.2022 - Peter Blaumann


Für die Reserve des SC Rinteln wird der Abstieg aus der 1. Kreisklasse nach der 2:3-Niederlage beim TSV Algesdorf II im realistischer. Wenn mehr als ein Schaumburger Vertreter aus dem Bezirk absteigt, müssen die Weserstädter den Weg in die 2. Kreisklasse antreten.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen und mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Serdar Akgün hatte in der 27. Minute die beste Einschussmöglichkeit für Rinteln, fast mit dem Halbzeitpfiff endete ein Algesdorfer Freistoß-Hammer am Außennetz.

Rinteln war zu Beginn der zweiten Halbzeit das bessere Team und ging in der 54. Minute durch Constantin Rachow verdient mit 1:0 in Führung. Der knappe Vorsprung sorgte bei den Gästen nicht für die erhoffte Sicherheit. Ganz im Gegenteil: Die Möglichkeit mit einem Sieg die Heimreise antreten zu können, sorgte im SCR-Team für Zerfahrenheit. Algesdorf wurde besser und kam in der 77. Minute durch Kamil Antonyk zum 1:1. In der Schlussphase der Partie lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. David Groß traf in der 85. Minute zum 2:1 für den Gastgeber. Eine Minute später glich Akgün per Elfmeter zum 2:2 aus. Rinteln wollte den Sieg und lief in einen Konter. Malte Wille markierte in der 89. Minute das Tor zum 3:2-Heimsieg.

SCR II: Fabian-Lukas Mönkemöller, Tobias Bergsiek, Romario Vrebac (25. Tinujei Martinez), Constantin Rachow, Jonas Kütemeyer, Johannes Hänke (87. Luca-Alexander Mohr), Serdar Akgün, Julian Müzel (88. Alexander Rachow), Tobias Kraschewski, Tomas Muzik, Nino Kirasic.


Der SC Rinteln bejubelt den Klassenerhalt.
Der SC Rinteln bejubelt den Klassenerhalt.

4:0 in Nienburg: SC Rinteln macht den Klassenerhalt perfekt

rinteln-sport.de 21.05.2022 - Peter Blaumann


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Mission erfüllt: Mit einem 4:0-Sieg beim SV Inter Komata Nienburg sicherte sich der SC Rinteln vorzeitig den Klassenerhalt in der Bezirksliga. SC-Trainer Uwe Oberländer fiel nach dem Schlusspfiff eine zentnerschwere Last von den Schultern. „Der Klassenerhalt ist der Lohn für ein halbes Jahr höchst intensiver und konzentrierter Arbeit. Ich bin richtig stolz auf meine fantastische Mannschaft. Das sind alles gute Jungs“, so ein erleichterter Oberländer.

Man merkte beiden Mannschaften den enormen Druck an, der auf ihnen lastete. Rinteln konnte mit einem Sieg den Klassenerhalt perfekt machen, Nienburg musste unbedingt gewinnen, um im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben. Beide Teams begannen nervös. Leichte Abspielfehler waren die Folge. Alban Ramushi nutzte schon in der 6. Minute einen kapitalen Stellungsfehler in der Inter-Defensive zum 1:0. Zwei Minuten später vergab Marvin Büsscher die Riesenchance zum 2:0.

Nienburg machte das Spiel, hatte mehr als 60 Prozent Ballbesitz, kombinierte über viele Stationen gefällig, aber vor dem Tor übertrafen sich die Gastgeber an Harmlosigkeit. In 90 Minuten konnte Nienburg nicht eine echte Torchance herausspielen. Rinteln stand tief, war in der Defensive immer einen Schritt schneller am Ball, machte jedoch zu viele Fehler im Spielaufbau. Die Gäste lauerten weiter auf Fehler der Gastgeber. In der 17. Minute erlief sich Alban Ramushi einen Rückpass zum Torwart und lochte eiskalt zum 2:0 ein. Drei Minuten später die frühe Vorentscheidung: Als ein Inter-Abwehrspieler an der Strafraumgrenze den Ball vertendelte, ging Büsscher dazwischen, legte quer zu Kaoa Aosman ab und es hieß 3:0 für Rinteln. Nienburg gab sich auch danach noch nicht geschlagen, konnte sich gegen die sichere und robuste SCR-Abwehr aber nie durchsetzen.

Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Nienburg machte das Spiel, Rinteln das Tor. Nach einem erneuten Abwehrfehler markierte Alban Ramushi in der 66. Minute das 4:0 für die Oberländer-Elf. Der Drops war gelutscht. In der Schlussphase hatte David Schrader noch einmal eine Doppelchance für den SCR. Zunächst klatschte sein Schuss in der 80. Minute an das Lattenkreuz, sein Nachschuss strich knapp am Pfosten vorbei ins Toraus.

Nach dem Abpfiff lagen sich Trainer, Betreuer und Spieler in den Armen und feierten emotional den Klassenerhalt. Allen war anzusehen, wie die Anspannung abfiel. Besonders Trainer Uwe Oberländer brauchte einige Sekunden, um sich zu finden. „Vor einem halben Jahr habe ich meiner Frau gesagt, dass sie in den nächsten Monaten nur noch die Nummer 2 sei. Sie hat dafür auch Verständnis gezeigt. Dafür bin ich ihr unendlich dankbar. Manchmal bin ich nachts aufgewacht und habe mir Gedanken über die Aufstellung und die richtige Taktik gemacht. Die letzten Monate möchte ich nicht noch einmal erleben“, machte sich Oberländer Luft.

SCR: Jonathan Reuther, Torben Maibaum, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi (86. Jonas Kütemeyer), Arber Ramushi, Marvin Büsscher (68. David Schrader), Kastriot Hasani, Dennis Kirasic, Julian Bedey, Noshkar Sharo, Kaoa Aosman (75. Ivo Kirasic).


SCA-Neuzugang Daniel Nowak (rechts) trifft dreifach, doch in dieser Szene kann Stefan Pappas den Auetaler stoppen.
SCA-Neuzugang Daniel Nowak (rechts) trifft dreifach, doch in dieser Szene kann Stefan Pappas den Auetaler stoppen.

SC Auetal in Torlaune – SC Rinteln außer Rand und Band

rinteln-sport.de 16.05.2022 - Sebastian Blaumann


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Bei den Altsenioren hat es in der 1. Kreisklasse Süd drei Kantersiege am 12. Spieltag gegeben. Der SC Auetal fertigte den SC Rinteln mit 12:0 ab, der TSV Steinbergen besiegte den SC Rinteln II mit 6:0 und der TSV Krankenhagen gewann bei der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II mit 4:0.

Nach acht Gegentoren in zwei Spielen wollte der SC Rinteln beim SC Auetal aus einer stabilen Defensive agieren und mit Nadelstichen zum Erfolg kommen. „Diesmal möchte ich nicht mehr als drei Gegentore kassieren“, meinte SCR-Keeper Rainer Niemeier vor dem Spiel. Doch die Vorgaben gingen mächtig schief und waren bereits nach 14 Minuten Makulatur. Denn da führte der SC Auetal durch die Tore von Daniel Nowak (3./14.) und Wieslaw Sojka (4./11.) bereits mit 4:0. Der Tabellenzweite präsentierte sich in Torlaune, die Rintelner dagegen außer Rand und Band. Es war ein ungleiches Duell. Während beim SCA Neuzugang Daniel Nowak wirbelte, musste der SCR auf seine Schaltzentrale um Marco Klappauf, Tomas Muzik und Wolfgang Philippzig verzichten. Nowak spielte viele Jahre beim VfR Evesen in der Bezirksliga. Zur Pause erhöhte Thorben Hemmler (23./30.) auf 6:0. Auch nach der Pause ging das muntere Toreschießen der Auetaler weiter. Sojka (34./48.), Nowak (35.), Alexander Wolf (38.) und Matthias Wichmann (59./60.) schraubten das Ergebnis auf 12:0 in die Höhe. SCA-Keeper Maik Gläser musste in den 60 Minuten keine einzige Parade zeigen. Damit rangieren die Auetaler zwei Spieltage vor Saisonende nur noch zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter SG Engern/Deckbergen-Schaumburg.

SCA: Maik Gläser, Daniel Nowak, Friedhelm Krückeberg, Daniel Litschel, Matthias Wichmann, Wieslaw Sojka, Alexander Wolf; Uwe Böhm, Thorben Hemmler, Thomas Heisler, Rolf Winkler.

SCR: Rainer Niemeier, Panagiotis Panagopoulos, Alexander Requardt, Dirk Priem, Stefan Pappas, Ismail Kaptan, Hans-Werner Lange; Mieczyslaw Cebula, Carsten Menzel, Andreas Granse.


Weitere Ergebnisse:

TSV Steinbergen – SC Rinteln II 6:0. Die Torfolge: 1:0 Ralf Reichelt (6.), 2:0 Thomas Reichelt (25.), 3:0 Manuel Möller (33.), 4:0 Thomas Reichelt (48.), 5:0 Michael Naumann (56.), 6:0 Stephan Joswig (60.).

SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II – TSV Krankenhagen 0:4. Die Torfolge: 0:1 Peer Smuda (7.), 0:2 Fatos Povata (8.), 0:3 Stephan Gassmann (58.), 0:4 Stephan Bigalke (59.).

Kreisliga:

SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten/Hespe – TSV Eintracht Exten 4:0. Die Torfolge: 1:0 Christos Christou (2.), 2:0 Jens Cording (28.), 3:0 Cording (47.), 4:0 Jens Harmening (58.).

Altherren-Kreisliga:

SG Algesdorf/Apelern – SG Deckbergen-Schaumburg/Engern 3:0. Die Torfolge: 1:0 Björn Bruns (30.), 2:0 Christopher Schüler (42.), 3:0 Pascal Biank (48.).

SG Exten/Krankenhagen – TuS Wiedensahl-Niedernwöhren 6:1. Die Torfolge: 1:0 Andreas Kramer (20.), 1:1 Boris Pfeifer (24.), 2:1 Martin Jaskulski (30.), 3:1 Arthur Michel (31.), 4:1 Jaskulski (41.), 5:1 Jaskulski (53.), 6:1 Jan Hoppe (55.).


Qendrim Krasniqi (vorne) beglückwünscht Alban Ramushi zum 2:0.
Qendrim Krasniqi (vorne) beglückwünscht Alban Ramushi zum 2:0.

Die Ramushis schießen den SC Rinteln zum Sieg

rinteln-sport.de 15.05.2022 - Sebastian Blaumann


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In der Bezirksliga-Abstiegsrunde hat der SC Rinteln einen großen Schritt in Richtung Rettung gemacht. Mit einem 3:1-Heimerfolg gegen den MTV Almstedt übernahmen die Rintelner wieder die Tabellenführung in der Staffel 6. Alban und Arber Ramushi schossen die Tore, Qendrim Krasniqi glänzte als Vorbereiter und Innenverteidiger Noshkar Sharo gewann gefühlt jeden Zweikampf.

Der SC Rinteln legte eine starke erste halbe Stunde hin. „Die ersten 30 Minuten waren unsere beste Saisonleistung“, frohlockte Trainer Uwe Oberländer. Allerdings begann die Partie mit einer Schrecksekunde. Bei einer verunglückten Abwehraktion von Noshkar Sharo kratzte SC-Keeper Jonathan Reuther (4.) den Ball aus dem Winkel und auch den Nachschuss von Matti Palandt parierte Reuther in Weltklasse-Manier.

Doch danach spielte nur noch der SC Rinteln. Almstedt bekam keine Luft zum Atmen, immer wieder jagten die Rintelner die ballführenden MTV-Spieler, doppelten sie und provozierten sie so zu Fehlpässen. Nach Ballgewinnen ging es dann schnell nach vorne. Ein Sharo-Kopfball (11.) strich über das Tor, ein Bedey-Schuss (13.) flog am langen Pfosten vorbei. Das überfällige 1:0 fiel in der 14. Minute: Kaoa Aosman zirkelte das Leder auf den zweiten Pfosten, Alban Ramushi nahm den Ball gekonnt an und netzte mit dem zweiten Kontakt ein. Und es kam noch besser für die Steinanger-Kicker. „Wirbelwind“ Krasniqi, der von den Almstedtern nur mit Fouls zu stoppen war, bediente Alban Ramushi mit einem gut getimten Pass in die Tiefe und der Rintelner Torjäger vollstreckte eiskalt zum 2:0 (24.). Vom MTV kam weiter nichts nach vorne. Aosman (29.) hämmerte die Kugel am Torwinkel vorbei.

Doch der SCR wurde nachlässig. Das bestraften die Gäste kurz vor der Pause. Kastriot Hasani brachte Dennis Kirasic mit einem unnötigen Zuspiel in Bedrängnis, dieser verlor den Ball 30 Meter vor dem eigenen Tor und schon zappelte der Ball im Netz. Erik Röbbelen (43.) hieß der Torschütze. SCR-Coach Uwe Oberländer kochte an der Seitenlinie vor Wut.

Nach dem Seitenwechsel glaubte der MTV Almstedt an eine Wende. Die Partie wurde fahrig und hektisch. Schiedsrichter Niklas-Kevin Schütte ließ zu viel laufen, verpasste es die vielen Foulspiele mit Gelben Karten zu bestrafen und so wurde das Match ruppig. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, doch die umsichtige SCR-Defensive ließ keine Großchancen zu. Alban Ramushi (67.) war frei durch, doch dann verließ dem Doppelpacker der Mut und er schob die Kugel MTV-Keeper Marius Hesse genau in die Arme. Nach der Gelb-Roten Karte für den Almstedter Philipp Sandvoss (75.) spielte der SCR die Überzahl zu schlampig aus, so verpufften die Konterchancen schon im Ansatz.

Erst in der 87. Minute erlöste Arber Ramushi den SC Rinteln mit dem Treffer zum 3:1-Endstand. Der überragende Krasniqi setzte sich gegen die komplette MTV-Defensive durch, doch sein Schuss ging an den Pfosten, den Abpraller nahm Krasniqi auf, ein Querpass und Arber Ramushi schob das Leder ins leere Tor. Damit war der ganz wichtige Dreier eingefahren.

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo, Qendrim Krasniqi, Yannik Walter, Alban Ramushi, Arber Ramushi (88. Johannes Hänke), Marvin Büsscher (55. Torben Maibaum), Kastriot Hasani, Dennis Kirasic (65. Benedikt Eckel/75. David Schrader), Julian Bedey, Kaoa Aosman.


Die Rintelner Spieler herzen Matchwinner Alexander Rachow (rechts).
Die Rintelner Spieler herzen Matchwinner Alexander Rachow (rechts).

SC Rinteln II wie der Phoenix aus der Asche

rinteln-sport.de 15.05.2022 - Sebastian Blaumann


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Die zweite Mannschaft des SC Rinteln hat ihr Glück kaum fassen können. Der Tabellendrittletzte lag gegen den Tabellennachbarn SV Obernkirchen II mit 0:2 zurück und war eigentlich mausetot, doch in den Schlussminuten drehte die SCR-Reserve das Match in Unterzahl noch und landete einen sehr wichtigen 3:2-Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt. Während die SCR-Zweite wie der Phoenix aus der Asche kam, werden sich die Obernkirchener die nächsten Tage mehrmals in den Allerwertesten kneifen müssen und sich fragen, wie sie dieses Spiel noch aus den Händen geben konnten.

Die Rintelner Zweitvertretung war 73 Minuten lang nur körperlich anwesend, agierte pomadig, ohne Körpersprache, fast schon lustlos und präsentierte sich wie ein Absteiger. Die SVO-Reserve war dagegen griffig in den Zweikämpfen und konnte schalten und walten. Trotz einer Vielzahl bester Tormöglichkeiten führten die Gäste zur Pause nur mit 1:0. Sami Ibisi (28.) netzte mutterseelenallein am zweiten Pfosten stehend ein. Weitere Hochkaräter entschärfte SCR-Keeper Moritz Jäger, der sich als einziger Rintelner eine Bestnote verdiente.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SVO durch Tim Franzmeier (47.) auf 2:0. Dreimal hätten die Rintelner den Ball klären können, doch die SVO-Zweite gewann jeden Zweikampf. Franzmeier ließ frei vor Jäger dem SCR-Keeper in dieser Szene keine Chance. Wie aus dem Nichts kamen die Hausherren zum 1:2-Anschlusstreffer. Nach einem langen Ball von Tobias Kraschewski überlistete Spielertrainer Johannes Hänke (73.) den SVO-Torwart Tewfig Abu Khaled mit einem platzierten Linksschuss. Das war die Initialzündung für die Rintelner Aufholjagd.

Auch die Rote Karte gegen Sven Kieweg (78.) brachte die Rintelner nicht aus der Spur. Die SVO-Defensive schwamm und Hänke (80.) traf zum 2:2. Wieder segelte ein langer Ball in den SVO-Strafraum, der Obernkirchener Schlussmann kam aus seinem Kasten, das sah Hänke und mit einem Kopfball-Heber lag die Kugel im verwaisten SVO-Tor. Rinteln blieb am Drücker, der SVO hatte komplett seinen Faden verloren. In der Nachspielzeit erzielte Alexander Rachow mit einem Schuss aus spitzem Winkel den umjubelten 3:2-Siegtreffer. „Es ist unfassbar, dass wir dieses grottenschlechte Spiel noch zu unseren Gunsten gedreht haben“, erklärte Hänke nach dem Spiel.

Mit diesem Dreier vergrößerte der SC Rinteln II drei Spieltage vor Saisonende den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf vier Punkte. Der Konkurrent SV Victoria Lauenau II verlor am Freitagabend mit 1:5 bei der SG Rodenberg. Zudem stellte die SCR-Zweite den Kontakt zum unteren Tabellenmittelfeld her. Der SV Obernkirchen II ist nur noch drei Zähler entfernt, der FC Hevesen II fünf Punkte.

SCR II: Moritz Jäger, Romario Vrebac (82. Alexander Rachow), Timo Lackner, Diar Issa (77. Sven Kieweg), Constantin Rachow, Tim Neugebauer, Johannes Hänke, Erik Figura (21. Tinu Mendoza), Tobias Kraschewski, Tomas Muzik, Nino Kirasic.


Kaoa Aosman (l.) nutzte seine Chance zum Ausgleich.
Kaoa Aosman (l.) nutzte seine Chance zum Ausgleich.

SC Rinteln hadert mit dem Schiedsrichter

rinteln-sport.de 08.05.2022 - Peter Blaumann


Nach dem 1:3 beim Mellendorfer TV rutschte der SC Rinteln in der Staffel 6 der Bezirksliga-Abstiegsrunde auf den dritten Platz ab. „Der Schiedsrichter hat die Partie in der Schlussphase mit zwei höchst umstrittenen Entscheidungen zugunsten von Mellendorf entschieden“, ärgerte sich SCR-Trainer Uwe Oberländer nach dem Abpfiff.

Vom Anpfiff an entwickelte sich eine Begegnung auf hohem Niveau zweier spielstarker Mannschaften. Die ersten 20 Minuten gehörten den Gastgebern. Rinteln wurde in die Defensive gedrängt, die Abwehr der Gäste stand jedoch gut und ließ nur wenig zu. Doch in der 17. Minute führte eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr durch zum 1:0 für Mellendorf. Danach kam Rinteln besser ins Spiel, agierte bissig, gewann mehr und mehr Zweikämpfe und kam durch Qendrim Krasniqi und Alban Ramushi zu ersten Chancen. In der 30. Minute die erste krasse Fehlentscheidung des überforderten Schiedsrichters. Domenic Fahrenkamp wurde schwer gefoult und musste ausgewechselt werden. Ivan Filipovic zückte jedoch nicht den roten Karton. „Domenic zog sich eine schwere Knieverletzung zu und könnte über Wochen ausfallen“, zeigte sich Oberländer bestürzt. Als Kaoa Aosman in der 37. Minute freigespielt wurde, glich der SCR zum 1:1 aus. Mellendorfs Defensive begann zu wackeln, Julian Bedey hatte kurz vor dem Pausenpfiff Pech mit einem 18-Meter-Hammer. Der Schuss strich um Haaresbreite am Tor vorbei.

Mellendorf kam hellwach aus der Kabine und hatte die Riesenchance zur schnellen 2:1-Führung. Doch SCR-Keeper Jonathan Reuther zeigte seine große Klasse mit einer Glanzparade. Anschließend neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Erst in der Schlussphase die vier entscheidenden Minuten der Begegnung: Als in der 78. Minute ein Mellendorfer Spieler in den Strafraum eindrangt, stellte sich Kastriot Hasani in den Weg. Als der Rintelner merkte, dass sein Kontrahent den Elfmeter ziehen wollte, zog er zurück, berührte ihn gar nicht. Aber der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. „Das war eine Frechheit“, so Oberländer. Der Strafstoß saß und Mellendorf führte mit 2:1. Vier Minuten später ging Dominik Schrader mit angelegtem Arm im Strafraum in einen Zweikampf. Filipovic pfiff erneut Elfmeter und zeigte zudem Schrader die Rote Karte. Angeblich soll Schrader seinen Gegenspieler mit beiden Händen weggestoßen haben. Mellendorf ließ sich die Chance nicht nehmen und markierte das 3:1. Danach fehlte Rinteln in Unterzahl die Kraft, um der Partie noch einmal eine Wende zu geben.

SCR: Jonathan Reuther, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi, Domenic Fahrenkamp (30. Marvin Büsscher), Arber Ramushi, Kastriot Hasani, Ivo Kirasic, Dominik Schrader, Julian Bedey, David Schrader, Kaoa Aosman (75. Dennis Kirasic).



ACHTUNG Information !!!


Ergebnis vom Sonntag:

1. Herren spielen Remis beim MTV Rehren A/R

 

 

Ergebnisse Halle vom Samstag:

B2 (JSG Blau Rot Weiß Rinteln) verliert alle 3 Spiele

D1 (JSG Blau Rot Weiß Rinteln) gewinnt alle 3 Spiele

E2 (SCR) verliert alle 3 Spiele

E3 (SCR) mit 1 Sieg und 2 Niederlagen

B3 (JSG Blau Rot Weiß Rinteln) mit 1 Sieg, 1 Remis und 2 Niederlagen

D3 (JSG Blau Rot Weiß Rinteln) gewinnt 2 Spiele und verliert 2 Spiele

 

 

Bleibt gesund !


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