Pechvogel: SCR-Mittelfeldspieler Torben Maibaum (rechts) musste bereits nach 10 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Pechvogel: SCR-Mittelfeldspieler Torben Maibaum (rechts) musste bereits nach 10 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Der SC Rinteln verballert Hochkaräter und verliert 0:1 gegen den VfL Bückeburg

rinteln-sport.de 07.08.2022 - Sebastian Blaumann

 

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Der SC Rinteln ist im Bezirkspokal in der 1. Runde ausgeschieden. Gegen den VfL Bückeburg gab es für die Steinanger-Kicker eine unglückliche 0:1-Niederlage. Während der SC Rinteln in Hälfte eins beste Chancen verballerte, tauchte der Landesliga-Absteiger einmal gefährlich vor dem Tor auf und schoss das Siegtor. Schiedsrichter Marius Schäfer zeigte SCR-Außenverteidiger Ivo Kirasic in der 60. Minute die Rote Karte. „Der Rintelner Spieler hatte keine Chance, den Ball zu spielen. Deshalb war es für mich ein Platzverweis“, erklärte Schäfer nach Spielschluss.

In der ersten Halbzeit war der SC Rinteln die bessere Mannschaft. Co-Trainer Christoph Brandt coachte den SC Rinteln. Trainer Uwe Oberländer war in Barsinghausen auf Spionagetour und beobachte den ersten Gegner des SCR. Der TuS Harenberg unterlag dem Landesliga-Absteiger mit 0:7. Der VfL Bückeburg war zwar optisch überlegen, doch fehlte das Tempo bei den Residenzstädtern völlig. Rinteln ging aggressiv in die Zweikämpfe und schaltete nach Ballgewinn blitzschnell um. Torben Maibaum (6.) scheiterte mit dem ersten Warnschuss am umsichtigen VfL-Keeper Mario Homeier. Der erst am Morgen aus dem Urlaub zurückgekehrte Qendrim Krasniqi war ein ständiger Unruheherd. Auch der Rintelner Außenstürmer fand in Homeier (21.) seinen Meister.

Mit dem ersten gefälligen Angriff ging der Favorit in Führung. Nach einem Pass in die Tiefe verwandelte Maurice Matz (34.) schnörkellos aus 13 Metern flach ins Eck zur Bückeburger Führung. Der SCR drückte auf den Ausgleich. Erneut konnte Krasniqi (44.) den VfL-Schlussmann aus Nahdistanz nicht überwinden. Die beste Möglichkeit ließ Benedikt Eckel liegen. Nach einem langen Freistoß von Kaoa Aosman verschätzte sich Homeier beim Herauslaufen. Julian Bedey war eher am Ball und die Kugel klatschte gegen den Pfosten. Eckel setzte nach, brauchte das Leder nur über die Linie schieben, doch drosch der SCR-Kicker den Ball nicht ins leere Tor, sondern an den Außenpfosten. Der SCR hätte eine Pausenführung verdient gehabt, doch der VfL führte mit 1:0 mehr als schmeichelhaft.

Nach dem Seitenwechsel hielt der VfL Bückeburg besser dagegen. Dann kam Ivo Kirasic gegen Maurice Matz einen Schritt zu spät und traf den Bückeburger von vorne am Knie. Schäfer wertete das Einsteigen als grobes Foulspiel und zückte zum Erstaunen aller die Rote Karte. Danach diktierte der VfL das Spielgeschehen und ließ gute Möglichkeiten von Marlo Niemann (63./67.), Jan-Malte Schwier (66./76.), Alexander Bremer (85.) und Fabio Battaglia (88.) liegen. Der SCR kam nicht mehr gefährlich vor das VfL-Tor und schied unglücklich aus.

Nicht nur der Platzverweis für Kirasic ist ein Ärgernis für den SCR eine Woche vor dem Saisonstart, sondern auch die frühe Verletzung von Torben Maibaum. Der Mittelfeldspieler humpelte nach einem Pressschlag mit einer Fußverletzung vom Feld.

SCR: Metin Yetiz (46. Jonathan Reuther), Torben Maibaum (10. Qendrim Krasniqi), Benedikt Eckel (57. Arber Ramushi), Yannik Walter, Constantin Rachow, Ward Ben Naceur, Ivo Kirasic, Dennis Kirasic (83. Luca-Alexander Mohr), Julian Bedey, Noshkar Sharo, Kaoa Aosman (74. Julian David).

VfL: Mario Homeier, Phillip Spannuth, Bjarne-Nils Struckmeier (59. Noah-Mattis Bartke), Severino-Valentino Westhoff (52. Bastian Evers), Maurice Matz (73. Fabio Battaglia), Alexander Kummert, Luka Rohrbach (52. Alexander Bremer), Tobias Versick, Till Voiges, Marlo Niemann, Jasper Vogt (52. Jan-Malte Schwier).


SCR-Angreifer Michele Schiavano (rechts) bleibt am Gäste-Verteidiger hängen.
SCR-Angreifer Michele Schiavano (rechts) bleibt am Gäste-Verteidiger hängen.

SC Rinteln weiter auf Formsuche

rinteln-sport.de 31.07.2022 - Sebastian Blaumann

 

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Der SC Rinteln befindet sich zwei Wochen vor dem Saisonstart weiter auf Formsuche. Der Bezirksligist verlor ein Testspiel auf dem Steinanger gegen den SV Kutenhausen-Todtenhausen mit 0:5. Während SCR-Trainer Uwe Oberländer auf viele Stammkräfte verzichten musste, trat der westfälische Bezirksligist mit kompletter Kapelle an. Das von Jens Meier trainierte Gästeteam gehört in seiner Spielklasse zu den Titelaspiranten.

Der SC Rinteln begegnete dem Favoriten zunächst auf Augenhöhe und ließ eine Großchance zur Führung liegen. Nach einer Ecke sprang Jonas Kütemeyer (3.) der Ball vor die Füße, doch anstatt das Leder aus zwei Metern mit der Pike über die Linie zu drücken, nahm der Rintelner die Kugel an und wurde dann beim Torschuss abgeblockt.

Das Tor fiel auf der Gegenseite. Die Rintelner wurden klassisch ausgekontert und Noah Wesemann (15.) vollendete zum 0:1. Zwei Kopfbälle nach Standardsituationen brachte Dominik Schrader (12./21.) zu zentral auf das Gehäuse. Von Minute zu Minute wurde die Überlegenheit und die Dominanz der Gäste sichtbarer. Auch den zweiten Treffer spielte der SV Kutenhausen-Todtenhausen schön heraus. Am Ende des Kombinationswirbels musste Jan Rekling (38.) das Spielgerät nur noch über die Linie drücken. Danach vergab SCR-Angreifer Michele Schiavano (44.) aus guter Schussposition zu überhastet.

In der zweiten Halbzeit plätscherte die Partie so vor sich hin. Rinteln war zu ungenau im Spiel nach vorne und wurde nicht mehr zwingend. Die Gäste kontrollierten die Partie und schraubten das Ergebnis erst in den letzten 10 Minuten zum 0:5-Endstand in die Höhe. Luca Robin Bekemeyer (81.), Mohamed Kanté (84.) und Kevin Dickhof (86.) hießen die Torschützen. Die drei Gegentore in der Schlussphase gefielen SCR-Coach Uwe Oberländer überhaupt nicht. „Das Auftreten meiner Mannschaft hat mir gar nicht gefallen, insbesondere in den letzten Minuten waren wir viel zu undiszipliniert“, bemängelte der Trainerfuchs und kündigte Redebedarf an. „In dieser Verfassung werden wir in der Bezirksliga keinen Blumentopf gewinnen“, ergänzte ein enttäuschter Rintelner Trainer.

Oberländer wird sein Team am nächsten Wochenende mit einem kleinen Trainingscamp auf die Serie einschwören. Vor dem Pokalspiel gegen den VfL Bückeburg am Sonntag, 7. August, um 15 Uhr auf dem Steinanger finden am Freitag und Samstag noch zwei „Spezialeinheiten“ statt. Zudem kehren ein Gros der Spieler im Laufe der Woche aus dem Urlaub zurück.

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo, Benedikt Eckel, Constantin Rachow, Max Gahr, Ward Ben Naceur, Jonas Kütemeyer, Jakob Frühsorger, Dominik Schrader, Michele Schiavano, Kaoa Aosman; Johannes Hänke, Ivo Kirasic, Dennis Kirasic, Metin Yetiz


Lennart Dieterich (r.) wurde zum Helden des Abends.
Lennart Dieterich (r.) wurde zum Helden des Abends.

SV Engern schlägt den SC Rinteln und steht im Finale des Rintelner Sparkassen-Cups

rinteln-sport.de 27.07.2022 - Peter Blaumann

 

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Das Finale um den Rintelner Sparkassen-Cup findet einmal mehr ohne den Bezirksligisten SC Rinteln statt. Im Halbfinale in Steinbergen setzte sich der SV Engern mit 5:4 nach Elfmeterschießen durch. Nach 70 Minuten hieße es 1:1.

Beide Teams gingen stark ersatzgeschwächt in die Partie. Der Kreisligist aus Engern begann sehr defensiv, stand tief, im Abwehrzentrum dicht gestaffelt und hatte in der Anfangsphase kaum Aktionen in der Offensive. Rinteln war zwar spielerisch die bessere Mannschaft, konnte sich aber gegen die robuste und kämpferisch starke Spielweise des SVE nur selten in Szene setzen.

In der 6. Minute das überraschende 1:0 für Rinteln: Kaoa Aosman wurde in die Gasse geschickt und markierte die Führung für die Kernstädter. Erst danach konnte Engern die Partie ausgeglichener gestalten. Aber die Chancen hatte Rinteln. In der 10. Minute schob Michele Schiavano den Ball in den Lauf von Aosman, der schlenzte die Kugel jedoch über das Tor. In der 20. Minute vergab Schiavano die Riesenchance zum 2:0, als er 11 Meter vor dem Tor freistehend auftauchte, den Ball jedoch knapp neben das Tor setzte. Engern hatte die erste Torchance in der 22. Minute nach einer Ecke, als Oliver Watermann mit einem Seitdrehschuss den Ball auf die Latte setzte. Vier Minuten später der Ausgleich: Nach einem Missverständnis in der SCR-Abwehr angelte sich Watermann das Leder und traf zum umjubelten 1:1. Mit einer Glanzparade hielt SVE-Keeper Lennart Dieterich in der 32. Minute das 1:1 fest, als er einen Schuss von Constantin Rachow über die Latte lenkte.

In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften. Echte Torchancen gab es nicht. Erst in der Schlussphase nahm die Partie wieder Fahrt auf. In der 68. Minute leitete Watermann den Ball per Kopf auf Timo Zenker weiter, der klar im Abseits stand, der Linienrichter hob jedoch nicht die Fahne. Zenker zögerte zu lange mit dem Abschluss und Dominik Schrader konnte für Rinteln klären. Es blieb beim 1:1.

Im Elfmeterschießen wurde Lennart Dieterich zum Helden. Der SVE-Keeper hielt den ersten und letzten Strafstoß und Engern stand im Finale. Für Engern trafen Timo Zenker, Oliver Meinardus, Fynn Flentge und Oliver Watermann, für Rinteln Dennis Kirasic, Jacob Frühsorger und Ivo Kirasic.

SCR: Metin Yetiz, Mika Höfemann, Benedikt Eckel (47. Tomas Muzik), Constantin Rachow (62. Serdar Akgün), Max Gahr (47. Jacob Frühsorger), Ward Ben Naceur, Ivo Kirasic, Dominik Schrader, Dennis Kirasic, Michele Schiavano, Kaoa Aosman.

SVE: Lennart Dieterich, Bogdan Herakovic (61. Oliver Meinardus), Nico Luther, Paul Albrecht, Oliver Watermann, Timo Zenker, Michel Perrey, Hannes Riesner, Mario Cimino, Fynn Flentge, Mathias Krebs.


Die 2. Kreisklasse ist für die Reserve des SC Rinteln um Kapitän Tobias Bergsiek (r.) nach dem Abstieg Neuland.
Die 2. Kreisklasse ist für die Reserve des SC Rinteln um Kapitän Tobias Bergsiek (r.) nach dem Abstieg Neuland.

Die Staffeleinteilung von der 2. bis 4. Kreisklasse

rinteln-sport.de 24.07.2022 - Peter Blaumann

 

Frank Fahlbusch, Vorsitzender des Spielausschusses im NFV-Kreis Schaumburg, hat die Spielpläne von der 2. bis zur 4. Kreisklasse freigegeben. In der 2. Kreisklasse spielen 14 Mannschaften und in der 3. Kreisklasse 13 Teams um Ruhm und Ehre. Die 4. Kreisklasse ist zweigeteilt. In der Nord- und Süd-Staffel treffen jeweils acht Mannschaften aufeinander.

2. Kreisklasse: Beckedorfer SV, FC Stadthagen II, SC Auetal II, SC Rinteln II, SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten II, SG RW Stadthagen, SV Victoria Lauenau, SV Victoria Sachsenhagen II, TSV Eintracht Exten II, TSV Hagenburg II, TSV Hespe, TuS Germania Apelern II, TuS Jahn Lindhorst II, TuS Lüdersfeld II.

Der Start in die Saison ist zweigeteilt, beginnt am Freitag, 12. August, und endet am Sonntag, 14. August. Der Staffel-Meister und Vize-Meister steigen in die 1. Kreisklasse auf, die beiden letztplatzierten Teams müssen zurück in die 2. Kreisklasse.

3. Kreisklasse: ETSV Haste II, FC Hevesen III, FC Juventus Obernkirchen, FSG Pollhagen-Nordsehl-Lauenhagen II, SG Bad Nenndorf-Riehe II, SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II, SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten/Enzen III, SV 45 Krainhagen-Röhrkasten, SV Goldbeck, SV Nienstädt II, SV Union Stadthagen, SV Victoria Lauenau III, TSV Eintracht Bückeberge II.

Der 1. Spieltag beginnt am Freitag, 12. August, und wird am Sonntag, 14. August, fortgesetzt. Die beiden bestplatzierten Teams steigen in die 2. Kreisklasse auf, das Schlusslicht steigt in die 4. Kreisklasse ab.

4. Kreisklasse Nord: Beckedorfer SV II, SC Stadthagen, SG Bad Nenndorf-Riehe III, SG Rodenberg II, SG RW Stadthagen II, SV Victoria Sachsenhagen III, TSV Auhagen/Hagenburg III, TuS Jahn Lindhorst III.

Start in die Saison ist am Freitag, 26. August, und am Sonntag, 28. August.

4. Kreisklasse Süd: FC Hevesen IV, SC Auetal III, SG Steinbergen II, SV 45 Krainhagen-Röhrkasten II, SV Nienstädt III, TSV Ahnsen II, TSV Hespe II, TSV Krankenhagen II.

Erster Spieltag ist am Sonntag, 28. August.

Die beiden Staffeln spielen eine Doppelrunde. Aus den ersten vier Mannschaften jeder Staffel wird eine Aufstiegsrunde gebildet, die übrigen Mannschaften bilden eine Abstiegsrunde. Beide ermitteln in einfacher Runde die Platzierungen. Aus der Aufstiegsrunde steigen der Erste und Zweite in die 3. Kreisklasse auf.


Johannes Hänke (rechts) bekommt von Tobias Bergsiek Unterstützung auf der Trainerbank der Rintelner Reserve. Der SCR installiert für seine Zweite ein Trainer-Quartett.
Johannes Hänke (rechts) bekommt von Tobias Bergsiek Unterstützung auf der Trainerbank der Rintelner Reserve. Der SCR installiert für seine Zweite ein Trainer-Quartett.

Trainer-Quartett für die Rintelner Reserve

rinteln-sport.de 13.07.2022 - Sebastian Blaumann

 

Der drittletzte Tabellenplatz hat nicht ausgereicht. Da mit dem VfL Bückeburg II und dem TuS SW Enzen zwei Schaumburger Bezirksligisten abgestiegen sind, wurde im Kreis die gleitende Skala angewendet und so stieg die zweite Mannschaft des SC Rinteln als Tabellen-14. aus der 1. Kreisklasse ab. Nun erfolgt für die Rintelner Reserve in der 2. Kreisklasse ein Neustart mit neuen Gesichtern und alten Bekannten auf der Trainerbank. Die sportliche Leitung um Heiko Ruhe setzt auf Teamarbeit und installierte ein Trainer-Quartett. Johannes Hänke, Tobias Bergsiek, Tomas Muzik und Serdar Akgün teilen sich die Arbeit auf. Als Betreuer stehen Dirk Böhning und Mario Vrebac zur Verfügung.

Eigentlich wollte Johannes Hänke aus beruflichen Gründen seine Trainertätigkeit unterbrechen und nur noch als Spieler einsatzbereit sein. „Als Quereinsteiger im Lehramt finden viele Seminare abends oder an den Wochenenden statt“, verrät „Jojo“. Der 32-Jährige sammelte wertvolle Erfahrungen in seinem ersten Jahr als Herrentrainer. „Mir hat man freie Hand gelassen und ich habe sehr gut mit Herrentrainer Uwe Oberländer zusammengearbeitet“, berichtet Hänke. Da er sich beim SC Rinteln sehr wohlfühlt, ließ er sich nun von der Arbeit eines Trainerteams überzeugen.

„Die vier sind beruflich sehr eingespannt, deshalb haben wir die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt. Die Resonanz der Mannschaft auf das interne Trainerteam fiel durchweg positiv aus“, freut sich Ruhe über die gute Entscheidung. Das neue Trainer-Quartett des SCR hat richtig Bock auf die Aufgabe und führte bereits viele Gespräche mit den Spielern. Denn eines ist auch klar: „Die Trainingsbeteiligung muss erheblich besser werden“, fordert Ruhe von den Kickern aus der Reserve.

In der 2. Kreisklasse sollen mehr Spiele gewonnen als verloren werden. Zu den Favoriten auf den Aufstieg zählt die SCR-Reserve wohl nicht. „Nur mit Trainingsfleiß kann man im Fußball erfolgreich sein“, weiß Ruhe und appelliert an die Spieler, ihren inneren Schweinehund zu überwinden und zum Training zu gehen. Dann würden sich auch zwangsläufig Erfolge einstellen und der Spaß zurückkehren. „Die Mannschaft hat Potenzial. Das hat ja auch der Sieg gegen das Top-Team SC Deckbergen-Schaumburg bestätigt“, erklärt der Sportliche Leiter des SC Rinteln.


Michele Schiavano (rechts) geht auch in der neuen Saison auf Torejagd für den SC Rinteln. In der 1. Bezirkspokalrunde erwischte der SCR mit dem VfL Bückeburg ein Traumlos.
Michele Schiavano (rechts) geht auch in der neuen Saison auf Torejagd für den SC Rinteln. In der 1. Bezirkspokalrunde erwischte der SCR mit dem VfL Bückeburg ein Traumlos.

Traumlos für den SC Rinteln

rinteln-sport.de 12.07.2022 - Sebastian Blaumann

 

Die neue Saison im Bezirk wirft ihre Schatten voraus. So erwischte der SC Rinteln in der 1. Runde des Bezirkspokals ein echtes Traumlos. Am Sonntag, 7. August, um 15 Uhr empfängt das Team von Trainer Uwe Oberländer den neuen Staffelkonkurrenten des VfL Bückeburg auf dem Steinanger zum ersten Pflichtauftritt.

Nur eine Woche später starten die Rintelner in die Bezirksliga-Serie mit einem Auswärtsspiel beim TuS Harenberg. Das erste Heimspiel in der Punkterunde steigt dann am 21. August im Schaumburger Derby gegen den MTV Rehren A/R. Am 18. und 25. September folgen die Kracher gegen den FC Stadthagen und beim VfL Bückeburg. Das letzte Spiel vor der Winterpause geht am 27. November in Rehren über die Bühne. Die Begegnung gegen den TSV Kolenfeld am 19. März beendet die mehrmonatige Fußballpause. Dann beginnt die Restsaison. Das letzte Punktspiel wird am 4. Juni gegen den TSV Algesdorf angepfiffen. In der 14er-Staffel muss der SC Rinteln vier Mannschaften hinter sich lassen.

Doch die Trainer und Verantwortlichen hoffen auf eine sorgenfreie Spielzeit. Der SCR hat einen starken Kader beisammen. Die Neuzugänge Jakob Frühsorger (SG Bentorf/Hohenhausen), Metin Yetiz (TuS SW Enzen), Julian David (FC Pyrmont Hagen) und Jannik Flügel (HSC BW Tündern II) verstärken das Team in der Breite. Zudem konnten Top-Torjäger Alban Ramushi sowie die Winterzugänge Kaoa Aosman und Michele Schiavano gehalten werden. Bei Schiavano kam der Verbleib überraschend. Der Stürmer zog nach Bielefeld und liebäugelte mit einem Engagement beim Regionalligisten SC Wiedenbrück. „Er hat sich aber anders entschieden. Seine Mutter wohnt hier und daher ist er doch sehr oft in Rinteln“, verrät Heiko Ruhe, der Sportliche Leiter des Bezirksligisten.


Alban Ramushi (vorne) wird auch in der neuen Saison für den SC Rinteln auf Torejagd gehen.
Alban Ramushi (vorne) wird auch in der neuen Saison für den SC Rinteln auf Torejagd gehen.

Keine bösen Überraschungen beim SC Rinteln

rinteln-sport.de 06.07.2022 - Sebastian Blaumann

 

Das Zittern hat ein Ende. Der 30. Juni ist der Stichtag, dann endet im Amateurfußball die Wechselmöglichkeit. Scheinbar hat Uwe Oberländer gute Überzeugungsarbeit geleistet, denn der SC Rinteln blieb von bösen Überraschungen verschont. Bis auf Kastriot Hasani konnte der Bezirksligist alle Leistungsträger halten. Der Abwehrchef beendete seine Karriere und wird wohl nur noch im Altherrenbereich kicken.

Der SC Rinteln zeigte in der Staffel 6 der Bezirksliga-Abstiegsrunde gute Leistungen und schloss die Gruppe als Tabellenerster ab. Die starken Auftritte blieben der Konkurrenz nicht verborgen, weckten Begehrlichkeiten und so flatterten einige Angebote für die Spieler ein. Doch SCR-Trainer Uwe Oberländer konnte seine Jungs vom gemeinsamen Weg in der Bezirksliga überzeugen. Auch der zwölffache Torschütze Alban Ramushi schnürt in der neuen Saison seine Fußballschuhe für den Steinanger-Club.

Am 9. Juli beginnt für den Bezirksligisten die Vorbereitung auf die neue Runde. Dann wird Oberländer die Neuzugänge Jakob Frühsorger (SG Bentorf/Hohenhausen), Metin Yetiz (TuS SW Enzen), Julian David (FC Pyrmont Hagen) und Jannik Flügel (HSC BW Tündern II) begrüßen können. Abgänge sind neben Hasani noch Moritz Jäger (SC Extertal), Marvin Büsscher (FSC Eisbergen) und Nino Kirasic (SC Deckbergen-Schaumburg).


Mit vier Treffern katapultierte sich Alban Ramushi an die Spitze der Torjäger-Liste.
Mit vier Treffern katapultierte sich Alban Ramushi an die Spitze der Torjäger-Liste.

SC Rinteln überrollt das Schlusslicht

rinteln-sport.de 19.06.2022 - Peter Blaumann

 

Mit einem standesgemäßen 10:0-Erfolg beim Schlusslicht der Staffel 6, FC Can Mozaik, beendete der SC Rinteln die Bezirksliga-Abstiegsrunde als Tabellenführer. Mit sechs Siegen und einem Unentschieden aus neun Spielen holte das Team von Trainer Uwe Oberländer 19 Punkte und schoss 27:9 Tore. Alban Ramushi kletterte mit vier Treffer im letzten Saisonspiel auf Platz eins der Torjäger-Liste. Zwölf Tore gehen auf sein Konto. Qendrim Krasniqi rangiert mit vier Toren auf dem siebten Platz.

„Die Partie hatte keinen sportlichen Wert. Mozaik war einfach zu schwach. Bei konsequenter Ausnutzung der zahlreichen Torchancen hätten es auch 20 Tore werden können“, so Oberländer. „Aber wir waren froh, dass Mozaik angetreten ist. Die Jungs konnten sich noch einmal gut bewegen, ehe es jetzt in die Sommerpause geht. Für uns war das 10:0 der krönender Abschluss einer fantastischen Abstiegsrunde.“

Nach 29 Minuten war die Partie entschieden. Der SC Rinteln führte durch Tore von Qendrim Krasniqi (15.), Dominik Schrader (27.) und Michele Schiavano (29.) mit 3:0. Das war gleichzeitig der Pausenstand.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Oberländer kräftig durch. Der Spielfluss wurde dadurch nicht unterbrochen. Julian Bedey (58.) und Schiavano (61.) erhöhten auf 5:0. Danach spielte sich Alban Ramushi in einen Rausch. Das 6:0 (70.) und 7:0 (76.) ging ebenso auf sein Konto wie das 9:0 (84.) und 10:0 (85.). Dazwischen traf Krasniqi in der 78. Minute zum 8:0.

SCR: Moritz Jaeger, Torben Maibaum (46. Marvin Büsscher), Qendrim Kraniqi, Alban Ramushi, Arber Ramushi (46. Jonas Kütemeyer), Kastriot Hasani (76. Benedikt Eckel), Dominik Schrader (46. Ivo Kirasic), Dennis Kirasic, Julian Bedey, Michele Schiavano, Noshkar Sharo.


Über dem Strich, aber trotzdem abgestiegen: Der SC Rinteln II mit Trainer Johannes Hänke steigt als Tabellendrittletzter in die 2. Kreisklasse ab.
Über dem Strich, aber trotzdem abgestiegen: Der SC Rinteln II mit Trainer Johannes Hänke steigt als Tabellendrittletzter in die 2. Kreisklasse ab.

SC Rinteln II gewinnt kampflos und steigt in die 2. Kreisklasse ab

rinteln-sport.de 19.06.2022 - Sebastian Blaumann


Das Wunder ist ausgeblieben. Zwar landete die zweite Mannschaft des SC Rinteln am letzten Spieltag in der 1. Kreisklasse einen kampflosen Sieg gegen den MTV Rehren A/R II, doch muss das Team von Trainer Johannes Hänke als Drittletzter trotzdem den Gang in die 2. Kreisklasse antreten. Schuld ist die gleitende Skala.

Da aus der Bezirksliga mit dem VfL Bückeburg II und dem TuS SW Enzen zwei Schaumburger Vertreter in die Kreisliga absteigen und nur der FC Stadthagen den anderen Weg in den Bezirk schaffte, müssen aus der 1. Kreisklasse drei Mannschaften absteigen. Enzen gewann sein letztes Spiel mit 3:1 gegen den Koldinger SV, da aber auch der MTSV Aerzen mit 6:1 beim TSV Okel triumphierte, konnten die Enzer den Abstiegsplatz nicht mehr verlassen.


SG-Keeper Andreas Montag erwischt einen Sahne-Tag und lässt die SCR-Angreifer mit starken Paraden verzweifeln.
SG-Keeper Andreas Montag erwischt einen Sahne-Tag und lässt die SCR-Angreifer mit starken Paraden verzweifeln.

Montag – immer wieder Montag

rinteln-sport.de 13.06.2022 - Sebastian Blaumann


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Die Altsenioren der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II haben im letzten Saisonspiel in der 1. Kreisklasse Süd noch einmal einen Derbysieg feiern können. Im Duell gegen den SC Rinteln II setzte sich der Tabellenfünfte mit 3:1 durch.

Die SG verstärkte sich vor dem Spiel mit zwei Kräften aus der Meistermannschaft (siehe Bericht: Meisterjubel bei der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg). Denis Reinhardt und Axel Baake streiften sich die blauen Trikots über. Der SC Rinteln II bestimmte die Partie, hatte – angetrieben vom nimmermüden Mario Vrebac – Chancen in Hülle und Fülle und ließ sich von der SG auskontern. Hans-Werner Picha köpfte zweimal am SCR-Tor vorbei. Mit dem Pausenpfiff brachte Reinhardt die Hausherren mit 1:0 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel drängte der SCR auf den Ausgleich und verzweifelte an SG-Keeper Andreas Montag. Der Schlussmann hatte scheinbar „Magnet-Handschuhe“ an, stand immer richtig und vereitelte einen Hochkaräter nach dem anderen mit starken Paraden. So hielt Montag sogar einen Neunmeter von Mario Vrebac. Nach einer Baake-Flanke nickte Andreas Thiedig (34.) zum 2:0 ein. Michael Lackner (42.) verkürzte nach einer tollen Kombination über mehrere Stationen zum 2:1. Der SCR wollte den Ausgleich und kassierte in der 56. Minute den entscheidenden Konter zum 3:1-Endstand. Denis Reinhardt netzte mit einem brillanten 12-Meter-Hammer ein.

SG II: Andreas Montag, Stefan Frilling, Andreas Thiedig, Sascha Laskowski, Hans-Werner Picha, Holger Strohmeier, Stefan Rinne, Axel Baake, Denis Reinhardt.

SCR II: René Dubiel, Markus Aldag, Mario Vrebac, Burkhard Kapp, Michael Lackner, Hans-Georg Dlugosch, Zafer Dandiboz; Ralf Kaufmann, Sebastian Blaumann.

Die Altsenioren des SC Auetal schlossen die Serie als Vizemeister ab. Das Nachholspiel gegen den TSV Krankenhagen gewann der SCA durch die Tore von Daniel Nowak und Wieslaw Sojka mit 2:0. Am letzten Spieltag ließen die Auetaler ebenfalls einen 2:0-Erfolg beim TSV Steinbergen folgen. Wieslaw Sojka und Thomas Heisler trafen. Mit 25 Punkten aus 12 Spielen lagen die SCA-Oldies am Ende nur zwei Punkte hinter dem Meister und Kreisliga-Aufsteiger SG Engern/Deckbergen-Schaumburg zurück.


Die hitzigen Duelle fanden im Mittelfeld statt. Dabei hatte Julian Bedey (r.) einen schweren Stand.
Die hitzigen Duelle fanden im Mittelfeld statt. Dabei hatte Julian Bedey (r.) einen schweren Stand.

SC Rinteln bleibt Spitzenreiter

rinteln-sport.de 12.06.2022 - Peter Blaumann


Nach dem vorzeitigen Klassenerhalt kam der SC Rinteln in der Bezirksliga-Abstiegsrunde bei der SG Blaues Wunder zu einem torlosen Unentschieden und verteidigte damit die Tabellenführung in der Staffel 6.

„Es war ein typischer Sommerkick auf katastrophalen Platzverhältnissen“, so das Fazit von SCR-Trainer Uwe Oberländer. Da das Geläuf mit Löchern übersät war, hatte selbst der Schiedsrichter Sorge, dass nicht alle Spieler den Platz unverletzt verlassen könnten. „Wenn der Tabellenführer gegen den Tabellendritten spielt, geht man von einem Spitzenspiel aus. Doch die Partie konnte die Erwartungen in keiner Phase erfüllen“, so Oberländer. „Aufgrund der Tabellensituation wollte kein Team die Partie verlieren, und so spielte sich alles im Mittelfeld ab.“

Beide Mannschaften machten hinten dicht. Im Mittelfeld haben sich der Gastgeber und die Weserstädter brisante Duelle geliefert, aber nach vorne gab es keine Aktionen. „In den 90 Minuten hatte kein Team eine echte Torchance“, so Oberländer. „Es fehlte einfach der letzte Kick in den Angriffsaktionen. Es war ein typischen 0:0-Spiel. Ich hatte in keiner Phase der Begegnung das Gefühl, dass wir hier verlieren könnten. Vorne habe ich mir mehr ausgerechnet. Aufgrund unserer individuellen Klasse dachte ich schon, dass wir den entscheidenden Nadelstich setzen könnten.“  

Am 8. und vorletzten Spieltag ist die Staffel 6 ganz eng zusammengerückt. Rinteln führt die Tabelle mit 16 Punkten an, gefolgt von Mellendorf, Blaues Wundes und Almstedt mit jeweils 14 Zählern. Ahrbergen rangiert mit 13 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz vor Hagen und Twistringen, das auf dem ersten Abstiegsplatz platziert ist, mit jeweils 12 Zählern. Für den letzten Spieltag ist also richtig Spannung angesagt. Der SC Rinteln muss am nächsten Sonntag beim FC Can Mosaik antreten. Das Schlusslicht hatte gegen Lehrte die Punkte kampflos abgegeben. Ob die Partie wirklich stattfindet, ist äußerst fraglich.

SCR: Moritz Jäger, Jonas Kütemeyer (60. Marvin Büsscher), Qendrim Krasniqi (80. Kaoa Aosman), Alban Ramushi, Arber Ramushi, Kastriot Hasani (78. Dennis Kirasic), Ivo Kirasic, Dominik Schrader (46. Torben Maibaum), Julian Bedey, Michele Schiavano, Noshkar Sharo.


Johannes Hänke (Mitte) schoss Rinteln mit 1:0 in Führung und hatte mit einem Pfosten-Kopfball Pech.
Johannes Hänke (Mitte) schoss Rinteln mit 1:0 in Führung und hatte mit einem Pfosten-Kopfball Pech.

SC Rinteln II verliert Kellerduell in Lauenau und schwebt jetzt in akuter Abstiegsgefahr

rinteln-sport.de 11.06.2022 - Peter Blaumann


Der SC Rinteln II hat das Kellerduell in der 1. Kreisklasse beim SV Victoria Lauenau II mit 2:3 verloren und schwebt jetzt in akuter Abstiegsgefahr. Der Vorsprung des Tabellendrittletzten aus der Weserstadt zum Tabellenvorletzten beträgt vor dem letzten Spieltag nur noch ein Punkt. Am 30. Spieltag hat die SCR-Reserve Heimrecht gegen den Tabellenneunten MTV Rehren AR II und die Victoria-Reserve muss beim Tabellenachten VfR Evesen II antreten.

Für die Rintelner war es einmal mehr ein Spiel der verpassten Chancen. Beide Teams wussten ob der Wichtigkeit der Partie. Doch der Gast hatte den besseren Start und ging in der 10. Minute durch Spieler-Trainer Johannes Hänke mit 1:0 in Führung. Rinteln dominierte die Partie, ließ Nichts zu und hatte durch Hänke die Doppelchance zum 2:0. Nach einer Roten Karte in der 31. Minute für Lauenau hatte Rinteln sogar einen Mann mehr auf dem Platz. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Nach einer Ecke pfiff Schiedsrichter Kevin Mack Elfmeter. Das Foul hatte nur der Pfeifenmann gesehen. Den Strafstoß versenkte Fabian Remmer in der 45. Minute zum schmeichelhaften 1:1-Pausenstand.

Für die zweite Halbzeit hatte sich Rinteln viel vorgenommen, kassierte in der 47. Minute nach einem langen Ball über die SCR-Abwehrreihe durch Matteo Papotta jedoch das 1:2. Danach drückte die SCR-Reserve auf den Ausgleich, hatte zweimal Pech, als Ward Ben Naceur per Kopf den Pfosten traf und wenig später dem Schuss von Jonas Kütemeyer der Pfosten im Weg stand. In der 76. Minute die zweite Rote Karte des Spiels: Nach einer Notbremse pfiff Mack erneut Elfmeter für Lauenau und Rinteln hatte nur noch zehn Spieler auf dem Platz. „Das Foul war deutlich vor dem Strafraum. Das haben sogar die Victoria-Spieler bestätigt. Eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters“, ärgerte sich Hänke. Den Elfmeter verwandelte Fabian Remmer zum 3:1 für den Gastgeber.

Als Rinteln in der 85. Minute durch Naceur zum 2:3 verkürzte, musste Lauenau noch einmal zittern. Nach einer Ampelkarte in der 89. Minute spielte Lauenau in den letzten Minuten erneut in Unterzahl. Rinteln drückte, kam aber durch Erik Figura nur noch zu einer Chance, die nicht zum Ausgleich führte.

„Ich bin sprachlos. Für mich ist die Niederlage unerklärlich. Wieder einmal waren wir das bessere Team, hatten Chancen zum Sieg, treffen die Kiste jedoch nicht und kassieren in der Schlussphase die Gegentore zur Niederlage“, so ein enttäuschter Johannes Hänke.  

SCR II: Nikolas Kretschmer, Tobias Bergsiek, Timo Lackner, Constantin Rachow, Luca Mohr (72. Alexander Steinbeck), Johannes Hänke, Ward Ben Naceur, Erik Figura, Philipp Mellinghoff, Tobias Kraschewski, Jonas Kütemeyer.


Constantin Rachow (Mitte) schießt Rintelns Reserve mit 1:0 in Führung.
Constantin Rachow (Mitte) schießt Rintelns Reserve mit 1:0 in Führung.

TSV Algesdorf II kontert SC Rinteln II aus

rinteln-sport.de 22.05.2022 - Peter Blaumann


Für die Reserve des SC Rinteln wird der Abstieg aus der 1. Kreisklasse nach der 2:3-Niederlage beim TSV Algesdorf II im realistischer. Wenn mehr als ein Schaumburger Vertreter aus dem Bezirk absteigt, müssen die Weserstädter den Weg in die 2. Kreisklasse antreten.

Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen und mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Serdar Akgün hatte in der 27. Minute die beste Einschussmöglichkeit für Rinteln, fast mit dem Halbzeitpfiff endete ein Algesdorfer Freistoß-Hammer am Außennetz.

Rinteln war zu Beginn der zweiten Halbzeit das bessere Team und ging in der 54. Minute durch Constantin Rachow verdient mit 1:0 in Führung. Der knappe Vorsprung sorgte bei den Gästen nicht für die erhoffte Sicherheit. Ganz im Gegenteil: Die Möglichkeit mit einem Sieg die Heimreise antreten zu können, sorgte im SCR-Team für Zerfahrenheit. Algesdorf wurde besser und kam in der 77. Minute durch Kamil Antonyk zum 1:1. In der Schlussphase der Partie lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. David Groß traf in der 85. Minute zum 2:1 für den Gastgeber. Eine Minute später glich Akgün per Elfmeter zum 2:2 aus. Rinteln wollte den Sieg und lief in einen Konter. Malte Wille markierte in der 89. Minute das Tor zum 3:2-Heimsieg.

SCR II: Fabian-Lukas Mönkemöller, Tobias Bergsiek, Romario Vrebac (25. Tinujei Martinez), Constantin Rachow, Jonas Kütemeyer, Johannes Hänke (87. Luca-Alexander Mohr), Serdar Akgün, Julian Müzel (88. Alexander Rachow), Tobias Kraschewski, Tomas Muzik, Nino Kirasic.


Der SC Rinteln bejubelt den Klassenerhalt.
Der SC Rinteln bejubelt den Klassenerhalt.

4:0 in Nienburg: SC Rinteln macht den Klassenerhalt perfekt

rinteln-sport.de 21.05.2022 - Peter Blaumann


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Mission erfüllt: Mit einem 4:0-Sieg beim SV Inter Komata Nienburg sicherte sich der SC Rinteln vorzeitig den Klassenerhalt in der Bezirksliga. SC-Trainer Uwe Oberländer fiel nach dem Schlusspfiff eine zentnerschwere Last von den Schultern. „Der Klassenerhalt ist der Lohn für ein halbes Jahr höchst intensiver und konzentrierter Arbeit. Ich bin richtig stolz auf meine fantastische Mannschaft. Das sind alles gute Jungs“, so ein erleichterter Oberländer.

Man merkte beiden Mannschaften den enormen Druck an, der auf ihnen lastete. Rinteln konnte mit einem Sieg den Klassenerhalt perfekt machen, Nienburg musste unbedingt gewinnen, um im Rennen um den Klassenerhalt zu bleiben. Beide Teams begannen nervös. Leichte Abspielfehler waren die Folge. Alban Ramushi nutzte schon in der 6. Minute einen kapitalen Stellungsfehler in der Inter-Defensive zum 1:0. Zwei Minuten später vergab Marvin Büsscher die Riesenchance zum 2:0.

Nienburg machte das Spiel, hatte mehr als 60 Prozent Ballbesitz, kombinierte über viele Stationen gefällig, aber vor dem Tor übertrafen sich die Gastgeber an Harmlosigkeit. In 90 Minuten konnte Nienburg nicht eine echte Torchance herausspielen. Rinteln stand tief, war in der Defensive immer einen Schritt schneller am Ball, machte jedoch zu viele Fehler im Spielaufbau. Die Gäste lauerten weiter auf Fehler der Gastgeber. In der 17. Minute erlief sich Alban Ramushi einen Rückpass zum Torwart und lochte eiskalt zum 2:0 ein. Drei Minuten später die frühe Vorentscheidung: Als ein Inter-Abwehrspieler an der Strafraumgrenze den Ball vertendelte, ging Büsscher dazwischen, legte quer zu Kaoa Aosman ab und es hieß 3:0 für Rinteln. Nienburg gab sich auch danach noch nicht geschlagen, konnte sich gegen die sichere und robuste SCR-Abwehr aber nie durchsetzen.

Auch in der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Nienburg machte das Spiel, Rinteln das Tor. Nach einem erneuten Abwehrfehler markierte Alban Ramushi in der 66. Minute das 4:0 für die Oberländer-Elf. Der Drops war gelutscht. In der Schlussphase hatte David Schrader noch einmal eine Doppelchance für den SCR. Zunächst klatschte sein Schuss in der 80. Minute an das Lattenkreuz, sein Nachschuss strich knapp am Pfosten vorbei ins Toraus.

Nach dem Abpfiff lagen sich Trainer, Betreuer und Spieler in den Armen und feierten emotional den Klassenerhalt. Allen war anzusehen, wie die Anspannung abfiel. Besonders Trainer Uwe Oberländer brauchte einige Sekunden, um sich zu finden. „Vor einem halben Jahr habe ich meiner Frau gesagt, dass sie in den nächsten Monaten nur noch die Nummer 2 sei. Sie hat dafür auch Verständnis gezeigt. Dafür bin ich ihr unendlich dankbar. Manchmal bin ich nachts aufgewacht und habe mir Gedanken über die Aufstellung und die richtige Taktik gemacht. Die letzten Monate möchte ich nicht noch einmal erleben“, machte sich Oberländer Luft.

SCR: Jonathan Reuther, Torben Maibaum, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi (86. Jonas Kütemeyer), Arber Ramushi, Marvin Büsscher (68. David Schrader), Kastriot Hasani, Dennis Kirasic, Julian Bedey, Noshkar Sharo, Kaoa Aosman (75. Ivo Kirasic).


SCA-Neuzugang Daniel Nowak (rechts) trifft dreifach, doch in dieser Szene kann Stefan Pappas den Auetaler stoppen.
SCA-Neuzugang Daniel Nowak (rechts) trifft dreifach, doch in dieser Szene kann Stefan Pappas den Auetaler stoppen.

SC Auetal in Torlaune – SC Rinteln außer Rand und Band

rinteln-sport.de 16.05.2022 - Sebastian Blaumann


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Bei den Altsenioren hat es in der 1. Kreisklasse Süd drei Kantersiege am 12. Spieltag gegeben. Der SC Auetal fertigte den SC Rinteln mit 12:0 ab, der TSV Steinbergen besiegte den SC Rinteln II mit 6:0 und der TSV Krankenhagen gewann bei der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II mit 4:0.

Nach acht Gegentoren in zwei Spielen wollte der SC Rinteln beim SC Auetal aus einer stabilen Defensive agieren und mit Nadelstichen zum Erfolg kommen. „Diesmal möchte ich nicht mehr als drei Gegentore kassieren“, meinte SCR-Keeper Rainer Niemeier vor dem Spiel. Doch die Vorgaben gingen mächtig schief und waren bereits nach 14 Minuten Makulatur. Denn da führte der SC Auetal durch die Tore von Daniel Nowak (3./14.) und Wieslaw Sojka (4./11.) bereits mit 4:0. Der Tabellenzweite präsentierte sich in Torlaune, die Rintelner dagegen außer Rand und Band. Es war ein ungleiches Duell. Während beim SCA Neuzugang Daniel Nowak wirbelte, musste der SCR auf seine Schaltzentrale um Marco Klappauf, Tomas Muzik und Wolfgang Philippzig verzichten. Nowak spielte viele Jahre beim VfR Evesen in der Bezirksliga. Zur Pause erhöhte Thorben Hemmler (23./30.) auf 6:0. Auch nach der Pause ging das muntere Toreschießen der Auetaler weiter. Sojka (34./48.), Nowak (35.), Alexander Wolf (38.) und Matthias Wichmann (59./60.) schraubten das Ergebnis auf 12:0 in die Höhe. SCA-Keeper Maik Gläser musste in den 60 Minuten keine einzige Parade zeigen. Damit rangieren die Auetaler zwei Spieltage vor Saisonende nur noch zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter SG Engern/Deckbergen-Schaumburg.

SCA: Maik Gläser, Daniel Nowak, Friedhelm Krückeberg, Daniel Litschel, Matthias Wichmann, Wieslaw Sojka, Alexander Wolf; Uwe Böhm, Thorben Hemmler, Thomas Heisler, Rolf Winkler.

SCR: Rainer Niemeier, Panagiotis Panagopoulos, Alexander Requardt, Dirk Priem, Stefan Pappas, Ismail Kaptan, Hans-Werner Lange; Mieczyslaw Cebula, Carsten Menzel, Andreas Granse.


Weitere Ergebnisse:

TSV Steinbergen – SC Rinteln II 6:0. Die Torfolge: 1:0 Ralf Reichelt (6.), 2:0 Thomas Reichelt (25.), 3:0 Manuel Möller (33.), 4:0 Thomas Reichelt (48.), 5:0 Michael Naumann (56.), 6:0 Stephan Joswig (60.).

SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II – TSV Krankenhagen 0:4. Die Torfolge: 0:1 Peer Smuda (7.), 0:2 Fatos Povata (8.), 0:3 Stephan Gassmann (58.), 0:4 Stephan Bigalke (59.).

Kreisliga:

SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten/Hespe – TSV Eintracht Exten 4:0. Die Torfolge: 1:0 Christos Christou (2.), 2:0 Jens Cording (28.), 3:0 Cording (47.), 4:0 Jens Harmening (58.).

Altherren-Kreisliga:

SG Algesdorf/Apelern – SG Deckbergen-Schaumburg/Engern 3:0. Die Torfolge: 1:0 Björn Bruns (30.), 2:0 Christopher Schüler (42.), 3:0 Pascal Biank (48.).

SG Exten/Krankenhagen – TuS Wiedensahl-Niedernwöhren 6:1. Die Torfolge: 1:0 Andreas Kramer (20.), 1:1 Boris Pfeifer (24.), 2:1 Martin Jaskulski (30.), 3:1 Arthur Michel (31.), 4:1 Jaskulski (41.), 5:1 Jaskulski (53.), 6:1 Jan Hoppe (55.).


Qendrim Krasniqi (vorne) beglückwünscht Alban Ramushi zum 2:0.
Qendrim Krasniqi (vorne) beglückwünscht Alban Ramushi zum 2:0.

Die Ramushis schießen den SC Rinteln zum Sieg

rinteln-sport.de 15.05.2022 - Sebastian Blaumann


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In der Bezirksliga-Abstiegsrunde hat der SC Rinteln einen großen Schritt in Richtung Rettung gemacht. Mit einem 3:1-Heimerfolg gegen den MTV Almstedt übernahmen die Rintelner wieder die Tabellenführung in der Staffel 6. Alban und Arber Ramushi schossen die Tore, Qendrim Krasniqi glänzte als Vorbereiter und Innenverteidiger Noshkar Sharo gewann gefühlt jeden Zweikampf.

Der SC Rinteln legte eine starke erste halbe Stunde hin. „Die ersten 30 Minuten waren unsere beste Saisonleistung“, frohlockte Trainer Uwe Oberländer. Allerdings begann die Partie mit einer Schrecksekunde. Bei einer verunglückten Abwehraktion von Noshkar Sharo kratzte SC-Keeper Jonathan Reuther (4.) den Ball aus dem Winkel und auch den Nachschuss von Matti Palandt parierte Reuther in Weltklasse-Manier.

Doch danach spielte nur noch der SC Rinteln. Almstedt bekam keine Luft zum Atmen, immer wieder jagten die Rintelner die ballführenden MTV-Spieler, doppelten sie und provozierten sie so zu Fehlpässen. Nach Ballgewinnen ging es dann schnell nach vorne. Ein Sharo-Kopfball (11.) strich über das Tor, ein Bedey-Schuss (13.) flog am langen Pfosten vorbei. Das überfällige 1:0 fiel in der 14. Minute: Kaoa Aosman zirkelte das Leder auf den zweiten Pfosten, Alban Ramushi nahm den Ball gekonnt an und netzte mit dem zweiten Kontakt ein. Und es kam noch besser für die Steinanger-Kicker. „Wirbelwind“ Krasniqi, der von den Almstedtern nur mit Fouls zu stoppen war, bediente Alban Ramushi mit einem gut getimten Pass in die Tiefe und der Rintelner Torjäger vollstreckte eiskalt zum 2:0 (24.). Vom MTV kam weiter nichts nach vorne. Aosman (29.) hämmerte die Kugel am Torwinkel vorbei.

Doch der SCR wurde nachlässig. Das bestraften die Gäste kurz vor der Pause. Kastriot Hasani brachte Dennis Kirasic mit einem unnötigen Zuspiel in Bedrängnis, dieser verlor den Ball 30 Meter vor dem eigenen Tor und schon zappelte der Ball im Netz. Erik Röbbelen (43.) hieß der Torschütze. SCR-Coach Uwe Oberländer kochte an der Seitenlinie vor Wut.

Nach dem Seitenwechsel glaubte der MTV Almstedt an eine Wende. Die Partie wurde fahrig und hektisch. Schiedsrichter Niklas-Kevin Schütte ließ zu viel laufen, verpasste es die vielen Foulspiele mit Gelben Karten zu bestrafen und so wurde das Match ruppig. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, doch die umsichtige SCR-Defensive ließ keine Großchancen zu. Alban Ramushi (67.) war frei durch, doch dann verließ dem Doppelpacker der Mut und er schob die Kugel MTV-Keeper Marius Hesse genau in die Arme. Nach der Gelb-Roten Karte für den Almstedter Philipp Sandvoss (75.) spielte der SCR die Überzahl zu schlampig aus, so verpufften die Konterchancen schon im Ansatz.

Erst in der 87. Minute erlöste Arber Ramushi den SC Rinteln mit dem Treffer zum 3:1-Endstand. Der überragende Krasniqi setzte sich gegen die komplette MTV-Defensive durch, doch sein Schuss ging an den Pfosten, den Abpraller nahm Krasniqi auf, ein Querpass und Arber Ramushi schob das Leder ins leere Tor. Damit war der ganz wichtige Dreier eingefahren.

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo, Qendrim Krasniqi, Yannik Walter, Alban Ramushi, Arber Ramushi (88. Johannes Hänke), Marvin Büsscher (55. Torben Maibaum), Kastriot Hasani, Dennis Kirasic (65. Benedikt Eckel/75. David Schrader), Julian Bedey, Kaoa Aosman.


Die Rintelner Spieler herzen Matchwinner Alexander Rachow (rechts).
Die Rintelner Spieler herzen Matchwinner Alexander Rachow (rechts).

SC Rinteln II wie der Phoenix aus der Asche

rinteln-sport.de 15.05.2022 - Sebastian Blaumann


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Die zweite Mannschaft des SC Rinteln hat ihr Glück kaum fassen können. Der Tabellendrittletzte lag gegen den Tabellennachbarn SV Obernkirchen II mit 0:2 zurück und war eigentlich mausetot, doch in den Schlussminuten drehte die SCR-Reserve das Match in Unterzahl noch und landete einen sehr wichtigen 3:2-Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt. Während die SCR-Zweite wie der Phoenix aus der Asche kam, werden sich die Obernkirchener die nächsten Tage mehrmals in den Allerwertesten kneifen müssen und sich fragen, wie sie dieses Spiel noch aus den Händen geben konnten.

Die Rintelner Zweitvertretung war 73 Minuten lang nur körperlich anwesend, agierte pomadig, ohne Körpersprache, fast schon lustlos und präsentierte sich wie ein Absteiger. Die SVO-Reserve war dagegen griffig in den Zweikämpfen und konnte schalten und walten. Trotz einer Vielzahl bester Tormöglichkeiten führten die Gäste zur Pause nur mit 1:0. Sami Ibisi (28.) netzte mutterseelenallein am zweiten Pfosten stehend ein. Weitere Hochkaräter entschärfte SCR-Keeper Moritz Jäger, der sich als einziger Rintelner eine Bestnote verdiente.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SVO durch Tim Franzmeier (47.) auf 2:0. Dreimal hätten die Rintelner den Ball klären können, doch die SVO-Zweite gewann jeden Zweikampf. Franzmeier ließ frei vor Jäger dem SCR-Keeper in dieser Szene keine Chance. Wie aus dem Nichts kamen die Hausherren zum 1:2-Anschlusstreffer. Nach einem langen Ball von Tobias Kraschewski überlistete Spielertrainer Johannes Hänke (73.) den SVO-Torwart Tewfig Abu Khaled mit einem platzierten Linksschuss. Das war die Initialzündung für die Rintelner Aufholjagd.

Auch die Rote Karte gegen Sven Kieweg (78.) brachte die Rintelner nicht aus der Spur. Die SVO-Defensive schwamm und Hänke (80.) traf zum 2:2. Wieder segelte ein langer Ball in den SVO-Strafraum, der Obernkirchener Schlussmann kam aus seinem Kasten, das sah Hänke und mit einem Kopfball-Heber lag die Kugel im verwaisten SVO-Tor. Rinteln blieb am Drücker, der SVO hatte komplett seinen Faden verloren. In der Nachspielzeit erzielte Alexander Rachow mit einem Schuss aus spitzem Winkel den umjubelten 3:2-Siegtreffer. „Es ist unfassbar, dass wir dieses grottenschlechte Spiel noch zu unseren Gunsten gedreht haben“, erklärte Hänke nach dem Spiel.

Mit diesem Dreier vergrößerte der SC Rinteln II drei Spieltage vor Saisonende den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf vier Punkte. Der Konkurrent SV Victoria Lauenau II verlor am Freitagabend mit 1:5 bei der SG Rodenberg. Zudem stellte die SCR-Zweite den Kontakt zum unteren Tabellenmittelfeld her. Der SV Obernkirchen II ist nur noch drei Zähler entfernt, der FC Hevesen II fünf Punkte.

SCR II: Moritz Jäger, Romario Vrebac (82. Alexander Rachow), Timo Lackner, Diar Issa (77. Sven Kieweg), Constantin Rachow, Tim Neugebauer, Johannes Hänke, Erik Figura (21. Tinu Mendoza), Tobias Kraschewski, Tomas Muzik, Nino Kirasic.


Kaoa Aosman (l.) nutzte seine Chance zum Ausgleich.
Kaoa Aosman (l.) nutzte seine Chance zum Ausgleich.

SC Rinteln hadert mit dem Schiedsrichter

rinteln-sport.de 08.05.2022 - Peter Blaumann


Nach dem 1:3 beim Mellendorfer TV rutschte der SC Rinteln in der Staffel 6 der Bezirksliga-Abstiegsrunde auf den dritten Platz ab. „Der Schiedsrichter hat die Partie in der Schlussphase mit zwei höchst umstrittenen Entscheidungen zugunsten von Mellendorf entschieden“, ärgerte sich SCR-Trainer Uwe Oberländer nach dem Abpfiff.

Vom Anpfiff an entwickelte sich eine Begegnung auf hohem Niveau zweier spielstarker Mannschaften. Die ersten 20 Minuten gehörten den Gastgebern. Rinteln wurde in die Defensive gedrängt, die Abwehr der Gäste stand jedoch gut und ließ nur wenig zu. Doch in der 17. Minute führte eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr durch zum 1:0 für Mellendorf. Danach kam Rinteln besser ins Spiel, agierte bissig, gewann mehr und mehr Zweikämpfe und kam durch Qendrim Krasniqi und Alban Ramushi zu ersten Chancen. In der 30. Minute die erste krasse Fehlentscheidung des überforderten Schiedsrichters. Domenic Fahrenkamp wurde schwer gefoult und musste ausgewechselt werden. Ivan Filipovic zückte jedoch nicht den roten Karton. „Domenic zog sich eine schwere Knieverletzung zu und könnte über Wochen ausfallen“, zeigte sich Oberländer bestürzt. Als Kaoa Aosman in der 37. Minute freigespielt wurde, glich der SCR zum 1:1 aus. Mellendorfs Defensive begann zu wackeln, Julian Bedey hatte kurz vor dem Pausenpfiff Pech mit einem 18-Meter-Hammer. Der Schuss strich um Haaresbreite am Tor vorbei.

Mellendorf kam hellwach aus der Kabine und hatte die Riesenchance zur schnellen 2:1-Führung. Doch SCR-Keeper Jonathan Reuther zeigte seine große Klasse mit einer Glanzparade. Anschließend neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Erst in der Schlussphase die vier entscheidenden Minuten der Begegnung: Als in der 78. Minute ein Mellendorfer Spieler in den Strafraum eindrangt, stellte sich Kastriot Hasani in den Weg. Als der Rintelner merkte, dass sein Kontrahent den Elfmeter ziehen wollte, zog er zurück, berührte ihn gar nicht. Aber der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. „Das war eine Frechheit“, so Oberländer. Der Strafstoß saß und Mellendorf führte mit 2:1. Vier Minuten später ging Dominik Schrader mit angelegtem Arm im Strafraum in einen Zweikampf. Filipovic pfiff erneut Elfmeter und zeigte zudem Schrader die Rote Karte. Angeblich soll Schrader seinen Gegenspieler mit beiden Händen weggestoßen haben. Mellendorf ließ sich die Chance nicht nehmen und markierte das 3:1. Danach fehlte Rinteln in Unterzahl die Kraft, um der Partie noch einmal eine Wende zu geben.

SCR: Jonathan Reuther, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi, Domenic Fahrenkamp (30. Marvin Büsscher), Arber Ramushi, Kastriot Hasani, Ivo Kirasic, Dominik Schrader, Julian Bedey, David Schrader, Kaoa Aosman (75. Dennis Kirasic).


Serdar Akgün (Mitte) markierte das 1:0 für Rinteln.
Serdar Akgün (Mitte) markierte das 1:0 für Rinteln.

SC Rinteln II verliert nach 1:0-Führung

rinteln-sport.de 08.05.2022 - Peter Blaumann


Die 2. Kreisklasse rückt für die Reserve des SC Rinteln nach der 1:3-Niederlage beim TuS Wiedensahl-Niedernwöhren II immer näher. „Der Rückstand zum rettenden Ufer ist nicht größer geworden, aber es werden immer weniger Spiele, um aufzuholen“, so SCR-Betreuer Dirk Böhning. „Die Niederlage mit dem letzten Aufgebot war am Ende wieder einmal unglücklich.“

Der Gastgeber war in der ersten Halbzeit leicht feldüberlegen, die besseren Chancen hatte jedoch der Gast. In der 14. Minute hätte SCR-Spielertrainer Johannes Hänke das 1:0 machen müssen, vergab jedoch freistehend vor dem Keeper. In der 24. Minute war es Serdar Akgün, der sich in guter Schussposition in letzter Sekunde abdrängen ließ. So wurden die Seiten mit einem 0:0 gewechselt.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn hatte Slavisa Popadic für den TuS das 1:0 auf dem Fuß. Doch SCR-Keeper Nikolas Kretschmer hielt die Null mit einer starken Parade fest. Nach einer Ecke markierte Akgün in der 57. Minute das 1:0 für Rinteln. Rintelns bester Spieler stand zwischen den Pfosten. Kretschmer rettete in der 60. Minute mit einer Glanzparade die knappe Führung. Beim 1:1 in der 63. Minute durch David Kolvella war er allerdings machtlos. Zwei Minuten später das 2:1 für den Gastgeber: Eine Flanke von Kolvella köpfte Timo Lackner ins eigene Tor. In der Schlussphase machte Rinteln auf, drängte auf das Ausgleichstor, kassierte jedoch in der 90. Minute nach einem Konter das 1:3 durch Niklas Tschersich.

SCR II: Nikolas Kretschmer, Timo Lackner, Constantin Rachow, Johannes Hänke, Rene Herzog, Serdar Akgün, Tinujei Martinez, Philipp Mellinghoff, Tobias Kraschewski, Nino Kirasic, Danijel Guzvinec (78. Alexander Rachow).


SCR-Spielertrainer Johannes Hänke ließ seine alten Torjägerqualitäten aufblitzen und schoss Rinteln mit 1:0 in Führung.
SCR-Spielertrainer Johannes Hänke ließ seine alten Torjägerqualitäten aufblitzen und schoss Rinteln mit 1:0 in Führung.

Hänke-Tor reicht nicht zum Punktgewinn

rinteln-sport.de 05.05.2022 - Peter Blaumann


Für die Reserve des SC Rinteln wird die Luft in der 1. Kreisklasse nach der unglücklichen 1:3-Niederlage beim TSV Eintracht Bückeberge immer dünner. „Wenn mehr als zwei Mannschaften aus der Kreisliga herunterkommen, wird es ganz eng für uns“, weiß SCR-Betreuer Dirk Böhning.

Beide Mannschaften brauchten lange Zeit, um ins Spiel zu kommen. Bückeberge und Rinteln operieren verhalten, um nicht früh in Rückstand zu geraten. Die erste Chance der Partie führte gleich zum ersten Treffer. Serdar Akgün steckte den Ball zu Johannes Hänke durch und der Spielertrainer hatte wenig Mühe, die Weserstädter mit 1:0 in Führung zu bringen. Sieben Minuten später der schnelle 1:1-Ausgleich durch Luka-Tim Serinek. Kurz vor der Pause parierte TSV-Keeper Arne Wittenberg einen Schuss von Tomas Muzik.

In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams. Mit der Chance von Tomas Muzik in der 58. Minute nahm die Partie wieder Fahrt auf. Pech für Rinteln, als Nino Kirasic in der 67. Minute ein Eigentor zum 1:2 unterlief. Aber Rinteln zeigte sich nicht geschockt, hatte Chancen durch Felix Kinast und Serdar Akgün zum Ausgleich. In den Schlussminuten machte Rinteln auf, drängte vehement auf das 2:2. Das Tor fiel jedoch auf der anderen Seite. Issouf Doumoy erlöste den TSV Bückeberge in der 85. Minute mit dem Treffer zum 3:1-Endstand.

SCR II: Moritz Jaeger, Tobias Bergsiek, Romario Vrebac (70. Tinujei Martinez), Timo Lackner, Constantin Rachow, Serdar Akgün, Johannes Hänke (70. Felix Kinast), Julian Müzel, Tobias Kracshewski, Tomas Muzik, Nino Kirasic (78. Artan Berisha).


Die Rintelner Reserve mit Philipp Mellinghoff (rechts) zeigt gegen den SC Deckbergen-Schaumburg mit Dario Palermo eine überragende kämpferische Leistung und besiegt den Tabellenvierten mit 2:0.
Die Rintelner Reserve mit Philipp Mellinghoff (rechts) zeigt gegen den SC Deckbergen-Schaumburg mit Dario Palermo eine überragende kämpferische Leistung und besiegt den Tabellenvierten mit 2:0.

SC Rinteln II gelingt Sensationscoup gegen SC Deckbergen-Schaumburg

rinteln-sport.de 01.05.2022 - Sebastian Blaumann


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Die zweite Mannschaft des SC Rinteln hat den Aufstiegsambitionen des SC Deckbergen-Schaumburg in der 1. Kreisklasse einen kräftigen Dämpfer verpasst. Der Tabellendrittletzte bot gegen den Viertplatzierten eine disziplinierte und couragierte Leistung und landete einen verdienten 2:0-Sensationscoup. Nach dem Schlusspfiff strahlte SCR-Spielertrainer Johannes Hänke: „Endlich hat sich die Mannschaft für eine starke Leistung mit einem Dreier belohnt.“ Sein Gegenüber Wilhelm Sieker war dagegen bedient: „Die Spiele gegen die SG Rodenberg und den SC Auetal im Pokal haben sehr viel Körner gekostet. Wir waren heute nicht so griffig, wie das sein muss.“

Die Rintelner Reserve stand sicher in der Defensive, präsentierte sich so richtig gallig in den Zweikämpfen und spielte mutig nach vorne. Gleich die erste Chance saß. Marvin Büsscher (7.) brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung. Das flößte den Rintelnern viel Selbstbewusstsein ein. Die Gäste waren beeindruckt, agierten pomadig, ohne Tempo und Laufbereitschaft. Die Beine und der Kopf des ersatzgeschwächten SC Deckbergen-Schaumburg waren müde. René Herzog (26.) erhöhte auf 2:0. Der SC wurde langsam wacher. Zweimal vergab SC-Torjäger Eduard Janzen in aussichtsreicher Schussposition. Die beste Möglichkeit des Favoriten war ein Freistoß aus 17 Metern: Denis Müller (30.) zirkelte den Ball über die Mauer, der zurückgeeilte Constantin Rachow klärte auf der Linie. Danach hatten Philipp Mellinghoff (40.) und Julian Müzel (43.) zwei hochkarätige Möglichkeiten, um auf 3:0 zu erhöhen. Doch es blieb bei der überraschenden und verdienten Pausenführung für die SCR-Zweite.

Nach dem Seitenwechsel setzte der SC Deckbergen-Schaumburg zum Sturmlauf an. Doch die SCR-Defensive ließ zunächst kaum nennenswerte Torchancen der Gäste zu. Und wenn mal eine Kugel in Richtung SCR-Gehäuse flog, war Torwart Moritz Jäger auf dem Posten. So probierte es der Tabellenvierte mit Schüssen aus der zweiten Reihe, doch die Versuche von Eduard Janzen, Michael Deisner, Robin Speisekorn und Dario Palermo waren allesamt zu unplatziert. Der SCR stand unter Dauerdruck und kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Als dann Janzen (63.) und Deisner (82.) zwei weitere Top-Chancen liegen ließen, war die Sensation auf dem Steinanger perfekt.

SCR II: Moritz Jäger, Tobias Bergsiek, Romario Vrebac (73. Tinu Mendoza), Constantin Rachow, Johannes Hänke, René Herzog, Julian Müzel, Marvin Büsscher (60. Jannik Bartram), Philipp Mellinghoff, Tobias Kraschewski, Nino Kirasic.

SC: Peter Braun, Julius Stemme, Denis Müller, Dario Palermo, Eduard Janzen, Michael Deisner, Leon Requardt, Tim-Aaron Wagner (84. David Tadge), Robin Speisekorn, Christian Suhr, Yannic Sattler (46. Caspar Prasuhn).


Es brennt im Rintelner Strafraum, doch Abwehrchef Kastriot Hasani (2. von links) behält stets den Durchblick.
Es brennt im Rintelner Strafraum, doch Abwehrchef Kastriot Hasani (2. von links) behält stets den Durchblick.

SC Rinteln stellt mit einem Doppelschlag die Weichen auf Sieg

rinteln-sport.de 01.05.2022 - Sebastian Blaumann


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Nach dem Schlusspfiff sind den Spielern und Trainern sowie dem Anhang des SC Rinteln mehrere Steine von der Seele gepurzelt. In der Bezirksliga-Abstiegsrunde kam der SCR zu einem schwer umkämpften 2:1-Heimsieg gegen die SV RW Ahrbergen. Mit drei Siegen aus vier Spielen übernahmen die Rintelner die Tabellenspitze in der Staffel 6. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nach vier von neun Spielen bereits fünf Punkte. „Das ist ein schönes Polster, aber keine Ruhekissen. Wir müssen im Training Vollgas geben und wollen in den drei Spielen im Mai den Klassenerhalt klar machen“, fordert Trainer Uwe Oberländer nicht einen Deut nachzulassen.

Von Beginn an entwickelte sich eine kampfbetonte Partie. Beide Mannschaften scheuten keinen Zweikampf. Die Gäste machten gehörig Alarm, Rinteln hielt voll dagegen und war in der Defensive gefordert. Die Verteidigung stand, Abwehrchef Kastriot Hasani dirigierte lautstark. Die Zuschauer sahen intensive Duelle Mann gegen Mann. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Mit einem Doppelschlag stellte der SC Rinteln die Weichen auf Sieg. Kaoa Aosman zog im Mittelfeld einen Sprint an, steuerte in Richtung RW-Strafraum, sah den besser postierten Alban Ramushi (26.) und der SCR-Angreifer netzte überlegt zur 1:0-Führung der Hausherren ein. Nur vier Minuten später erhöhte Qendrim Krasniqi nach einer Kopfballverlängerung genau in den Lauf auf 2:0 (30.).

Danach blieb der SC Rinteln hellwach, arbeitete konzentriert und diszipliniert gegen den Ball. Die Gäste hatten eine gute Freistoßchance. Doch der Versuch von Jannik Buß (34.) landete genau in den Armen von SCR-Keeper Jonathan Reuther.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Tabellenvorletzte der Abstiegsrunde die Schlagzahl. Der SC Rinteln verlor den Faden, kam kaum noch zu Entlastungsangriffen, weil die Zuspiele in die Spitze zu ungenau waren. Die Defensive mit den zweikampfstarken Sechsern Torben Maibaum und Dennis Kirasic sowie die Dreierkette um Hasani, Ivo Kirasic und Noshkar Sharo musste Schwerstarbeit verrichten. Aber die Defensive hielt. Jeder warf sich in die Schussversuche der Ahrberger. So wurden die Abschlüsse von Tom Dammeyer (56.) und Pascal Sperlich (57.) abgeblockt.

Dann machte SCR-Keeper Jonathan Reuther die Partie noch einmal spannend. Nach einer Ecke flutschte ihm der Ball aus den Händen. Sperlich (79.) staubte zum 2:1-Anschlusstreffer ab. Nun brannte es lichterloh im SCR-Strafraum. Dammeyer (80.) versuchte sich mit einem Seitfallzieher. Es wurde noch enger für die Rintelner. Nach seinem zweiten Foul sah Sharo (82.) die Gelb-Rote Karte. Eine sehr harte Entscheidung von Schiedsrichter Sascha Kothe.

Ahrbergen warf alles nach vorne, Rinteln stemmte sich gegen den Ausgleich. Reuther hielt überragend gegen Henrik Preiß (86.) und parierte auch den tückischen Aufsetzer von Dammeyer (91.). Dann pfiff Kothe ab und der Jubel kannte beim SC Rinteln keine Grenzen. „Die Mannschaft hat sich den Sieg mit großer Leidenschaft und unbändiger Kampfeslust verdient“, freute sich Oberländer.

SCR: Jonathan Reuther, Noshkar Sharo, Torben Maibaum, Benedikt Eckel (76. Arber Ramushi), Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi (90.+3 Johannes Hänke), Kaoa Aosman (73. Yannik Walter), Domenic Fahrenkamp, Kastriot Hasani, Ivo Kirasic, Dennis Kirasic (90. Marvin Büsscher).


Burkhard Kapp wackelt Dirk Priem und Stefan Pappas aus, lässt Keeper Rainer Niemeier keine Chance und markiert das 2:0 für den SC Rinteln II.
Burkhard Kapp wackelt Dirk Priem und Stefan Pappas aus, lässt Keeper Rainer Niemeier keine Chance und markiert das 2:0 für den SC Rinteln II.

Rintelner Altsenioren-Duell: Die Zweite triumphiert gegen die Erste

rinteln-sport.de 30.04.2022 - Sebastian Blaumann


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Revanche geglückt: Im Altseniorenduell der 1. Kreisklasse Süd zwischen dem SC Rinteln I und SC Rinteln II jubelte im Rückspiel die Zweite mit 3:1. Das erste Aufeinandertreffen im Oktober ging noch mit 2:1 an die Erste.

Die Zweite legte eine blitzsaubere erste Halbzeit hin und führte bereits nach 16 Minuten mit 3:0. Es drohte ein Debakel, doch die ersatzgeschwächte Erste fand von Minute zu Minute besser ins Spiel. Die Tore der „Schwarzen“ wurden wunderschön herausgespielt. Das 1:0 der Zweiten war ein richtiger Kunstschuss von Michael Lackner (4.). Beim 2:0 von Burkhard Kapp (7.) wackelte der Torschütze gekonnt die Defensive der Ersten aus und vollstreckte eiskalt. Und das 3:0 durch Lackner (16.) erinnerte an die deutsche Stürmerlegende Gerd Müller. Mit dem Rücken zum Tor bekam Lackner den Ball, eine schnelle Drehung, ein präziser Abschluss und schon zappelte die Kugel im Netz.

Mit dem ersten Torschuss verkürzte André Lohmeier (19.) für die „Roten“ auf 3:1. Danach hatte Zafer Dandiboz Pech, traf Pfosten und Latte. Auf der Gegenseite verpasste Andreas Granse kurz vor der Pause freistehend den 3:2-Anschlusstreffer.

Im zweiten Spielabschnitt drängte die Erste auf den zweiten Treffer. Hans-Werner Lange kam mutterseelenallein zum Kopfball, doch er köpfte vorbei. Mieczyslaw Cebula verpasste eine Hereingabe um Haaresbreite und Artur Lesniak scheiterte an Keeper René Dubiel. Die Zweite lauerte auf Konter. Danijel Guzvinec zirkelte das Spielgerät an die Latte. Das war der dritte Aluminiumtreffer der Zweiten und Kapp setzte die Kugel aus guter Position daneben.

Dann pfiff Schiedsrichter Frank Kording die Partie ab. Die Zweite freute sich über die Revanche, überholte die Erste in der Tabelle und verbesserte sich auf Position drei.

SCR I: Rainer Niemeier, Stefan Pappas, Mieczyslaw Cebula, Dirk Priem, André Lohmeier, Artur Lesniak, Hans-Werner Lange, Andreas Granse.

SCR II: René Dubiel, Markus Aldag, Danijel Guzvinec, Jakob Slowik, Thomas Bedey, Michael Lackner, Mario Vrebac, Ralf Kaufmann, Burkhard Kapp, Zafer Dandiboz.


Peter Dresenkamp (Mitte) scheitert am starken SCR-Keeper René Dubiel, der in der Schlussminute sogar einen Neunmeter hält.
Peter Dresenkamp (Mitte) scheitert am starken SCR-Keeper René Dubiel, der in der Schlussminute sogar einen Neunmeter hält.

TSV Krankenhagen und der SC Rinteln liefern sich ein Zehn-Tore-Spektakel

rinteln-sport.de 25.04.2022 - Sebastian Blaumann


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Die Ü40-Spieler des TSV Krankenhagen und des SC Rinteln hatten nach einer halbjährigen Winterpause wieder richtig Bock auf Fußball und lieferten sich im Punktspiel der 1. Kreisklasse Süd ein Zehn-Tore-Spektakel. Dass es bei den zehn Toren blieb, war den starken Torwartleistungen von Ralf Meißner (TSV Krankenhagen) und René Dubiel (SC Rinteln) zu verdanken. Nach spannenden 60 Minuten hieß es am Ende leistungsgerecht 5:5-unentschieden.

So entwickelte vom Anpfiff weg eine Partie mit offenem Visier. Beide Teams liefen munter nach vorne und ließen die Abwehrarbeit ruhen. Michael Lackner und Jakob Slowik scheiterten an TSV-Keeper Ralf Meißner, auf der Gegenseite traf Holger Sturm nur den Pfosten und Stephan Gassmann setzte das Leder aus Nahdistanz vorbei. Dann waren die Visiere eingestellt und das muntere Toreschießen begann. Fatos Povata (7.) brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung, Lackner (16.) glich für die Rintelner aus. Povata (17.) und Dean Rusch (24.) netzten für den TSV Krankenhagen zur 3:1-Führung ein. Lackner (25.) verkürzte im Gegenzug zum 3:2-Pausenstand.

Auch in den zweiten 30 Minuten spielten beide Mannschaften wie entfesselt auf. Danijel Guzvinec (31.) erzielte das 3:3. Doch der Krankenhäger Fatos Povata nutzte seine Freiheiten und brachte den TSV mit seinen Toren Nummer drei und vier (36./42.) mit 5:3 in Front. Der SCR steckte nicht auf. Mit seinem dritten Tagestreffer verkürzte Lackner (54.) auf 5:4 und in der Schlussminute markierte Guzvinec den umjubelten 5:5-Ausgleich. Doch die Partie war noch nicht zu Ende und hatte einen weiteren Höhepunkt. Povata war im Strafraum beim letzten Angriff nur mit einem Foul zu stoppen. Schiedsrichter Sven Brinkmann zeigte auf den Punkt. Rusch trat zum Neunmeter an und scheiterte an SCR-Keeper René Dubiel. Den Fehlschuss des TSV-Trainers sahen viele seiner Spieler aus der Ersten, sodass Rusch sich wohl in den nächsten Tagen einiges im Training anhören muss.

TSV: Ralf Meißner, Alexander Militsch, Mario Schulte, Dean Rusch, Fatos Povata, Stephan Gassmann, Holger Sturm, Andreas Küster, Peter Dresenkamp, Joachim Nussbaum, Markus Schramm.

SCR II: René Dubiel, Markus Aldag, Paul Seegers, Markus Schneeweiß, Jakob Slowik, Michael Lackner, Hans-Georg Dlugosch, Danijel Guzvinec, Ralf Kaufmann, Thomas Bedey, Zafer Dandiboz.


Enttäuschte Gesichter bei den SC-Kickern: Trainer Uwe Oberländer versuchte, seine Spieler gleich wieder aufzubauen und die Konzentration auf die nächste Partie zu lenken.
Enttäuschte Gesichter bei den SC-Kickern: Trainer Uwe Oberländer versuchte, seine Spieler gleich wieder aufzubauen und die Konzentration auf die nächste Partie zu lenken.

SC Rinteln stolpert gegen Twistringen

rinteln-sport.de 24.04.2022 - Peter Blaumann


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Das hatte sich der SC Rinteln etwas anders ausgemalt: Die Elf von Trainer Uwe Oberländer kassierte in der Bezirksliga-Abstiegsrunde im dritten Spiel die erste Niederlage. Gegen den SC Twistringen kassierten die Steinanger-Kicker eine 1:3-Heimpleite.

Nach einem Fehler im Aufbauspiel gingen die Gäste in der 4. Minute durch Lennart Bors schnell mit 1:0 in Führung. Danach präsentierte sich das Schlusslicht körperlich robust, rigoros in den Zweikämpfen, kompromisslos in der Defensive, griffiger und äußerst aggressiv.

Twistringen zog sich weit in die eigene Hälfte zurück, stand dicht gestaffelt und lauerte über die schnellen Spitzen auf Konter. Rinteln versuchte nach dem Rückstand schnell ins Spiel zu finden, agierte dabei zu hektisch, die Abspielfehler häuften sich. Einzelaktionen prägten das Spiel der Rintelner. Immer, wenn über die Außen gespielt wurde, sorgten Qendrim Krasniqi und Alban Ramushi für Gefahr. Klare Torchancen konnten jedoch nicht herausgespielt werden.

In der 19. Minute wurde das Tor von Alban Ramushi wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Rinteln blieb optisch überlegen. In der 35. Minute wieder ein Fehler in der SCR-Abwehr, Lennart Bors schnappte sich die Kugel und hämmerte den Ball ans Lattenkreuz. Glück für den SCR. Die Schlüsselszene der Partie eine Minute später: Michele Schiavano sprintete in einen Schuss auf das Tor, beim Aufnehmen des Balles traf er Ball und Torwart und der schwache Schiedsrichter zeigte die Rote Karte. Trotz der Unterzahl machte Rinteln weiter das Spiel, aber ohne zählbaren Erfolg.

In der 51. Minute der nächste Rückschlag für Rinteln: Wieder wurde der Ball in der Abwehr leichtfertig hergeschenkt. Bors bedankte sich mit dem 0:2. Rinteln gab sich auch danach noch nicht geschlagen, kämpfte verbissen, aber es wollte kaum Etwas gelingen. Das Tor zum 0:3 fiel in der 73. Minute durch Marvin Schwenke auf der anderen Seite. Als Alban Ramushi im Gegenzug das 1:3 markierte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch Twistringen stand sicher in der Defensive, ließ kaum Etwas zu. Lediglich zwei Halbchancen von Alban Ramushi und Julian Bedey waren die magere Ausbeute.

SCR: Jonathan Reuther, Benedikt Eckel (78. David Schrader), Qendrim Krasniqi, Yannik Walter, Alban Ramushi, Arber Ramushi, Kastriot Hasani (71. Dennis Kirasic), Ivo Kirasic (62. Dominic Fahrenkamp), Julian Bedey, Michele Schiavano, Kaoa Aosman (62. Torben Maibaum).


SCR-Spieler-Trainer Johannes Hänke ärgert sich über seine drei vergebenen Chancen.
SCR-Spieler-Trainer Johannes Hänke ärgert sich über seine drei vergebenen Chancen.

SC Rinteln II bleibt wieder ohne Tor

rinteln-sport.de 24.04.2022 - Peter Blaumann


Mit 20 Toren in 23 Spielen wird es schwer, die 1. Kreisklasse zu halten. Auch beim VfR Evesen II blieb die Reserve des SC Rinteln torlos und verlor mit 0:2.

In der ersten Halbzeit haben sich beide Mannschaften weitestgehend neutralisiert. Weder Evesen noch Rinteln brachten im Angriff fast Nichts zustande. Die VfR-Reserve verzeichnete bis zur 45. Minute drei Halbchancen, die aber von SCR-Keeper Nikolas Kretschmer bravourös pariert wurden. Johannes Hänke hatte in der 5. Minute die Führung für Rinteln auf dem Fuß. Doch der SCR-Spieler-Trainer konnte den Steckpass von Tomas Muzik nicht zum 1:0 nutzen. In der 30. Minute wurde ein Schuss von Erik Figura aus 20 Meter die Beute des VfR-Keepers.

Nach einer Ecke in der 69. Minute ging der Gastgeber durch Steffen Töthe mit 1:0 in Führung. Hänke reagierte, löste die Doppel-Sechs auf, brachte einen zweiten und dritten Stürmer. Rinteln machte auf und drückte auf den Ausgleich. Hänke vergab gleich zweimal die Chancen zum 1:1. Evesen verteidigte mit Glück und Geschick die knappe Führung bis in die Schlussminuten. Ruben Schweda war es dann, der in der 88. Minute mit dem 2:0 für die Entscheidung sorgte.

„Für Abstiegskampf war es zu wenig“, so das Fazit von Hänke. „Ich hatte drei Chancen zum Ausgleich. Eine hätte ich zum 1:1 nutzen müssen.“

SCR II: Nikolas Kretschmer, Timo Lackner, Tobias Bergsiek, Tobias Kraschewski, Tinujei Martinez, Constantin Rachow, Jannik Bartram, Johannes Hänke, Julian Müzel, Erik Figura, Tomas Muzik, Sven Kieweg, Andre Lohmeier, Fabian Mönkemöller.


Erst sieht Noshkar Sharo (links) die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Timon Schorling und nur wenige Minuten später folgt Nino Kirasic mit einer Ampelkarte.
Erst sieht Noshkar Sharo (links) die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Timon Schorling und nur wenige Minuten später folgt Nino Kirasic mit einer Ampelkarte.

Zwei Gelb-Rote Karten: SC Rinteln II schlägt sich selbst

rinteln-sport.de 21.04.2022 - Sebastian Blaumann


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Die Reserve des SC Rinteln hat in der 1. Kreisklasse das Nachholspiel gegen die SG Rodenberg mit 0:2 verloren. Der Abstiegskandidat vom Steinanger begegnete dem Aufstiegsanwärter auf Augenhöhe, ein Leistungsunterschied war nicht zu erkennen. Die Rintelner schlugen sich selbst: Noshkar Sharo (45.) und Nino Kirasic (50.) flogen mit Gelb-Roten Karten vom Platz. Das nutzten die Gäste, um einen glanzlosen Dreier einzufahren.

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams. Die Rintelner Defensive stand sicher, die Rodenberger waren auf Spielkontrolle bedacht, spielten ohne Tempo und Aggressivität und so segelten die Diagonalpässe meistens ins Nirvana. Ein Abschluss von Tomas Muzik (14.) strich am Pfosten vorbei, auf der Gegenseite parierte SCR-Keeper Moritz Jäger den Freistoß von Björn Metzner (40.). Kurz vor der Pause musste SCR-Abwehrchef Noshkar Sharo vom Platz. Erst sah er von Schiedsrichter Timo Schorling nach einem Foulspiel eine Gelbe Karte, nur wenig später ließ sich Sharo zu einem Spruch hinreißen und musste vorzeitig duschen gehen. Um die Gemüter abzukühlen, verteilte Schorling noch Gelbe Karten an Kirasic und Metzner.

Nach dem Seitenwechsel blieb ein Rodenberger Sturmlauf aus. Die erste Chance hatten die Hausherren. Der Drehschuss von Constantin Rachow (47.) wurde auf der Linie von einem SGR-Abwehrspieler geklärt. Besser machte es der Rodenberger Torben Sieg in der 50. Minute. „Totti“ zog aus 22 Metern ab und sein trockener Schuss passte genau in den Torwinkel. Rinteln blieb mit Kontern gefährlich. Nach einer Müzel-Ecke verpasste Yannik Walter (52.) zweimal aussichtsreich per Kopf. Dann wurde es noch übersichtlicher auf dem Platz. Kirasic (55.) traf seinen Gegenspieler im Zweikampf und Schorling verteilte die nächste Gelb-Rote Karte an einen Rintelner. Eine sehr harte Entscheidung des Unparteiischen.

In doppelter Unterzahl kämpfte der SCR weiter um jeden Ball. Rodenberg spielte sich die Kugel schön zu, ohne aber vor dem SCR-Gehäuse konkret zu werden. So blieb der SCR weiter im Geschäft. Erik Figura (72.) setzte nach einem Konter eine Hereingabe auf die Latte. Der SCR-Routinier Tomas Muzik war nicht vom Ball zu trennen, doch mit nur noch acht Feldspielern fehlten dem Rintelner Ideengeber die Anspielstationen im Angriff. In der Schlussphase öffnete der SCR seine Defensive und warf alles nach vorne. Das ermöglichte den Rodenbergern riesige Freiräume, doch Jörn Rehfeldt (84.), Lukas Merkert (84.) und noch zweimal Rehfeldt (87./88.) vergaben tausendprozentige Chancen. Erst in der Schlussminute traf Lukas Merkert zum erlösenden 2:0 für die SGR.

„Ich bin sehr stolz auf die Truppe. Sie haben in doppelter Unterzahl Moral gezeigt und sich nie aufgegeben. Bei den Platzverweisen hätte ich mir mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter gewünscht“, lobte SCR-Coach Johannes Hänke die starke kämpferische Leistung seiner Jungs.

SCR II: Moritz Jäger, Paul Wiersig, Tobias Bergsiek, Noshkar Sharo, Timo Lackner (70. Erik Figura), Constantin Rachow, Julian Müzel, Yannik Walter (80. Jannik Bartram), Tobias Kraschewski, Tomas Muzik, Nino Kirasic.

SGR: Sören Stahlhut, Thomas Franke, Erik-Alexander Hoffmann, Jonas Ludewig, Lukas Merkert, Mehdi Bakhshi, Philipp Dziony, Waldemar Böttcher, Torben Sieg, Marvin Köpper, Björn Metzner; Stephan Steep, Jörn Rehfeldt, Fabian Golombek, Kenneth Kork.


Nach dem perfekten Start in die Abstiegsrunde zur Bezirksliga fordert SCR-Trainer Uwe Oberländer weiter höchstes Engagement seiner Jungs.
Nach dem perfekten Start in die Abstiegsrunde zur Bezirksliga fordert SCR-Trainer Uwe Oberländer weiter höchstes Engagement seiner Jungs.

Oberländer fordert nach dem Traumstart: „Wir dürfen keinen Deut nachlassen!“

rinteln-sport.de 06.04.2022 - Sebastian Blaumann


Diesen Traumstart hatten die wenigsten Experten dem SC Rinteln in der Abstiegsrunde zur Bezirksliga zugetraut. Die Mannschaft von Trainer Uwe Oberländer überzeugte in den ersten beiden Spielen, fuhr Siege beim SV 06 Lehrte (2:0) und gegen Germania Hagen (4:1) ein und ist nach zwei von neun Spieltagen Tabellenführer. „Der Blick auf die Tabelle ist eine schöne Momentaufnahme. Aber, wir dürfen nun keinen Deut nachlassen“, fordert der erfahrene Trainer weiter höchstes Engagement seiner Jungs.

In den sechs Bezirksliga-Abstiegsrunden stehen am Wochenende die ersten Nachholspiele auf dem Programm. Der SC Rinteln geht als Spitzenreiter der Staffel 6 in eine dreiwöchige Spielpause. Die nächsten beiden Spiele des SCR sind die Heimspiele am 24. April um 15 Uhr gegen den Tabellenletzten SC Twistringen (0 Punkte/1:9 Tore) und am 1. Mai um 15 Uhr gegen den Tabellenvierten SV RW Ahrbergen (3 Punkte/6:5 Tore). „Dann wollen wir mit zwei Siegen auf dem Steinanger unsere Position weiter festigen“, erklärt Oberländer.

Es gibt mehrere Gründe für den Auftakt nach Maß der Rintelner. Zum einen stellte Oberländer das System von Vierer- auf Dreierkette um. „Die Systemumstellung hat hervorragend funktioniert“, freute sich der Trainerfuchs. Kastriot Hasani ist mit seiner Präsenz und seinen lautstarken Anweisungen ein Eckpfeiler der SCR-Defensive. Und zum anderen denkt und arbeitet die Mannschaft konsequent nach hinten. „Unser gesamtes Defensivverhalten ist sehr gut. Die Jungs gehen keinem Zweikampf aus dem Weg, zeigen große Leidenschaft und unbändigen Einsatzwillen“, lobt Oberländer. Zudem strahlt Keeper Jonathan Reuther viel Ruhe aus. Dazu kommt in der Offensive die individuelle Klasse der Rintelner. Julian Bedey, Alban Ramushi, Qendrim Krasniqi, Kaoa Aosman oder Michele Schiavano haben allesamt bereits ihre Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt. „Wir sind immer für Tore gut“, weiß Oberländer.

Trotz der dreiwöchigen Spielpause bittet der Rintelner Trainer zu intensiven Trainingseinheiten. „Wer nun denkt, sich ausruhen zu können, der wird mich kennenlernen. Wir müssen weiter Gas geben“, fordert Oberländer. Man habe erst zwei von neun Schritten gemacht.

Im personellen Bereich kann der SCR-Coach fast aus dem Vollen schöpfen. So war die Auswechselbank der Rintelner am Sonntag mit sieben Spielern prall gefüllt. Bis auf Sinan Boga waren alle Mann an Bord. Der Kapitän zog sich in einem Vorbereitungsspiel eine Bänderverletzung zu. Der Unterschiedsspieler des SCR hat die Serie noch nicht abgeschrieben und versucht, bereits Ende April in die erste Belastung zu gehen. „Das wäre natürlich fantastisch, wenn er noch ein paar Spiele machen könnte“, meint Oberländer.


Doppeltorschütze Julian Bedey wird von seinen Mitspielern nach dem 1:0 geherzt.
Doppeltorschütze Julian Bedey wird von seinen Mitspielern nach dem 1:0 geherzt.

SC Rinteln bleibt auf Bezirksliga-Kurs

rinteln-sport.de 03.04.2022 - Peter Blaumann


Erst 2:0 in Lehrte und jetzt 4:1 gegen Germania Hagen: Der SC Rinteln bleibt auf Bezirksliga-Kurs. „Wenn mir vor der Abstiegsrunde jemand gesagt hätte, wir würden nach zwei Spielen die Tabelle mit sechs Punkten anführen, dem hätte ich kein Glauben geschenkt“, freute sich SCR-Trainer Uwe Oberländer nach dem voll gelungenen Start in die entscheidende Runde. „Ich muss meinem Team in kämpferischer Hinsicht wieder ein Komplement machen. Spielerisch lief nicht alles nach Wunsch. Die Angriffe hätten konsequenter und passgenauer zu Ende gespielt werden können. Wir haben gegen einen starken Gegner verdient gewonnen.“

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Im Duell der beiden siegreichen Mannschaften vom vergangenen Wochenende hatte Rinteln den besseren Start. In der 3. Minute wurde Alban Ramushi 20 Meter vor dem Tor gefoult, Julian Bedey legte sich den Ball zurecht und hämmerte die Kugel zum frühen 1:0 in die Maschen. Danach entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Beide Teams agierten auf dem holprigen Spielfeld mit langen Pässen, die aber von beiden Mannschaften frühzeitig abgefangen wurden. Gefährliche Torraumszenen blieben Mangelware. Rinteln und Hagen versuchten es immer wieder mit Distanzschüssen. Issa (13.), Wennemann (16.) und Kutsch (39.) für Hagen verfehlten ebenso das Tor wie Kaoa Aosman (19., 20., 36.), Michele Schiavano (29.), Julian Bedey (32.) und Qendrim Krasniqi (37.) für Rinteln.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild: In der 49. Minute rauschte ein Schuss von Aosman über das Tor, ein Freistoß in der 58. Minute von Ivo Kirasic aus 25 Meter strich am Pfosten vorbei ins Toraus. In der 60. Minute hatte Rinteln Glück, als Issa am langen Pfosten stehend den Ball neben das Tor schoss – das musste der Ausgleich sein. Hagen machte jetzt Druck. Aber Rintelns Abwehr um den umsichtigen Kastriot Hasani ließ keine Chancen zu.

Im einsetzenden Graupelschauer behielt Rinteln den Durchblick. In der 71. Minute setzte Alban Ramushi zum Solo an, umspielte zwei Gegner, schob den Ball in den Lauf von Schiavano, der zum 2:0 einlochte. Vier Minuten später die Vorentscheidung: Nach eine Ecke nickte Julian Bedey zum 3:0 ein. Das 3:1 für Hagen in der 80. Minute durch Rellensmann mobilisierte Hagens letzte Kraftreserven. In der 86. Minute erneut Glück für den SC: Ein abgefälschter Schuss rollte gegen den Pfosten. Rinteln blieb durch Konter in der Schlussphase gefährlich. In der 87. Minute bediente Bedey mit einem Musterpass Alban Ramushi, der zum 4:1-Endstand traf.

Fazit: Rinteln stand in der Defensive mit Kastriot Hasani, Arber Ramushi, Ivo Kirasic, Yannik Walter und Dominik Schrader sicher. Jonathan Reuther überzeugte im Tor. Julian Bedey kurbelte das SCR-Spiel im Mittelfeld an und schaltete sich immer wieder gefährlich ins Angriffsspiel ein. Michele Schiavano, Kaoa Aosman, Alban Ramushi und Qendrim Krasniqi sorgten in der Offensive stets für Gefahr.

SCR: Jonathan Reuther, Qendrim Krasniqi, Yannik Walter (80. Torben Maibaum), Alban Ramushi (90. Dennis Kirasic), Arber Ramushi, Kastriot Hasani (87. David Schrader), Ivo Kirasic, Dominik Schrader, Julian Bedey, Michele Schiavano (70. Benedikt Eckel), Kaoa Aosman.


Kaoa Aosman (r.) traf zum 1:0 für Rinteln.
Kaoa Aosman (r.) traf zum 1:0 für Rinteln.

Traumstart für den SC Rinteln – 2:0 in Lehrte

rinteln-sport.de 27.03.2022 - Peter Blaumann


Der SC Rinteln legte in der Abstiegsrunde der Bezirksliga einen Traumstart hin. Beim stark eingeschätzten SV Lehrte feierte das Team von Trainer-Fuchs Uwe Oberländer nach einem überzeugenden Auftritt in der zweiten Halbzeit einen äußerst wichtigen 2:0-Sieg.

Die Weserstädter begannen abwartet. Oberländer hatte defensiv aufgestellt. Rinteln stand tief. Lehrte zeigte sich optisch überlegen, aber ohne wirklich Torgefahr auszustrahlen. Der SCR gewann alle wichtigen Zweikämpfe, ließ Lehrte nie richtig ins Spiel kommen, die Defensive stand sehr gut. Alle Spieler arbeiteten konsequent nach hinten. In der Offensive agierte Rinteln im ersten Durchgang noch zu zögerlich, operierte zu häufig mit langen Bällen, die aber nur selten den eigenen Mann fanden. So fiel das 1:0 für Rinteln sehr überraschend. Kaoa Aosman angelte sich in der 44. Minute das Leder im Strafraum und vollendete eiskalt zur Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit wurde Rinteln mutiger. Oberländer brachte mit Michele Schiavano einen zweiten Stürmer. Diese taktische Maßnahme zeigte sofort Wirkung. In der 47. Minute vergab Aosman freistehend vor dem Torwart die Riesenchance zum 2:0. Nur eine Minute später wurde Alban Ramushi im Strafraum freigespielt, aber auch der traf nicht. Rinteln hatte danach die Partie fest im Griff. Die Oberländer-Elf kombinierte gefällig, die beiden Winterzugänge Aosman und Schiavano konnten die Bälle in der Offensive immer wieder festmachen und sorgten durch zielorientiertes Ablegen immer wieder für Torgefahr. Von Lehrte war in der zweiten Halbzeit fast nichts zu sehen.

Eine Traumkombination in der 78. Minute sorgte für die Entscheidung. Nach dem Ballgewinn in der eigenen Hälfte kam Aosman an die Kugel, der den Ball in den Lauf von Qendrim Krasniqi durchsteckte. Der Rintelner ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum umjubelten 2:0. Rinteln blieb danach auch weiter gefährlich. In der 90. Minute wieder eine Traumkombination: Dieses Mal legte Krasniqi freistehend vor dem Keeper den Ball knapp neben das Tor.

„Der Sieg war wichtig für das Selbstvertrauen“, so SCR-Trainer Uwe Oberländer. „In der zweiten Halbzeit zeigte mein Team einen starken Auftritt. Es war eine geschlossenen Mannschaftsleistung und am Ende ein hoch verdienter Sieg. So kann es weitergehen.“

SCR: Jonathan Reuther, Torben Maibaum (71. Dominic Fahrenkamp), Benedikt Eckel, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi (90. Marvin Büsscher), Kastriot Hasani, Ivo Kirasisic, Dominik Schrader, Dennis Kirasic (46. Michele Schiavano), Julian Bedey, Kaoa Aosman.


Tobias Kraschewski (r.) traf zweimal ins Tor. Doch beides Mal war es abseits.
Tobias Kraschewski (r.) traf zweimal ins Tor. Doch beides Mal war es abseits.

SC Rinteln II nur 1:1 im Kellerduell

rinteln-sport.de 27.03.2022 - Peter Blaumann


Das Kellerduell der 1. Kreisklasse zwischen dem Schlusslicht SG Liekwegen/Sülbeck/Südhorsten II und dem Tabellen-13. SC Rinteln II endete mit einem 1:1-unentschieden.

Beide Teams starteten vorsichtig in die Partie. Offensivaktionen waren in der ersten Halbzeit Mangelware. Beide Abwehrreihen ließen nur wenig zu. Auf Rintelner Seite hatten Erik Figura (20.) und Julian Müzel (40.) Tormöglichkeiten. Die einzige Chance für den Gastgeber nutzte Ferhat Erdogdu in der 42. Minute zur überraschenden 1:0-Führung.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel der Gäste offensiver. Rinteln drückte auf den Ausgleich. Die SG hatte in dieser Phase Glück und hielt die knappe Führung. In der 53. Minute scheiterte Paul Wiersig in aussichtsreicher Position. Drei Minuten später hatte Figura das 1:1 auf dem Fuß. Der verdiente Ausgleich fiel in der 65. Minute. Beim Versuch, eine Flanke von Tomas Muzik auf den eigenen Torwart zurückzuspielen, traf Lukas Kramer in den eigenen Kasten. Danach machte Rinteln weiter Druck und wollte den Siegtreffer. Dabei hatte Tobias Kraschewski Pech. Der Rintelner erzielte zwei Treffer, die jedoch vom Schiedsrichter wegen Abseitsstellung zurückgenommen wurden.

„Uns fehlte ein wenig das Glück“, so SCR-Betreuer Dirk Böhning. „Wir haben zumindest nicht verloren und den Abstand von sechs Punkten zur SG gehalten.“

SCR II: Nikolas Kretschmer, Tobias Bergsiek, Paul Wiersig, Timo Lackner, Constantin Rachow, Johannes Hänke, Waldemar Dierks (76. Serdar Akgün), Julian Müzel, Erik Figura (76. Kilian Steinbeck), Tobias Kraschewski, Tomas Muzik.


Nun hat es auch den SCR-Kapitän erwischt: Sinan Boga (Mitte) droht lange auszufallen.
Nun hat es auch den SCR-Kapitän erwischt: Sinan Boga (Mitte) droht lange auszufallen.

Oberländer befürchtet den Supergau – Verletzungspech beim SC Rinteln reißt nicht ab

rinteln-sport.de 21.03.2022 - Sebastian Blaumann


Der SC Rinteln hat im letzten Testspiel vor dem Start in die Abstiegsrunde beim TSV Holenberg einen 3:0-Sieg eingefahren. Überschattet wurde der Erfolg auf dem Kunstrasenplatz in Stadtoldendorf von der Verletzung von Sinan Boga. Der SCR-Kapitän musste nach 20 Minuten mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Platz. „Das wäre der Supergau. Sinan ist nicht zu ersetzen“, war SCR-Trainer Uwe Oberländer bedient.

Der TSV Holenberg spielt in der Bezirksliga, landete vor der Winterpause in der Qualifikationsgruppe 10 auf dem 5. Tabellenplatz und greift ebenfalls nächstes Wochenende in das Spielgeschehen der Abstiegsgruppe 2 ein. „Es war ein guter Test und eine starke Leistung meiner Jungs, wenn die Sache mit Sinan nicht passiert wäre, könnten wir optimistisch und guten Mutes in die Wochen der Wahrheit blicken“, berichtet Oberländer. Der Unterschiedsspieler der Rintelner hat heute eine MRT-Untersuchung. „Wir alle hoffen, dass es doch nicht so schlimm ist“, so Oberländer.

Dagegen ist Qendrim Krasniqi wieder fit. Der Flügelflitzer hat seine Bänderverletzung auskuriert und brachte den SCR in der 15. Minute mit 1:0 in Führung. Nach dem Boga-Schock lief nicht mehr viel bei den Rintelnern bis zur Halbzeitpause zusammen. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel des SCR wieder besser und die Oberländer-Elf schoss durch Tore von Kaoa Aosman (46.) und Alban Ramushi (52.) einen ungefährdeten 3:0-Erfolg bei der Generalprobe heraus.

Am nächsten Wochenende beginnt für den SC Rinteln der Überlebenskampf in der Bezirksliga. Die Steinanger-Kicker spielen in der Staffel 6 der Abstiegsrunde. Vier der zehn Mannschaften werden nach der Einfachrunde in die jeweilige Kreisliga absteigen. Der SCR gastiert am Sonntag, 27. März, um 15:15 Uhr beim SV 06 Lehrte.

SCR: Jonathan Reuther, Kastriot Hasani, Torben Maibaum, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi, Sinan Boga, Arber Ramushi, Ivo Kirasic, Dominik Schrader, Julian Bedey, Kaoa Aosman; Benedikt Eckel, Dennis Kirasic, Jonas Kütemeyer, Moritz Jäger.


Über eine Stunde bot der SC Rinteln II mit Romario Vrebac (r.) dem Titelanwärter aus Lindhorst Paroli.
Über eine Stunde bot der SC Rinteln II mit Romario Vrebac (r.) dem Titelanwärter aus Lindhorst Paroli.

SC Rinteln II diszipliniert und couragiert! Aber 0:2 gegen Lindhorst!

rinteln-sport.de 20.03.2022 - Peter Blaumann


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Das war ein hartes Stück Arbeit für den neuen Tabellenführer der 1. Kreisklasse. Mit einem 2:0-Erfolg beim Tabellen-13. SC Rinteln II kletterte der TuS Jahn Lindhorst auf die Spitzenposition.

SCR-Spielertrainer Johannes Hänke hatte sein Team gegen den turmhohen Favoriten sehr gut eingestellt. Die Abwehr stand in der ersten Halbzeit sicher, was auf das Tor kam, wurde eine sichere Beute des starken SCR-Keepers Fabian-Lukas Mönkemöller. Hänke zeigte sich voll des Lobes ob der Leistung seines Teams in den ersten 45 Minuten. „Wir sind couragiert und sehr diszipliniert aufgetreten. Die Abwehr um Youngster Paul Wiersig hat fast Nichts zugelassen.“ Die Gäste hatten nur eine echte Chance zur Führung. In der 29. Minute traf Miles Sydow das Außennetz. Fast mit dem Halbzeitpfiff die überraschende Führung für die Platzherren. Nach einem Konter tauchte Erik Figura am Strafraum auf, zog aus 16 Meter ab, verfehlte aber das Tor nur um Haaresbreite.

Nach der Pause drückte Lindhorst weiter auf das Tempo. Die ersten Lücken taten sich in der SCR-Defensive auf und Miles Sydow traf in der 64. Minute mit einem Schuss aus 16 Meter zur 1:0-Führung. In der Folgezeit hatten Miles Sydow, der den Außenpfosten traf, und Marvin Sydow mit einem Kopfball die Chancen zum 2:0. Zwar ließen die Kräfte der SCR-Reserve mit zunehmender Spielzeit mehr und mehr nach, die Weserstädter kämpften aber aufopferungsvoll und hatten durch Julian Müzel sogar die Möglichkeit zum 1:1. Die Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss. In der 84. Minute hämmerte Miles Sydow das Leder aus 18 Meter zum 2:0 genau in den Winkel.

„Wir haben eine Klasse-Partie abgeliefert. Lindhorst musste wirklich kämpfen, um die drei Punkte aus Rinteln mitzunehmen“, freute sich Pressesprecher Dirk Böhning über das Auftreten seiner Jungs. „Auf diese Leistung können wir im Abstiegskampf aufbauen.“  

SCR II: Fabian-Lukas Mönkemöller, Paul Wiersig, Timo Lackner, Constantin Rachow, Julian Müzel, Tobias Kraschewski, Serdar Akgün, Erik Figura (65. Romario Vrebac), Artan Berisha (65. Tinujei Martinez), Kilian Alexander Steinbeck (83. Andre Lohmeier), Tomas Muzik.


SCR-Spielertrainer Johannes Hänke (r.) trauert einem nicht gegebenen Elfmeter hinterher.
SCR-Spielertrainer Johannes Hänke (r.) trauert einem nicht gegebenen Elfmeter hinterher.

SC Rinteln II strauchelt in Apelern

rinteln-sport.de 13.03.2022 - Peter Blaumann


Die Reserve des SC Rinteln konnte das Remis in der letzten Woche gegen Spitzenreiter TSV Krankenhagen nicht vergolden. Der Tabellen-13. verlor in der 1. Kreisklasse beim TuS Apelern mit 0:2.

Rinteln ging mit einer defensiven Einstellung in die Partie und wollte nicht in Rückstand geraten. „Spielerisch waren wir ebenbürtig, aber uns fehlte die Leidenschaft, um die Partie an uns zu reißen“, stellte SCR-Spielertrainer Johannes Hänke fest. Die Weserstädter kamen in den ersten 45 Minuten nie richtig in die Begegnung. Torchancen wurden nicht herausgespielt. Hinten ließ Rinteln aber fast Nichts zu. Trotzdem führte Apelern zur Pause mit 1:0. Kevin Dörlitz traf in der 20. Minute mit einem Distanzschuss.

Für die zweite Halbzeit hatte sich Rinteln Einiges vorgenommen. Apelern wurde hoch angelaufen. Die SC-Reserve dominierte mit zunehmender Spielzeit die Begegnung, ohne jedoch zu klaren Torchancen zu kommen. Ein Freistoß von Tobias Krascheswki strich knapp am Kasten vorbei. Serdar Akgün verpasste in aussichtsreicher Position den Ausgleich. Hänke wurde im Strafraum von den Beinen geholt. Der Elfmeterpfiff blieb aus. „Für mich war das ein klarer Strafstoß“, so der Spielertrainer.

In der Schlussphase machte Rinteln komplett auf und kassierte den Konter zum 0:2. Lukas Schwaneberg markierte in der 87. Minute den Endstand.

SCR II: Fabian-Lukas Mönkemöller, Tobias Bergsiek, Tobias Kraschewski, Romario Vrebac (46. Artan Berisha), Constantin Rachow, Tim Neugebauer (46. Kilian Alexander Steinbeck), Julian Müzel, Serdar Akgün, Erik Figura, Tomas Muzik, Julian Bedey (66. Johannes Hänke).


Alban Ramushi (rechts) erzielt den Treffer für den SC Rinteln. In dieser Szene scheitert der SCR-Stürmer am VfL-Torwart.
Alban Ramushi (rechts) erzielt den Treffer für den SC Rinteln. In dieser Szene scheitert der SCR-Stürmer am VfL-Torwart.

SC Rinteln ist noch meilenweit von der Bestform entfernt

rinteln-sport.de 12.03.2022 - Sebastian Blaumann


kostenpflichtiges Video und Bildergalerie siehe rinteln-sport.de

Am 27. März startet für den SC Rinteln die Abstiegsrunde in der Bezirksliga mit einem Auswärtsspiel beim SV 06 Lehrte. Und die Steinanger-Kicker sind noch meilenweit von ihrer Bestform entfernt. Im Testspiel gegen den VfL Münchehagen kam das Team von Trainer Uwe Oberländer nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Nun bleiben dem erfahrenen SCR-Coach noch zwei Wochen, um seine Mannschaft in die Spur zu bringen.

Der SC Rinteln war auf dem holprigen Platz um Spielkontrolle bemüht. Das gelang auch weitestgehend, doch blieben die SCR-Angriffe sehr harmlos, da die Passquote einfach zu schlecht war. So produzierten die Rintelner Fehlpässe wie am Fließband. Die erste Chance besaßen die Gäste. Eren Aydin (3.) zog ab und SCR-Keeper Jonathan Reuther fischte den Ball aus dem Winkel. Rinteln lief an, Münchehagen verteidigte geschickt. So dauerte es bis zur 41. Minute, bis die Hausherren die erste Tormöglichkeit hatten. Alban Ramushi war frei durch und scheiterte an VfL-Schlussmann Zülküfcan Armut. Auf der Gegenseite bewies Reuther (44.) noch einmal sein Können und lenkte das Geschoss von Burak Barbaros über die Latte.

Nach dem Seitenwechsel drückte der SCR auf den Führungstreffer und schnürte die Gäste in deren Hälfte ein. Ramushi (58.) köpfte den VfL-Torwart an, aber nur zwei Minuten später nutzte der SCR-Stürmer einen Fehler in der VfL-Defensive aus und markierte das Rintelner 1:0. Doch von Minute zu Minute wurden die Gastgeber schlechter. Trotzdem fiel der 1:1-Ausgleich aus dem Nichts. Barbaros (68.) war mit einem Heber erfolgreich. Danach kam vom SCR nicht mehr viel. Münchehagen war sogar näher am Siegtor. Die beste Möglichkeit vergab Janik Liebkowsky. Der VfL-Angreifer scheiterte mit seinem Flachschuss an SCR-Keeper Reuther.

Bitter für den SC Rinteln waren die Verletzungen von Dominik Schrader, Jonas Kütemeyer und Ivo Kirasic. Schrader und Kirasic schieden mit Zerrungen aus, Kütemeyer bekam was auf die Socken.

Das letzte Testspiel vor dem ersten Punktspiel in der Abstiegsrunde bestreitet der SC Rinteln am Sonntag, 20. März, um 15 Uhr beim TSV Holenberg.

SCR: Jonathan Reuther, Torben Maibaum, Alban Ramushi, Sinan Boga, Domenic Fahrenkamp, Ivo Kirasic, Dominik Schrader, Julian Bedey, David Schrader, Michele Schiavano, Kaoa Aosman; Jonas Kütemeyer, Julian Müzel, Tomas Muzik, Dennis Kirasic.


SCR-Verteidiger Jonas Kütemeyer stoppt Dominik Brand vom TSV Krankenhagen.
SCR-Verteidiger Jonas Kütemeyer stoppt Dominik Brand vom TSV Krankenhagen.

SC Rinteln II ärgert den TSV Krankenhagen

rinteln-sport.de 06.03.2022 - Sebastian Blaumann


In der 1. Kreisklasse überraschte die zweite Mannschaft des SC Rinteln und erkämpfte sich gegen den gestürzten Tabellenführer TSV Krankenhagen ein 1:1-Unentschieden. Während die abstiegsgefährdete SCR-Reserve auf Spieler aus dem Kader der Ersten zurückgreifen konnte, fehlten beim Spitzenreiter kurzfristig wichtige Säulen. Für die Rintelner liefen Jonas Kütemeyer und Julian Bedey auf. In der zweiten Hälfte kamen noch die Winter-Neuzugänge Kaoa Aosman und Michele Schiavano auf das Feld. Beim TSV fehlte Antreiber Dominik Melcher mit einer Knieverletzung und auch die Innenverteidigung wurde gesprengt. Denn Fynn Voigt musste mit einer Zerrung passen und Finn Kogel war krank. So musste René Dresenkamp, der eigentliche Rechtsaußen, als Innenverteidiger ran.

Die Zuschauer sahen einen flotten Beginn. Serdar Akgün (4.) scheiterte nach einem starken Zuspiel in die Tiefe an TSV-Keeper Karsten Struckmann, auf der Gegenseite fanden Volkmar Vöge (5.) und Hergen Böttke (7.) ihren Meister im starken SCR-A-Junioren-Torwart Fabian Mönkemöller. Der TSV Krankenhagen blieb am Drücker und drängte auf den Führungstreffer. Doch die Rintelner Defensive stand sicher. Die Gäste gingen trotzdem in der 25. Minute in Führung. Nach einer butterweichen Flanke nickte Arne Schmieding zum 1:0 für den TSV Krankenhagen ein. Der SCR schüttelte sich, die Abschlüsse von Julian Bedey (30.) und Serdar Akgün (32.) waren zu harmlos. Kurz vor der Pause glänzte Fabian Mönkemöller (43.) erneut und vereitelte mit einer starken Parade das 0:2 von Jannik Selchow. Mit Einsatz- und Kampfeswillen wehrte die SCR-Defensive um Routinier Tobias Bergsiek zahlreiche vielversprechende Angriffe des TSV Krankenhagen ab.

SCR-Trainer Johannes Hänke brachte nach dem Seitenwechsel mit Aosman und Schiavano frische Kräfte. Das Duo ersetzte die Altmeister Serdar Akgün und Tomas Muzik. Und die beiden Winter-Zugänge der Ersten fügten sich gut ein. Die TSV-Defensive war ungeordnet, Aosman bediente Schiavano und der SCR-Angreifer war mit einem strammen Schuss durch die Beine von TSV-Keeper Karsten Struckmann zum 1:1 (50.) erfolgreich. Nur drei Minuten später verpasste Volkmar Vöge erneut die Führung des TSV. Der Flügelflitzer lief alleine auf Mönkemöller zu und scheiterte am überragenden SCR-Schlussmann.

In der Schlussphase drückte der Spitzenreiter auf den Siegtreffer, Rinteln lauerte auf Konter. In der Nachspielzeit bekam der TSV noch einen Freistoß aus guter Position zugesprochen, doch auch die letzte Möglichkeit verpuffte. Durch dieses Remis büßte der TSV Krankenhagen die Tabellenführung ein. Neuer Spitzenreiter ist der SC Deckbergen-Schaumburg nach einem 5:2-Heimerfolg gegen den FC Hevesen II.

SCR II: Fabian Mönkemöller, Tobias Bergsiek, Lennart Reinecke (75. Romario Vrebac), Constantin Rachow, René Herzog, Johannes Hänke (46. Stefan Requardt), Serdar Akgün (46. Michele Schiavano), Julian Müzel, Jonas Kütemeyer, Tomas Muzik (46. Kaoa Aosman), Julian Bedey.

TSV: Karsten Struckmann, Steffen Redeker, Jan Redeker (62. Deniz Bilgen), Dominik Brand, Hergen Böttke, Volkmar Vöge, Arne Schmieding, Jannik Selchow, René Dresenkamp, Nico Golub (62. Maximilian Stegner), Luis Schmieding.


Sinan Boga bejubelt sein 1:0.
Sinan Boga bejubelt sein 1:0.

SC Rinteln verliert in Afferde 3:5

rinteln-sport.de 06.03.2022 - Peter Blaumann


Nach einer ansprechenden Leistung unterlag der SC Rinteln in einem Testspiel auf Kunstrasen bei Eintracht Afferde mit 3:5.

Besonders in den ersten 60 Minuten zeigte sich die Oberländer-Elf dem Gastgeber, der in der Qualifikationsrunde zum Aufstieg in die Landesliga steht, ebenbürtig. In einem temporeichen Spiel mit reichlich Torchancen auf beiden Seiten brachte Sinan Boga mit einem präzisen Freistoß Rinteln mit 1:0 in Führung. Bis zur Pause konnte Afferde zum 1:1 ausgleichen.

In der Halbzeit wechselte SC-Trainer Uwe Oberländer kräftig durch. Dadurch wurde der Spielfluss gestört und Afferde kam zum 2:1. Aber Rinteln hielt voll dagegen und Alban Ramushi glich zum 2:2 aus. Neuzugang Michele Schiavano hatte dann sogar die Riesenchance zur 3:2-Führung für Rinteln. Danach schlichen sich Unkonzentriertheiten in das SC-Spiel ein. Individuelle Fehler führten zum 2:5-Rückstand. Aber die Weserstädter bäumten sich noch einmal auf. Der zweite Winterzugang, Kaoa Aosman, verkürzte zum 3:5 für Rinteln. Dabei blieb es bis zum Abpfiff.

Oberländer war trotz der Niederlage mit dem Auftritt seiner Jungs sehr zufrieden. „Mit Mittelfeldregisseur Kaoa Aosman und Stoßstürmer Michele Schiavano haben wir ein torgefährliches Offensiv-Duo, das uns noch viel Freude bereiten wird. Bis zum Punktspielstart in drei Wochen haben wir noch genug Zeit, um am Feinschliff zu arbeiten.“

Gefehlt haben in Afferde Qendrim Krasniqi, der mach einem Bänderriss im Knöchelbereich pausieren muss, der dritte Winterzugang Noshkar Sharo, der aus beruflichen Gründen fehlte, und Kastriot Hasani.


Der Rintelner Dennis Kirasic (vorne) muss mit Verdacht auf Zerrung schon frühzeitig den Platz verlassen.
Der Rintelner Dennis Kirasic (vorne) muss mit Verdacht auf Zerrung schon frühzeitig den Platz verlassen.

SC Rinteln unterliegt FT Dützen mit 1:3

rinteln-sport.de 27.02.2022 - Sebastian Blaumann


Der SC Rinteln hat ein Testspiel beim westfälischen Bezirksligisten FT Dützen mit 1:3 verloren. „Die Jungs haben sich aber gut verkauft“, berichtet Trainer Uwe Oberländer aus der Corona-Quarantäne. Den verhinderten SCR-Coach vertraten Christoph Brandt und Gordon Seymour auf der Trainerbank. Bitter für die Steinanger-Kicker waren die Verletzungen von Dennis Kirasic und Qendrim Krasniqi. „Bei Dennis sieht es nach einer Zerrung aus, Qendrim ist umgeknickt und hat einen dicken Knöchel“, erklärt Oberländer.

In der ersten Halbzeit zeigte der SC Rinteln ein gutes Spiel und ging durch Neuzugang Kaoa Aosman (16.) mit 1:0 in Führung. Erst nach dem Seitenwechsel machte sich der Trainingsvorsprung der Dützener bemerkbar. „Wir starten erst in vier Wochen in die Abstiegsrunde, Dützen hat dagegen schon drei Pflichtspiele in den Beinen“, verrät Oberländer. Von Minute zu Minute wurden die Hausherren dominanter. Mit einem Doppelpack von Fabian Bugdoll (56.) und Sherzard Girgo (61.) stellte Dützen die Weichen auf Sieg. In der 80. Minute erzielte erneut Girgo den Treffer zum 3:1-Endstand. „Für uns war es ein guter Test. Jetzt werden wir in den nächsten zwei Wochen intensiv an unserer Fitness und Kondition arbeiten“, kündigt Oberländer schweißtreibende Einheiten an.

SCR: Jonathan Reuther, Torben Maibaum, Jonas Kütemeyer, Benedikt Eckel, Qendrim Krasniqi, Alban Ramushi, Sinan Boga, Arber Ramushi, Kaoa Aosman, Dominik Schrader, Dennis Kirasic; Marvin Büsscher, Moritz Jäger, Michele Schiavano, Ivo Kirasic, Nino Kirasic.


Mit neuer Defensivausrichtung hatten Ivo Kirasic und Co. noch erhebliche Abstimmungsprobleme. So kam der SC Rinteln im ersten Testspiel bei der Spielvereinigung Hiddenhausen zu einem 4:4-Unentschieden.
Mit neuer Defensivausrichtung hatten Ivo Kirasic und Co. noch erhebliche Abstimmungsprobleme. So kam der SC Rinteln im ersten Testspiel bei der Spielvereinigung Hiddenhausen zu einem 4:4-Unentschieden.

SC Rinteln spielt 4:4 beim Kreisliga-Spitzenreiter

rinteln-sport.de 21.02.2022 - Sebastian Blaumann


Der SC Rinteln hat sein erstes Testspiel nach langer Wettkampfpause mit einem torreichen Unentschieden beendet. Auf einem Kunstrasenplatz im Kreis Herford gab gegen den ambitionierten Kreisliga-A-Spitzenreiter Spielvereinigung Hiddenhausen ein 4:4-Remis. „Unser Offensivspiel sah schon sehr gut aus, dagegen passte aber das Defensivverhalten überhaupt nicht“, erklärte SCR-Trainer Uwe Oberländer.

Der erfahrene Coach probierte nach zwei Trainingseinheiten ein neues System aus und setzte in der Defensive erstmalig auf eine Dreierkette. Mit einer 3-3-3-1-Taktik gingen die Rintelner ins Spiel. „Die Zuteilung im Mittelfeld passte nicht, da sind wir nur durcheinandergelaufen“, monierte Oberländer. Dagegen gefiel die SCR-Offensive. Der Angriff brannte ein wahres Feuerwerk ab. Die Neuzugänge Kaoa Aosman und Michele Schiavano wussten zu überzeugen. „Das sah schon recht vielversprechend aus“, meinte der SCR-Trainer.

Hiddenhausen führte nach 28 Minuten mit 2:0, Schiavano (36.) und Qendrim Krasniqi (45.) glichen noch vor der Pause zum 2:2 aus. Nach dem Seitenwechsel erzielte Sinan Boga (56.) das 3:3 und Aosman (58.) brachte den Bezirksligisten erstmalig in Führung. Doch zum Sieg reichte es nicht. In der 79. Minuten markierte Hiddenhausen den verdienten Ausgleich. „Das war ein guter Härtetest bei einem starken Gegner“, freute sich Oberländer.

SCR: Moritz Jäger, Qendrim Krasniqi, Yannik Walter, Alban Ramushi, Sinan Boga, Arber Ramushi, Michele Schiavano, Kaoa Aosman, Ivo Kirasic, David Schrader, Nino Kirasic; Torben Maibaum, Benedikt Eckel, Jonathan Reuther, Dominik Schrader, Dennis Kirasic.


Uwe Oberländer begrüßt Michele Giovanni Schiavano als Neuzugang des SC Rinteln.
Uwe Oberländer begrüßt Michele Giovanni Schiavano als Neuzugang des SC Rinteln.

Dritter Neuzugang für den SC Rinteln

rinteln-sport.de 02.02.2022 - Sebastian Blaumann


Der SC Rinteln hat sich für die Bezirksliga-Abstiegsrunde mit einem weiteren Neuzugang verstärkt. Mit Michele Giovanni Schiavano heuerte eine Offensivkraft auf dem Steinanger an. „Er ist uns quasi zugelaufen“, berichtet Trainer Uwe Oberländer. Der 25-jährige Stürmer spielte zuletzt beim VfB Annen in der Bezirksliga und zog aus familiären und beruflichen Gründen in die Weserstadt.

Schiavano genoss eine hervorragende fußballerische Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum des holländischen Erstligisten Twente Enschede. Aufgrund einer Sprunggelenksverletzung verpasste der selbstständige Physiotherapeut und Masseur den Sprung in den U19-Bereich. Über den TuS Lingen und Haselünner SV kickte der Italiener beim VfB Annen. Nun ist der SC Rinteln sein neuer Verein. „Ich habe allerdings aus beruflichen Gründen fast ein Jahr lang nicht mehr gespielt“, erklärt der Stürmer.

Oberländer konnte Schiavano in persönlichen Gesprächen von einem Engagement beim SC Rinteln überzeugen. „Er zeigt sich sehr motiviert. Ich bin froh, dass ich eine weitere Alternative für den Offensivbereich dazugewonnen habe“, freut sich der erfahrene Coach über die Zusage von Schiavano.


Uwe Oberländer (rechts) begrüßt Neuzugang und Sturmhoffnung Kaoa Aosman beim SC Rinteln.
Uwe Oberländer (rechts) begrüßt Neuzugang und Sturmhoffnung Kaoa Aosman beim SC Rinteln.

SC Rinteln verpflichtet Kaoa Aosman

rinteln-sport.de 31.01.2022 - Sebastian Blaumann


Der SC Rinteln will nichts dem Zufall überlassen und hat für die Bezirksliga-Abstiegsrunde einen dicken Fisch an Land gezogen. So ließ SCR-Coach Uwe Oberländer seine guten Beziehungen nach Westfalen spielen und verpflichtete Kaoa Aosman von Union Minden. Der 26-Jährige ist in Schaumburg kein unbeschriebenes Blatt. So ging die Offensivkraft vor einem Jahr noch für den Landesligisten VfR Evesen auf Torejagd. „Ich hoffe, dass Kaoa das fehlende Puzzlestück in unserer Offensive ist“, sagt Oberländer.

Aosman ist im Angriff flexibel einsetzbar. „Meine Wunschposition ist auf der Zehn, ich kann aber auch als Stürmer auflaufen“, verrät die neue Rintelner Sturmhoffnung. Die mangelhafte Chancenauswertung ließ den SCR in die Abstiegsrunde fallen. Nun soll Aosman für Abhilfe sorgen. „Er hat einen guten Abschluss, ist vor dem Tor eiskalt“, weiß Oberländer. Der Neue fühlt sich auf dem Steinanger gut aufgenommen. „Die Mannschaft ist gut, die Jungs allesamt schwer in Ordnung. Jetzt will ich Uwe und dem SCR helfen, dass der Klassenerhalt gelingt“, erklärt Aosman. In den ersten Trainingseinheiten ließ die Sturmhoffnung sein Können schon aufblitzen, strahlte Torgefahr aus und überzeugte mit seinem Spielverständnis.

Aosman ist damit die zweite Winterverpflichtung der Steinanger-Kicker. Vor einigen Wochen heuerte mit Defensivspezialist Noshkar Sharo bereits ein ehemaliger Jugendspieler beim SC Rinteln wieder an (siehe Bericht: Noshkar Sharo kehrt zum SC Rinteln zurück). Oberländer hofft, damit zwei Baustellen geschlossen zu haben.

Qendrim Krasniqi, der Sturmpartner von Aosman, hat seine Bänderverletzung auskuriert und steht wieder zur Verfügung. Dagegen werden die Langzeitverletzten um Max Gahr, Tino Bedey, Joscha Obst und Meakel Andraws in dieser Saison nicht mehr hinter den Ball treten. „Für das Quartett kommt ein Einsatz noch zu früh“, weiß Oberländer. Vielleicht wird Timo Schmidt noch rechtzeitig fit. Die Offensivkraft hat nach seinem Kniescheibenbruch wieder mit dem Training begonnen. Arber Ramushi muss aktuell mit Rückenproblemen kürzertreten.


Noshkar Sharo (rechts) kehrt zum SC Rinteln zurück.
Noshkar Sharo (rechts) kehrt zum SC Rinteln zurück.

Noshkar Sharo kehrt zum SC Rinteln zurück

rinteln-sport.de 03.01.2022 - Sebastian Blaumann


Der SC Rinteln hat in der Winterpause auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Noshkar Sharo kehrt ein Eigengewächs auf den Rintelner Steinanger zurück. Der flinke und zweikampfstarke Abwehrspieler wechselt nach einem zweijährigen Gastspiel beim FC Stadthagen an seine alte Wirkungsstätte. „Er soll unserer Defensive für die Spiele in der Abstiegsrunde die nötige Stabilität verleihen“, erklärt SCR-Coach Uwe Oberländer. Wenn sich der SC Rinteln und der FC Stadthagen auf eine Ablösesumme einigen, ist Sharo sofort spielberechtigt, ansonsten wird der Defensivstratege die ersten beiden Spiele noch zuschauen müssen.

Vor der Verpflichtung des Abwehrspielers musste Oberländer aber über seinen Schatten springen. „Jeder hat eine zweite Chance verdient“, meint der erfahrene Coach. Sharo sorgte bei seinem Abgang im Juni 2019 für Aufregung. Trotz Zusage verabschiedete sich der Abwehrrecke kurz vor Wechselschluss in die Kreisstadt. „Das war damals schon ein richtiger Nackenschlag“, erinnert sich Oberländer.

Aber in intensiven Gesprächen wurden nun alle Vorbehalte ausgeräumt. Sharo zeigte sich geläutert und versprach, Vollgas zu geben und alles zu tun, damit der SC Rinteln in der Abstiegsrunde den Klassenerhalt in der Bezirksliga schafft. „Mit seiner Schnelligkeit, mit seinem Einsatzwillen und seiner Zweikampfstärke wird Sharo das fehlende Puzzlestück für eine starke Defensive sein“, ist sich Oberländer sicher. Beim Trainingsauftakt des SCR am 15. Januar wird Sharo wieder die Trainingskluft seines Ausbildungsvereins tragen.


Keeper Moritz Jäger zeigt es an: In der Abstiegsrunde hat der SC Rinteln nun doch nur vier Heimspiele.
Keeper Moritz Jäger zeigt es an: In der Abstiegsrunde hat der SC Rinteln nun doch nur vier Heimspiele.

SG Blaues Wunder klaut dem SC Rinteln in der Abstiegsrunde ein Heimspiel

rinteln-sport.de 27.12.2021 - Sebastian Blaumann


Der SC Rinteln darf in der Abstiegsrunde der Bezirksliga doch nur vier Heimspiele austragen. Nach dem der vorläufige Spielplan den Vereinen Anfang Dezember veröffentlicht wurde, freuten sich die Rintelner noch über fünf Partien auf dem heimischen Steinanger. Doch die SG Blaues Wunder fühlte sich als Drittplatzierter der Staffel 6 mit nur vier Heimspielen ungerecht behandelt und legte Einspruch beim Bezirksspielausschuss ein. Da der SCR die Qualifikationsrunde der Staffel 3 nur als Sechster beendete, bekam das Team aus Hannover Recht und so wurde das Heimrecht getauscht. So muss die Truppe von Trainer Uwe Oberländer am 12. Juni um 15 Uhr bei der SG Blaues Wunder antreten. „Nach sportlichen Gesichtspunkten ist das vertretbar“, erklärt Heiko Ruhe, der Sportliche Leiter des SC Rinteln.

Der SCR blickt mal wieder auf einen sehr kuriosen Spielplan. Von Ausgewogenheit fehlt jede Spur. So beginnt die Abstiegsrunde für die Rintelner am 27. März beim SV 06 Lehrte. Dann hat die Oberländer-Elf drei Heimspiele gegen Germania Hagen (3. April), SC Twistringen (24. April) und SV RW Ahrbergen (1. Mai). Es folgt die Auswärtspartie beim Mellendorfer TV (8. Mai) sowie der Heimauftritt gegen den MTV Almstedt (15. Mai). Das war dann auch das letzte Spiel auf dem Steinanger. Die abschließenden drei Begegnungen finden nach dem Heimrechttausch mit der SG Blaues Wunder allesamt auswärts statt. Zunächst geht es zum SV Inter Komata Nienburg (21. Mai), dann zur SG Blaues Wunder (12. Juni) und das letzte Spiel in der Abstiegsrunde wird am 19. Juni beim FC Can Mozaik angepfiffen.

Beim SC Rinteln blickt man hoffnungsfroh der Abstiegsrunde entgegen. Trainer und Team brennen auf die neun Endspiele um den Klassenerhalt. In der Zehnergruppe steigen die letzten vier Mannschaften in die jeweiligen Kreisligen ab. Der SCR will die drei Heimspiele zu Beginn der Abstiegsrunde erfolgreich bestreiten und somit den Grundstein für den Klassenerhalt legen. Auch fallen die langen Auswärtsfahrten weg, da der SC Twistringen, der SV RW Ahrbergen und der MTV Almstedt in der Weserstadt antreten müssen.

In den Auswärtsspielen beim der SV Inter Komata Nienburg und FC Can Mozaik rechnet sich der SCR gute Siegchancen aus. Denn das Duo belegte in der Qualifikationsrunde nur die Plätze sieben und acht. Inter sammelte in 14 Spielen nur 10 Punkte bei einem Torverhältnis von 24:43 und Can Mozaik holte in 14 Saisonspielen nur 4 Zähler bei 10:91 Toren. Sollten sich beide Mannschaften in der Winterpause nicht erheblich verstärken, dann dürften die Chancen auf den Nichtabstieg des SV Inter Komata Nienburg und des FC Can Mozaik nur minimal sein.


Der SC Rinteln will den Klassenerhalt in der Abstiegsrunde der Bezirksliga bejubeln. Dafür muss der SCR vier Mannschaften in der Zehnerstaffel hinter sich lassen.
Der SC Rinteln will den Klassenerhalt in der Abstiegsrunde der Bezirksliga bejubeln. Dafür muss der SCR vier Mannschaften in der Zehnerstaffel hinter sich lassen.

Fünf Heimspiele für den SC Rinteln in der Abstiegsrunde

rinteln-sport.de 07.12.2021 - Sebastian Blaumann


Die Würfel sind gefallen, der vorläufige Spielplan für den SC Rinteln in der Bezirksliga-Abstiegsrunde steht fest. Und diesmal hatte das Team von Trainer Uwe Oberländer Glück. Für die Steinanger-Kicker sind fünf Heimspiele in der Zehnerstaffel vorgesehen. Die Spiele der einfachen Runde beginnen am 26./27. März 2022.

Der erfahrene Oberländer rechnet mit einem Hauen und Stechen vom ersten Spieltag der Abstiegsrunde an. Denn vier Mannschaften müssen nach den neun Spielen in die jeweilige Kreisliga absteigen. Eine Schwächephase könnte den Abstieg besiegeln.

Die Abstiegsrunde beginnt für den SC Rinteln am 27. März um 15:15 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim SV 06 Lehrte. Der Gastgeber belegte in der Qualifikation in der Bezirksliga Staffel 5 den 4. Platz. Der SV 06 kam in 14 Partien auf 22 Punkte mit einem Torverhältnis von 24:19.

Danach haben die Rintelner einen Heimspiel-Dreierpack. So empfängt der SCR am 3. April um 15 Uhr Germania Hagen. Der Tabellenvierte der Bezirksliga Staffel 10 ist das nächste Kaliber und sammelte in der Quali-Runde in 14 Saisonspielen 26 Punkte bei 36:24 Toren. Erst am 24. April um 14 Uhr gastiert der SC Twistringen an der Weser. Die Gäste wurden in der Staffel 1 Tabellenletzter, holten in 14 Begegnungen 14 Punkte und 16:16 Tore. Am 1. Mai um 15 Uhr haben die Rintelner Heimrecht gegen den Drittplatzierten der Staffel 8. Der SV RW Ahrbergen kommt mit der Empfehlung von 20 Punkten und 20:16 Toren. Dafür benötigten die Rot-Weißen allerdings nur 12 Spiele.

Am 8. Mai um 15 Uhr tritt der SCR beim Mellendorfer TV an. Die Hausherren beendeten die Qualifikation in der Staffel 4 mit 20 Punkten und 43:27 Toren auf dem 5. Platz. Der MTV Almstedt reist am 6. Spieltag in die Weserstadt. Der Tabellensechste der Staffel 9 erreichte in 14 Spielen 16 Punkte und 27:29 Tore. Der Anpfiff auf dem Steinanger erfolgt am 15. Mai um 15 Uhr.

Ein Rintelner Sieg beim SV Inter Komata Nienburg ist am 21. Mai um 15 Uhr fest eingeplant. Die Nienburger belegten in der Staffel 2 nach 14 Partien mit 10 Punkten und 25:43 Toren nur den 7. Tabellenplatz. Das letzte Heimspiel für den SCR steigt am 12. Juni um 15 Uhr. Dann empfangen die Steinanger-Kicker die SG Blaues Wunder. Der Tabellendritte der Staffel 6 verbuchte in 13 Spielen 22 Punkte bei 37:17 Tore.

Am 19. Juni um 15 Uhr geht der letzte Spieltag in der Abstiegsrunde über die Bühne. Dann will der SC Rinteln spätestens den Klassenerhalt in der Bezirksliga feiern. Auf dem Papier sieht es nach einer lösbaren Aufgabe aus. Der FC Can Mozaik war in der Staffel 4 die Schießbude der Liga, holte als Tabellenletzter in 14 Saisonspielen nur vier magere Pünktchen und hatte ein Torverhältnis von 10:91 Toren.


Für Keeper Moritz Jäger und den SC Rinteln warten in der Abstiegsrunde attraktive, aber auch machbare Gegner.
Für Keeper Moritz Jäger und den SC Rinteln warten in der Abstiegsrunde attraktive, aber auch machbare Gegner.

Attraktive und machbare Gegner für den SC Rinteln in der Abstiegsrunde

rinteln-sport.de 24.11.2021 - Sebastian Blaumann


Der Bezirksspielausschuss hat schnell für Klarheit gesorgt. Nur zwei Tage nach dem letzten Spieltag in den Qualifikationsgruppen zur Auf- und Abstiegsrunde gab der Bezirk Hannover die Staffeleinteilungen für die Auf- und Abstiegsrunden ab März 2022 bekannt. Und der Spielausschussvorsitzende Thorsten Schuschel hielt Wort: Die Staffeln wurden munter durchgemischt.

Der SC Rinteln spielt in der Staffel B 6. Die Mission Klassenerhalt in der Bezirksliga startet für die Steinanger-Kicker im März 2022. Einen genauen Spielplan gibt es aber noch nicht. Die Punkte aus der Qualifikation werden nicht mitgenommen, sodass jeder Verein in dieser Zehnerstaffel mit Null Punkten beginnt. Es wird nur eine Einfachrunde gespielt. Das bedeutet für den SCR, dass er in neun Spielen den Klassenerhalt eintüten muss. Die Teams auf den letzten vier Plätzen steigen in die jeweilige Kreisliga ab.

Die Mannschaft von Trainer Uwe Oberländer bekam attraktive, aber auch machbare Gegner zugelost. Die Konkurrenten auf dem Weg zum Klassenerhalt heißen SC Twistringen (8. Platz, 14 Punkte, 16:16 Tore), SV Inter Komata Nienburg (7. Platz, 10 Punkte, 25:43 Tore), Mellendorfer TV (5. Platz, 20 Punkte, 43:27 Tore), SV 06 Lehrte (4. Platz, 22 Punkte, 24:19 Tore), SG Blaues Wunder (3. Platz, 22 Punkte, 37:17 Tore), FC Can Mozaik (8. Platz, 4 Punkte, 10:91 Tore), SV RW Ahrbergen (3. Platz, 20 Punkte, 20:16 Tore), MTV Almstedt (6. Platz, 16 Punkte, 27:29 Tore) und SV Germania Hagen (4. Platz, 26 Punkte, 36:24 Tore). Der SC Rinteln beendete die Serie in der Staffel 3 als Tabellensechster mit 12 Punkten und 14:24 Toren. Allerdings waren in der Staffel 3 nur sieben Mannschaften vertreten, genauso wie in der Staffel 8, wo der SV RW Ahrbergen Dritter wurde.    

Beim SC Rinteln ist man froh, dass die Einteilung der Staffeln zeitnah erfolgte und auch nicht auf regionale Gesichtspunkte Rücksicht genommen wurde. Der Verein muss zwar eventuell weite Auswärtsfahrten in Kauf nehmen, aber dafür sieht man neue Sportplätze mit neuen Gesichtern. „Nun wissen wir, wie wir dran sind und freuen uns auf eine interessante Abstiegsrunde“, meint Trainer Uwe Oberländer. Und der Sportliche Leiter der Rintelner Heiko Ruhe fügt hinzu: „Unsere Staffel ist anspruchsvoll, aber auf jeden Fall fühlt es sich nach Bezirksliga-Fußball an.“ Man freue sich, nach langer Zeit mal wieder gegen Mannschaften aus anderen Kreisen antreten zu können. „Eine genaue Prognose zu stellen, wie stark die Konkurrenz ist, ist schwierig zu beurteilen, da sich der eine oder andere Verein sicherlich noch verstärken wird“, erklärt Ruhe. Aber auch der SC Rinteln wird in der Winterpause auf dem Transfermarkt nicht untätig bleiben.  

Die Staffeleinteilungen:

Aufstiegsrunde

Staffel A 1: SV Heiligenfelde, SV B-E Steimbke, MTV Rehren A/R, TuS Garbsen, FC Lehrte, SV Arnum, 1. FC Germania Egestorf/Langreder II, SV Einum, SV Newroz Hildesheim, SV Eintracht Afferde.

Staffel A 2: SpVgg. Niedersachsen Döhren, SV Ihme Roloven, SC Harsum, SV alfeld, SSG Halvestorf-Herkendorf, TuS Sudweyhe, FC Sulingen, TSV Hagenburg, TSV Kolenfeld, SV Ramlingen/Ehlershausen II.

Abstiegsrunde

Staffel B 1: SV Bruchhausen-Vilsen, TuS Sulingen II, VfL Münchehagen, TSV Luthe, SuS Sehnde, TSV Bemerode, Mühlenberger SV, BW Hemmendorf, TSV Lenne.

Staffel B 2: TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, SG Diepholz, TSV Godshorn II, TSV 03 Sievershausen, HSC Hannover II, TuS Davenstedt, SV Bavenstedt II, TuSpo Grünenplan, TSV Holenberg.

Staffel B 3: TSV Bassum, TuS Drakenburg, TSV Algesdorf, TuS Mecklenheide, TSV Dollbergen, VfL Eintracht Hannover, SV Iraklis Hellas, TuS Hasede, VfR Ochtersum, TSV Nettelrede.

Staffel B 4: TV Stuhr, TuS Wagenfeld, VfL Bückeburg II, TSV Mühlenfeld, SV Adler Hämelerwald, SV Croatia, SV Gehrden, SC Drispenstedt, SV BW Neuhof, FC Stadtoldendorf.

Staffel B 5: TSV Okel, TuS Lemförde, TuS SW Enzen, MTV Engelbostel-Schulenburg, MTV Ilten, Koldinger SV, TuS Harenberg, TuSpo Schliekum, FC Ambergau-Volkersheim, MTSV Aerzen.


SCR-Verteidiger Luca Büsscher (rechts) zeigt eine starke Partie und gewinnt fast jeden Zweikampf. In dieser Szene bleibt Benedikt-Rouven Lüders am SCR-Mann hängen.
SCR-Verteidiger Luca Büsscher (rechts) zeigt eine starke Partie und gewinnt fast jeden Zweikampf. In dieser Szene bleibt Benedikt-Rouven Lüders am SCR-Mann hängen.

SC Rinteln II stoppt die Talfahrt und verlässt die Abstiegsplätze

rinteln-sport.de 21.11.2021 - Sebastian Blaumann


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Die zweite Mannschaft des SC Rinteln hat seine Talfahrt in der 1. Kreisklasse gestoppt. Nach sieben Niederlagen am Stück gelang im Reserveduell gegen den FC Hevesen II ein 2:0-Heimerfolg. Als Schiedsrichter Torben Kunze das Kampfspiel nach 93 Minuten abpfiff, fielen den Rintelnern viele Steine vom Herzen.

SCR-Trainer Johannes Hänke fand vor dem Kellerduell wohl die richtigen Worte. Auf dem Platz stand eine ganz andere Rintelner Mannschaft als zuletzt. Der SCR ging griffig in die Zweikämpfe, war lauffreudig und verteidigte konsequent. Allerdings präsentierten sich die Gäste auch wie ein Abstiegskandidat. Die FCH-Zweite strahlte kaum Torgefahr aus und war in den ersten 45 Minuten nur körperlich anwesend. Eine Direktabnahme von Ahmet Sariboga (12.) entschärfte FCH-Keeper Alexander Kruse mit einer Glanzparade. Die Freistöße von Constantin Rachow (21.) und Julian Müzel (32.) gingen knapp drüber. In der 42. Minute erzielten die Hausherren die überfällige 1:0-Führung. Ein Freistoß von Constantin Rachow segelte in den Strafraum. FCH-Keeper Alexander Kruse kam raus und setzte zur Faustabwehr an, doch Jonas Kütemeyer war schneller und nickte das Leder ins leere Tor ein. Nur drei Minuten später schob Waldemar Dirks eine Brandt-Flanke auf den zweiten Pfosten völlig freistehend neben das Tor.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste mit mehr Feuer aus der Kabine. Ein abgefälschter Schuss von Timo Vogt (47.) klatschte an den Pfosten des SCR-Gehäuses. Der FCH drückte, blieb aber ungefährlich. Viele Flanken flogen in den SCR-Strafraum, doch Kütemeyer und Luca Büsscher hatten keine Probleme, die ungenauen Hereingaben zu klären. Auch SCR-Schlussmann Moritz Jäger strahlte Ruhe und Sicherheit aus. Rinteln lauerte auf Konter, hatte gute Situationen, doch wurden die Angriffe zu schlampig zu Ende gespielt. So dauerte es bis zur 70. Minute, bis die Entscheidung fiel: Erik Figura tanzte drei Gegenspieler aus, gab den Ball nach innen, wo Julian Müzel die Kugel nur noch ins leere Tor zum 2:0 schieben musste. Danach scheiterte Sariboga (73.) mit einem Flachschuss an FCH-Keeper Kruse.

Der FC Hevesen war zwar bemüht, brachte aber die stabile SCR-Defensive in den Schlussminuten nicht mehr in Bedrängnis, sodass es beim verdienten 2:0-Heimerfolg für die leidenschaftlich kämpfende Rintelner Zweite blieb. Mit diesem Dreier sprang die SCR-Reserve von einem Abstiegsplatz, überholte die Gäste und überwintert mit 16 Punkten aus 17 Spielen auf dem 12. Tabellenplatz.

SCR II: Moritz Jäger, Alexander Rachow, Jonas Kütemeyer, Max Golding, Luca Büsscher, Constantin Rachow, Ahmet Sariboga, Yannik Walter (35. Waldemar Dirks), Julian Müzel, Christoph Brandt (78. Eric Wilkening), Erik Figura.


Andreas Thiedig gewinnt mit der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II beim SC Rinteln mit 2:1.
Andreas Thiedig gewinnt mit der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II beim SC Rinteln mit 2:1.

SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II triumphiert auf dem Steinanger

rinteln-sport.de 17.11.2021 - Sebastian Blaumann


Die zweite Altsenioren-Mannschaft der SG Engern/Deckbergen-Schaumburg hat in der 1. Kreisklasse Süd durch einen 2:1-Triumph beim SC Rinteln den Kontakt zur Spitzengruppe hergestellt. Der SCR stürmte und wurde klassisch ausgekontert. Stefan Frilling (12.) und Dirk Fiebiger (36.) brachten die Gäste mit 2:0 in Führung. Die Rintelner belagerten das Tor der SG, doch die Defensive um Keeper Dirk Zipfel verteidigte aufopferungsvoll den Vorsprung. Marco Klappauf (48.) erzielte den 1:2-Anschlusstreffer. Trotz weiterer Top-Chancen für den SCR, wollte der Ausgleich nicht mehr fallen.

Für den SCR spielten Thorsten Schulte, Panagiotis Panagopoulos, Kai Möller, Marco Klappauf, Ismail Kaptan, Wolfgang Philippzig, Hans-Werner Lange; Tomas Muzik, Carsten Menzel, Andreas Granse.

Für die SG kamen Dirk Zipfel, Andreas Montag, Andreas Thiedig, Josef Thiedig, Matthias Gellermann, Stefan Frilling, Dirk Fiebiger; Hans-Werner Picha, Holger Strohmeier und Thomas Bredemeier zum Einsatz.

Der TSV Eintracht Exten überwintert in der Altsenioren-Kreisliga auf einem Abstiegsplatz. Im Kellerduell beim SV Victoria Lauenau setzte es eine 1:2-Niederlage. Die Führung von André Neusel (3.) glich Holger Heise (23.) mit einem Strafstoßtor zum 1:1 aus. Kurz vor Schluss mussten die Extener durch Neusel (56.) das 1:2 hinnehmen. Durch diese Niederlage verpasste es die Eintracht, auf einen Nichtabstiegsplatz zu springen.

In der Altherren-Kreisliga trennten sich im Duell „Vier gegen Zwei“ die SG Deckbergen-Schaumburg/Engern und die SG Lüdersfeld 1:1-unentschieden. Ingo Poschlod brachte die Gäste bereits in der 5. Minute mit 0:1 in Front. Die SG drängte auf den Ausgleich und wurde für sein Anrennen spät belohnt. Denis Müller traf in der 57. Minute zum 1:1-Ausgleich. Eine Woche zuvor feierte die SG einen 2:0-Erfolg gegen den TuS Wiedensahl-Niedernwöhren. Für die Treffer zeichneten sich Timo Großklaus (18.) und Dennis Rinne (35.) verantwortlich.

Die SG Exten/Krankenhagen trotzte dem Spitzenreiter SG Algesdorf/Apelern und kam zu einem 2:2-Remis. Nils Hurkuck (7.) und Serdar Akgün (22.) brachten die Gäste zur Pause mit 2:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel dominierte der Tabellenführer das Match. Pascal Brink (38.) verkürzte auf 1:2 und erneut Brink markierte sieben Minuten vor dem Spielende das 2:2. In der Vorwoche landete der Tabellensiebte einen 3:1-Auswärtserfolg beim TSV Eintracht Bückeberge. Serdar Akgün (39.) und Tobias Krüger (41.) schossen die SG mit 2:0 in Front. Sören Strauß (43.) traf zum 1:2, doch Serdar Akgün erzielte nur fünf Minuten nach dem Anschlusstreffer das 1:3-Siegtor für die Gäste.


Mit dem 1:0 per Elfmeter leitete Dennis Kirasic (l.) den Sieg in Münchehagen ein.
Mit dem 1:0 per Elfmeter leitete Dennis Kirasic (l.) den Sieg in Münchehagen ein.

Dennis Kirasic und Johannes Hänke schießen den SC Rinteln zum Sieg

rinteln-sport.de 14.11.2021 - Peter Blaumann


Der SC Rinteln hat das Kellerduell der Bezirksliga, Staffel 3, gewonnen. Die Weserstädter gewannen beim VfL Münchehagen mit 2:0.

Der von Personalnöten gebeutelte SC Rinteln trat mit dem letzten Aufgebot beim Schlusslicht an. Zu Beginn der Partie saß mit dem angeschlagenen Yannik Walter nur ein Feldspieler auf der Bank. Im Laufe der Begegnung kam Johannes Hänke dazu. Der Spielertrainer der Reserve absolvierte zunächst 55 Minuten im Spiel beim TuS SW Enzen II, packte seine Sachsen, fuhr nach Münchehagen, wurde in der 74. Minute eingewechselt und entschied das Spiel mit dem 2:0 in der 77. Minute für den SC. Der Gipfel des Verletzungspechs war der Ausfall von Keeper Jonathan Reuther, der sich beim Warmmachen einen Finger auskugelte. Dafür ging Moritz Jaeger zwischen die Pfosten, der seine Sache ausgezeichnet machte und keinen Gegentreffer zuließ.

Münchehagen hatte über die gesamten 90 Minuten optische Vorteile mit mehr Ballbesitz. Rinteln agierte defensiv, zeigte eine famose kämpferische Einstellung, ließ im ersten Durchgang nur eine Torchance der Gastgeber zu, lauerte auf Konter und hatte durch Co-Trainer Christoph Brandt und Benjamin Eckel sogar zwei Möglichkeiten, in Führung zu gehen. In der 9. Minute hatte Rinteln Glück, als Janik Liebkowsky per Kopf nur die Latte traf.

Als Eckel in der 54. Minute im Strafraum gefoult wurde, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Dennis Kirasic trat zum Elfmeter an und verwandelte sicher zum 1:0 für Rinteln. Danach zog sich der SC noch tiefer in die eigene Hälfte zurück. Der Druck von Münchehagen nahm permanent zu. Außer einer Fülle von Halbchancen musste SC-Keeper Moritz Jaeger bei einem Schuss von Janik Liebkowsky nur einmal seine ganze Klasse zeigen. Mit der Einwechslung von Johannes Hänke in der 74. Minute zeigte SC-Trainer Uwe Oberländer ein glückliches Händchen. Nach einem langen Pass von Eckel schlenzte Hänke mit seiner ersten Ballberührung das Leder in der 77. Minute zum 2:0 in die Maschen. Danach gab sich Münchehagen geschlagen und Rinteln hatte wenig Mühe, das 2:0 über die Zeit zu bringen.

SCR: Jonathan Reuther, Jonas Kütemeyer, Benedikt Eckel, Marvin Büsscher, Julian Müzel, Christoph Brandt (74. Johannes Hänke), Domenic Fahrenkamp, Arber Ramushi, Kastriot Hasani, Dennis Kirasic (89. Yannik Walter), David Schrader.


Die Augen von SCR-Spielertrainer Johannes Hänke sind nach unter gerichtet. Sein Team steht jetzt auf einem Abstiegsplatz.
Die Augen von SCR-Spielertrainer Johannes Hänke sind nach unter gerichtet. Sein Team steht jetzt auf einem Abstiegsplatz.

SC Rinteln II entwickelt sich zur Schießbude der 1. Kreisklasse

rinteln-sport.de 14.11.2021 - Peter Blaumann


Die Reserve des SC Rinteln entwickelt sich mehr und mehr zur Schießbude der 1. Kreisklasse. Beim TuS SW Enzen II kassierten die Weserstädter eine 0:7-Klatsche und sind auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen.

Bis zur 77. Minute konnte die von vielen Ausfällen stark gebeutelte SCR-Reserve noch mithalten. Zur Pause hieß es erst 2:0. Fabian Schwalm hatte den Gastgeber in der 9. Minute per Elfmeter mit 1:0 in Führung geschossen. Schwalm war es auch, der drei Minuten vor dem Pausenpfiff auf 2:0 erhöhte. Mit dem 3:0 in der 50. Minute durch Sebastian Schmidt war die Entscheidung frühzeitig gefallen. Rinteln ließ jedoch nicht die Köpfe hängen, stemmte sich gegen die Angriffe der Gastgeber.

Erst in der 77. Minute fiel das 4:0 durch Georg Schmal. Danach brachen die Dämme bei den Gästen und kassierten bis zum Abpfiff noch drei Treffer. Sebastian Schmidt war in der 79. Minute zum 5:0 erfolgreich, Fabian Schwalm verwandelte seinen zweiten Elfmeter in der 86. Minute sicher zum 6:0 und Sebastian Schmidt traf in der 89. Minute zum 7:0-Endstand.

SCR II: Niklas Kretschmer, Max Golding (79. Sven Kieweg), Tobias Bergsiek, Alexander Rachow, Luca Büsscher, Constantin Rachow, Ahmet Sariboga, Johannes Hänke (55. Michal Wietrzycki), Waldemar Dirks (80. Eric Wilkening), Stefan Requardt, Tobias Kraschewski.


Alban Ramushi auf dem Weg zum 2:1.
Alban Ramushi auf dem Weg zum 2:1.

SC Rinteln entzaubert den Staffelsieger

rinteln-sport.de 07.11.2021 - Peter Blaumann


Das ist die faustdicke Überraschung des 13. Spieltages. Der Tabellenvorletzte SC Rinteln schlägt den Bezirksliga-Tabellenführer MTV Rehren AR nach einer engagierten Leistung mit 2:1.

Obwohl es für beide Mannschaften um Nichts mehr ging, lieferten sich Rinteln und Rehren ein brisantes und emotionsgeladenes Duell auf dem Steinanger. Der SC Rinteln war dabei in der ersten Halbzeit das klar bessere Team, lief die Gäste hoch an und ließ Rehren in keiner Phase ins Spiel kommen. SCR-Trainer Uwe Oberländer hatte sein Team hervorragend eingestellt. Die Defensive funktionierte 100-prozentig. SCR-Keeper Jonathan Reuther hatte in den ersten 45. Minuten nur zwei Ballberührungen.

Sinan Boga schoss mit einem Hammer aus 16 Meter die Steinanger-Elf in der 20. Minute mit 1:0 in Führung. Auch danach erspielte sich Rinteln hochkarätige Chancen. In der 35. Minute scheiterte Alban Ramushi am MTV-Keeper und in der 45. Minute vergab Dominik Schrader die Riesenchance zum 2:0, als der Ball zum langen Pfosten durchrutschte und das Leder über Schraders Fuß sprang.

Rehren verstärkte in der zweiten Halbzeit die Offensive, brachte frische Kräfte und versuchte mit langen Bällen hinter die Rintelner Abwehr zu kommen. Der Gastgeber stand jetzt etwas tiefer, lauerte auf Abspielfehler, um danach über Konter zum Erfolg zu kommen. Beide Teams lieferten sich einen begeisternden offenen Schlagabtausch. Als Rehren in der 65. Minute nach einem Freistoß durch Niclas Groschke zum 1:1-Ausgleich kam, drohte die Partie zu kippen. In der Schlussphase wurde das Spiel immer hektischer. Als Dominik Schrader in der 75. Minute nach einer Notbremse an Marvin Jahn die Rote Karte sah, drohte die Partie zu eskalieren. Jahn verstrickte sich danach in einen Disput mit Rintelns Ivo Kirasic und sah ebenfalls Rot. Beide Teams ließen auch danach nicht locker, Rinteln und Rehren wollten unbedingt den Dreier. Und dann die Entscheidung: In der 80. Minute starteten David Schrader und Alban Ramushi einen Konter, den Ramushi zum umjubelten 2:1 abschloss.

„Wir haben gegen das stärkste Team und den verdienten Staffelsieger eine Top-Leistung abgeliefert. Ich bin richtig stolz auf meine Jungs“, so das Fazit von Uwe Oberländer.

SCR: Jonathan Reuther, Torben Maibaum, Benedikt Eckel (85. Tim Negebauer), Marvin Büsscher, Alban Ramushi, Sinan Boga, Arber Ramushi, Ivo Kirasic, Dominik Schrader, Dennis Kirasic (68. David Schrader), Nino Kirasic.


Erik Figura (l.) verkürzt zum 1:3.
Erik Figura (l.) verkürzt zum 1:3.

SC Rinteln II geht in Lindhorst unter

rinteln-sport.de 07.11.2021 - Peter Blaumann


Nach der 2:8-Niederlage beim Tabellenzweiten TuS Lindhorst schrillen bei der Reserve des SC Rinteln die Alarmglocken. Der Tabellendreizehnte aus der Weserstadt hat in der 1. Kreisklasse nur noch einen Punkt Vorsprung vor den Abstiegsplätzen.

Die Partie war schon nach den ersten 20 Minuten entschieden. Lindhorst führte durch Treffer von Tobias Giltmann (13.), Marvin Sydow (17.) und Jan-Malte Sydow (20.) mit 3:0. Zwar konnte Rinteln durch Erik Figura in der 23. Minute auf 1:3 verkürzen, aber in der Schlussphase der ersten Halbzeit drehte Lindhorst noch einmal auf und die Gäste kassierten durch Jan-Malte Sydow (37.), Patrick Holz (38.) und Jan-Malte Sydow (39.), der einen Elfmeter sicher verwandelte, die Treffer zum 1:6. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff traf Julian Müzel zum 2:6 für die Gäste.

In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie, der Torhunger der Gastgeber schien gestillt, Rinteln begann sich zu wehren, musste aber in der 63. und 64. Minute durch Marvin Sydow und Jan-Malte Sydow das 2:7 und 2:8 hinnehmen.

SCR II: Nikolas Kretschmer, Alexander Rachow, Max Golding (55. Salim Khudida), Luca Büsscher, Constantin Rachow, Rene Herzog, Johannes Hänke, Julian Müzel, Erik Figura (55. Fabian Mönkemöller), Artan Berisha, Tobias Kraschewski.


In der Schlussphase brennt es immer wieder vor dem Rintelner Tor. Doch erst in der 85. Minute gelingt dem VfL Bückeburg II der 1:1-Ausgleich.
In der Schlussphase brennt es immer wieder vor dem Rintelner Tor. Doch erst in der 85. Minute gelingt dem VfL Bückeburg II der 1:1-Ausgleich.

Der SC Rinteln kann nicht mehr gewinnen

rinteln-sport.de 31.10.2021 - Sebastian Blaumann


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Der SC Rinteln kann nicht mehr gewinnen: Trotz einer starken Leistung kam die Mannschaft von Trainer Uwe Oberländer nur zu einem 1:1-Unentschieden im Bezirksliga-Derby gegen den VfL Bückeburg II. Der Ausgleich der Gäste fiel erst in der 85. Minute.

Das Spiel begann für die engagierten Rintelner mal wieder mit einer Verletzung. Schon nach 11 Minuten musste Flügelflitzer Qendrim Krasniqi vom Platz. „Wir hoffen, dass es nur eine Bänderdehnung ist“, berichtete Oberländer. Der SCR ließ in der ersten Hälfte gegen schläfrige Bückeburger den Ball gut laufen. Domenic Fahrenkamp nutzte einen Fehler in der VfL-Defensive zur 1:0-Führung aus (20.). „Danach lassen wir das mögliche 2:0 durch Alban Ramushi und Dennis Kirasic liegen“, erklärte Oberländer.

Nach dem Seitenwechsel verloren die Steinanger-Kicker etwas den Faden. Die Bückeburger kamen nun ins Rollen. Tim Buchwald brachte es fertig, nach glänzender Vorarbeit von Philipp Spannuth, den Ball aus zwei Metern Torentfernung, anstatt ins leere Tor zu schieben, die Kugel in die Wolken zu bugsieren. Ein echter Kunstschuss. Für den VfL ging es noch um das Erreichen der Aufstiegsrunde. Nun drückte er auf den Ausgleich. Der SCR stemmte sich mit großer Leidenschaft dagegen. Zwei gefährliche Konter fuhren die Hausherren, doch Dennis Kirasic (55.) und Alban Ramushi (73.) verpassten das 2:0. In der 77. Minute bekam der VfL die nächste Möglichkeit zum Ausgleich. Nach einem leichten Kontakt im Strafraum zeigte Schiedsrichter Jan-Luca Biester auf den Punkt. Eine sehr harte Entscheidung. Buchwald trat an und schaufelte den Ball wieder in die Wolken.

In den Schlussminuten schickte VfL-Coach Steffen Potthast mit Jan-Eike Raschke, Lukas Müller und Spannuth seine langen Kerls nach vorne. Das zahlte sich aus. Nach einer Bogenlampe kam Lukas Müller acht Meter vor dem SCR-Tor mit dem Hinterkopf an den Ball und das Leder lag auf einmal im Netz 1:1 in der 85 Minute. Rintelns Keeper Moritz Jäger versuchte das Spielgerät, um den Pfosten zu schauen, statt zu einer Parade anzusetzen. Und fast hätte der VfL noch den Siegtreffer erzielt. In der 90. Minute strich ein Kopfball von Jan-Eike Raschke über die Latte.

Der SC Rinteln wurde im Derby 90 Minuten lang von einer Reisegruppe aus Köln lautstark unterstützt. Die zwölf fußballbegeisterten Freunde kennen sich aus der gemeinsamen Schulzeit, treffen sich jedes Jahr für ein Wochenende immer an einer anderen Stelle in Deutschland und besuchen dann Amateur-Fußballspiele. Diesmal weilten sie im Weserbergland. Da beim SCR zwei Spiele in Folge – erst die Zweite, dann die Erste – stattfanden, machten sie einen Abstecher auf den Steinanger. Die zwölfköpfige Gruppe dichteten viele Fan-Lieder des 1. FC Köln auf den SC Rinteln um. „Das hat uns schon sehr motiviert. Leider hat es nicht zum Sieg gereicht“, meinte SCR-Kapitän Sinan Boga, der sich im Namen der Mannschaft mit einer Kiste Bier und einem Trikot des SC Rinteln für die tolle Unterstützung bedankte.

SCR: Moritz Jäger, Torben Maibaum, Qendrim Krasniqi (11. David Schrader), Alban Ramushi (87. Benedikt Eckel), Sinan Boga, Domenic Fahrenkamp, Arber Ramushi, Ivo Kirasic, Dominik Schrader, Dennis Kirasic (69. Marvin Büsscher), Nino Kirasic (69. Julian Müzel).


Erik Figura (vorne) entwischt seinem Gegenspieler Yannick Haberland.
Erik Figura (vorne) entwischt seinem Gegenspieler Yannick Haberland.

Rintelner Reserve ist ohne Schussglück

rinteln-sport.de 31.10.2021 - Sebastian Blaumann


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Es bleibt dabei: Die Reserve des SC Rinteln ist in der 1. Kreisklasse vom Schussglück verlassen. Gegen den TSV Eintracht Bückeberge kassierte die Elf des Trainergespannes Johannes Hänke und Lothar Rachow eine knappe 0:1-Niederlage. Nach der fünften Pleite am Stück rutschte die SCR-Zweite auf den 13. Tabellenplatz ab. „Wir hatten unfassbar viele Chancen, treffen aber vor dem Tor stets die falsche Entscheidung“, meinte SCR-Sprecher Dirk Böhning.

Der SC Rinteln II zeigte eine gute Leistung und so entwickelte sich gegen den Tabellensechsten ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Issouf Doumoy (19.) brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Dass das schon der Siegtreffer der Eintracht war, grenzte am Unvermögen der beiden Offensivreihen und an den guten Torhüterleistungen von SCR-Keeper Nikolas Alexander Kretschmer und Eintracht-Schlussmann Arne Wittenberg. „Wir waren vor dem Tor oft zu hektisch“, monierte Böhning.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel sehr ausgeglichen. Das Eintracht-Tor war weiter für die Rintelner wie vernagelt. Aber auch die Gäste verpassten den zweiten Treffer nachzulegen. In der 85. Minute wartete der SCR vergeblich auf den Elfmeterpfiff nach einem Foul an Tobias Kraschewski. „Das war ein klarer Elfer“, meinte Böhning, doch Schiedsrichter Jonah Krowiorz sah das anders.

SCR II: Nikolas Alexander Kretschmer, Alexander Rachow (81. Artan Berisha), Tobias Bergsiek, Romario Vrebac (73. Eric Wilkening), Luca Büsscher (66. Michal-Mateuz Wietrzycki), Constantin Rachow, Ahmet Sariboga, Felix Kinast, Tobias Kraschewski, Erik Figura, Tim Neugebauer.


Der Rintelner Ahmet Sariboga (links) räumt in dieser Szene TSV-Torschütze Volkmar Vöge ab.
Der Rintelner Ahmet Sariboga (links) räumt in dieser Szene TSV-Torschütze Volkmar Vöge ab.

TSV Krankenhagen feiert gegen den SC Rinteln II den Derbysieg

rinteln-sport.de 24.10.2021 - Sebastian Blaumann


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Mit einem 3:0 im Derby gegen den SC Rinteln II hat der TSV Krankenhagen die Tabellenspitze in der 1. Kreisklasse zurückerobert. Im Vierkampf um die Meisterschaft gab sich das Spitzenquartett keine Blöße und fuhr allesamt Siege ein. „Es war ein hart umkämpfter Arbeitssieg für uns. Mein Team zeigte in diesem intensiven Spiel keine Glanzleistung“, erklärte TSV-Trainer Dean Rusch.

Das Rintelner Trainergespann um Johannes Hänke und Lothar Rachow konnte im Derby auf bewährte Kräfte zurückgreifen. David Schrader half aus der Ersten aus, Felix Kinast und Artan Berisha kamen von den A-Junioren. Von der ersten Sekunde an hielt die Rintelner Reserve voll dagegen. So spielte sich Vieles zwischen den beiden Strafräumen ab. Der TSV war spielbestimmend, doch die SCR-Defensive ließ auf dem kleinen Platz in Krankenhagen nicht viele Möglichkeiten zu. In der 32. Minute erzielte nach Ablage von Hergen Böttke René Dresenkamp aus 18 Metern das 1:0 für den Favoriten. Kurz vor der Pause stockte der Atem bei den TSV-Anhängern. Nach einem schlampigen Rückpass scheiterte Felix Kinast (43.) an TSV-Keeper Karsten Struckmann.

Nach dem Seitenwechsel verschob der SC Rinteln seine letzte Abwehrreihe etwas nach vorne und wurde mutiger. „Wir waren zu passiv und Rinteln hatte gefährliche Situationen vor unserem Tor“, bemängelte Rusch die lasche Einstellung. So stand die Partie auf Messers Schneide bis zur 77. Minute. Dann bediente Hendrik Felske mit einem Geistesblitz Volkmar Vöge und der TSV-Angreifer erzielte das vorentscheidende 2:0 für den Spitzenreiter. Dann wurde es ärgerlich für den TSV. Nach einer Attacke an Hergen Böttke im SCR-Strafraum entschied Schiedsrichter Jannik Kastenschmidt auf Stürmerfoul. Das Erregte den TSV-Torjäger und es kam zu einem Ausruf der Empörung. Daraufhin zeigte der Unparteiische Böttke die Rote Karte. „Alle haben es gesehen, dass es ein Elfmeter war, nur nicht der Schiedsrichter“, meinte Rusch. In Unterzahl brannte aber nichts mehr an für den Tabellenführer. In der Nachspielzeit nickte Steffen Redeker zum 3:0-Endstand ein.

Der Platzverweis ist extrem ärgerlich, da für den TSV Krankenhagen nun die Wochen der Wahrheit beginnen mit den Spielen bei der SG Rodenberg, gegen den SC Deckbergen-Schaumburg, gegen den TuS Jahn Lindhorst und erneut gegen die SG Rodenberg. Da wird der elffache Torschütze sehr fehlen.

TSV: Karsten Struckmann, Jan Redeker (70. Hendrik Felske), Fynn Voigt, Dominik Brand, Hergen Böttke, Volkmar Vöge, Ferhat-Deniz Bilgen, René Dresenkamp (88. Nico Golub), Finn-Niclas Kogel, Dominik Melcher, Luis Schmieding (83. Steffen Redeker).

SCR II: Moritz Jäger, Tobias Bergsiek, René Herzog, Constantin Rachow, Ahmet Sariboga, Johannes Hänke (30. Waldemar Dirks), Felix Kinast, Tobias Kraschewski, Artan Berisha (80. Michal-Mateuz Wietrzycki), David Schrader, Umut Bozkurt.


Mario Vrebac (gelbes Leibchen) erzielt für den SC Rinteln II einen Dreierpack beim 6:2-Erfolg gegen die SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II.
Mario Vrebac (gelbes Leibchen) erzielt für den SC Rinteln II einen Dreierpack beim 6:2-Erfolg gegen die SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II.

Dreierpack von Mario Vrebac

rinteln-sport.de 19.10.2021 - Sebastian Blaumann


Im Nachholspiel in der 1. Kreisklasse Süd haben die Altsenioren des SC Rinteln II ein Torfestival gefeiert. Das Team von Trainer Jürgen Weber gewann das Prestigeduell gegen die SG Engern/Deckbergen-Schaumburg II mit 6:2.

Wenn die zweite Mannschaft des SC Rinteln spielt, dann sind viele Tore programmiert. So auch diesmal: Bereits in der 1. Minute erzielte Mario Vrebac das 1:0 für die Hausherren. Mit einem nicht zu bremsenden Tomas Muzik im Mittelfeld bestimmte der SC Rinteln die Partie. Muzik (15.) erhöhte dann auch zum 2:0. Wolfgang Philippzig (18.) schraubte das Ergebnis zur 3:0-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel kam die SG besser ins Spiel und Josef Thiedig (35.) verkürzte zum 3:1. Doch Spannung wollte nicht mehr aufkommen, denn der SC Rinteln machte durch die Tore von Mario Vrebac (44./49.) und Michael Lackner (53.) zum 6:1-Zwischenstand den Sack zu. Das 6:2 von Josef Thiedig (58.) war nur noch Ergebniskosmetik. Durch diesen Dreier schob sich der SC Rinteln II auf den 4. Tabellenplatz vor, die SG II rangiert auf Rang 6.

SCR II: Markus Aldag, Panagiotis Panagopoulos, Artur Lesniak, Markus Schneeweiß, Tomas Muzik, Mario Vrebac, Michael Lackner; André Lohmeier, Wolfgang Philippzig, Burkhard Kapp.

SG II: Holger Strohmeier, Alexander Herzig, Andreas Montag, Andreas Thiedig, Josef Thiedig, Stefan Rinne, Axel Baake; Hans-Werner Picha, Thomas Bredemeier, Stefan Frilling, Udo Bartke.

In der Altsenioren-Kreisliga unterlag der TSV Eintracht Exten dem SV Nienstädt 09 mit 0:1. Das goldene Tor schoss Sead Kuc in der 38. Minute.


Viele Jäger sind des Hasen Tod: Qendrim Krasniqi (vorne) bleibt an der geballten Enzer Übermacht hängen.
Viele Jäger sind des Hasen Tod: Qendrim Krasniqi (vorne) bleibt an der geballten Enzer Übermacht hängen.

SC Rinteln mit desolater Vorstellung

rinteln-sport.de 17.10.2021 - Sebastian Blaumann


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Die Luft ist raus beim SC Rinteln. Das hat die Partie gegen den TuS SW Enzen mehr als verdeutlicht. Das Team von Trainer Uwe Oberländer war bei der 0:5-Pleite zu keiner Minute des Spiels gegen griffige Enzer konkurrenzfähig. Während die Gäste sich motiviert in jeden Zweikampf warfen, eine große Bissigkeit und Lauffreude an den Tag legten, bot der SCR eine desolate Vorstellung. Für Enzen geht es noch um einen Platz in der Aufstiegsrunde, dagegen haben die Rintelner die Abstiegsrunde nach der Winterpause fest gebucht.

Die Gäste aus Enzen entfachten in den kompletten 90 Minuten einen Chancenfeuerwerk auf den Kasten des SC Rinteln. Bereits in der 4. Minute gingen die Enzer durch Markus Mensching mit 1:0 in Führung. Die Schwarz-Weißen blieben am Drücker und Nils Engelhardt (25.) erhöhte zum 0:2. Der SCR sah keine Schnitte, war dem Gegner hoffnungslos unterlegen. Zudem schlug das Verletzungspech weiter zu. Diesmal erwischte es Jonas Maibaum. Der Außenverteidiger musste mit einer schweren Fußverletzung ausgewechselt werden. Doch die Rintelner Reservebank war spärlich besetzt. Mit Nino Kirasic und Umut Bozkurt saßen nur noch zwei Spieler aus dem Kader der Ersten auf der Bank. Die weiteren drei Spieler hatten schon 90 Minuten in der Reserve in den Beinen.

Nach dem Seitenwechsel flackerte mal kurz Widerstand auf. Rinteln drückte, doch die SCR-Offensive ist aktuell zu harmlos. So wurde Mittelfeldspieler Dennis Kirasic als „Sturmtank“ eingesetzt. Nach dem 0:3 erneut durch Markus Mensching (54.) zerbrach der SC Rinteln in seine Einzelteile. Enzen kombinierte wie in einem Trainingsspiel, gab weiter Vollgas und Jan Köpper (69./80.) schraubte das Resultat mit einem Doppelpack zum 0:5-Endstand in die Höhe. Die beste Rintelner Möglichkeit vergab Umut Bozkurt in der 85. Minute. Anstatt aus sechs Metern mit Vollspann die Kugel ins Netz zu jagen, versuchte es Bozkurt mit einem Heber. „Das war eine ganz bittere Vorstellung. Wir waren den Enzern hoffnungslos unterlegen“, sagte Oberländer und kündigte Redebedarf an.

SCR: Jonathan Reuther, Jonas Maibaum (46. Nino Kirasic), Benedikt Eckel, Qendrim Krasniqi, Yannik Walter, Alban Ramushi, Sinan Boga, Domenic Fahrenkamp, Ivo Kirasic, Dominik Schrader, Dennis Kirasic (67. Umut Bozkurt).


SCR-Trainer Johannes Hänke vermisst jegliche Gegenwehr seines Teams.
SCR-Trainer Johannes Hänke vermisst jegliche Gegenwehr seines Teams.

SC Rinteln II völlig von der Rolle

rinteln-sport.de 17.10.2021 - Peter Blaumann


Ein Waterloo erlebten die Spieler der Reserve des SC Rinteln in der 1. Kreisklasse gegen den TuS Enzen II. Die Weserstädter gingen gegen den Tabellensiebten mit 0:8 unter.

SCR-Reserve präsentierte sich im Heimspiel gegen Enzen völlig von der Rolle. In der ersten Halbzeit leistete das Team von Trainer Johannes Hänke keine Gegenwehr, ließ die Gäste nach Belieben gewähren. Enzen nutzte die Freiräume und fast jeder Schuss auf den Kasten des Gastgebers war auch gleich ein Tor. So führte Enzen zur Pause durch Treffer von Fabian Schwalm (3.), Johann Isaak (18.), Tom Socher (20.), Joshua Kahlert (27.) und Fabian Stapel (42.) mit 5:0.

In der zweiten Halbzeit versuchte Rinteln, Gegenwehr zu leisten, hatte auch ein paar Aktionen in Richtung Enzer Tor, ohne jedoch gefährlich zu werden. Die Gäste machten dort weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Ron Reichau erhöhte in der 54. Minute auf 6:0, Johann Isaak traf in der 72. zum 7:0 und Tim Scheibe beendete den Torreigen in der der 74. Minute mit dem 8:0.

„Wenn Marco Klappauf mit seinen 50 Jahren zu den besseren Spielern in unserem Team gehörte, das sagt schon alles aus über die Einstellung mancher Akteure aus. Jetzt heißt es wieder einmal Mund abwischen und sich auf das nächste Spiel konzentrieren“, so der frustrierte SCR-Betreuer Dirk Böhning.

SCR II: Moritz Jaeger, Erik Figura, Romario Vrebac (30. Alexander Requardt), Luca Büsscher, Constantin Rachow, Ahmet Sariboga, Marco Klappauf (83. Michal Wietrzycki), Bjarne Müller (55. Salim Khudida), Serdar Akgün (60. Sven Kiewig), Stefan Requardt, Waldemar Dirks.


Elfmeter verschossen: SCR-Trainer Uwe Oberländer kann es nicht fassen.
Elfmeter verschossen: SCR-Trainer Uwe Oberländer kann es nicht fassen.

SC Rinteln trifft die „Kiste“ nicht

rinteln-sport.de 10.10.2021 - Peter Blaumann


Der SC Rinteln konnte die Negativserie nicht stoppen. Mit der 0:2-Niederlage beim TSV Algesdorf rutschten die Weserstädter in der Bezirksliga, Staffel 3, auf den letzten Tabellenplatz ab.

Die fünfte Niederlage nach dem gleichen Strickmuster: Rinteln spielt gefällig mit, kommt zu Chancen, trifft nicht, leistet sich leichte Fehler in der Defensive, die der Gegner eiskalt zu Toren nutzt – so auch in Algesdorf. Es war ein intensives und ausgeglichenes Spiel. Spielerisch präsentierten sich beide Teams mit großen Defiziten, kämpferisch warfen Algesdorf und Rinteln alles in die Waagschale.

Alban Ramushi hatte für Rinteln in der 23. Minute das 1:0 auf dem Fuß. Der quirlige SCR-Stürmer lief allein auf Keeper Maximilian Schmidbauer zu, wollte das Leder lässig mit dem Außenrist ins Tor spielen, doch Schmidtbauer brachte noch ein Fuß an den Ball. Im Gegenzug das 1:0 für Algesdorf: Langer Abschlag vom Keeper, Rintelns Abwehr spielte an der Strafraumgrenze Foul, der Freistoß wurde von Jonas Kütemeyer abgefälscht und die Kugel lag im Kasten. Danach ging es ausgeglichen weiter – bis zur 45. Minute. Wieder ein individueller Fehler in der SCR-Defensive, Elias Kohnert angelte sich den Ball und vollendete mit dem Pausenpfiff zum 2:0.

Rinteln versuchte in der zweiten Halbzeit zum Anschlusstreffer zu kommen, hatte auch Chancen durch Qendrim Krasniqi, der zweimal in aussichtreicher Position vergab. In der 80. Minute wurde Dennis Kirasic im Strafraum gefoult. Sinan Boga trat zum Elfmeter an und scheiterte. „Wir machen auch aus unseren besten Chancen keine Tore mehr“, so das Fazit eines enttäuschten SCR-Trainers Uwe Oberländer.  

SCR: Jonathan Reuther, Torben Maibaum (69. Arber Ramushi), Jonas Maibaum, Jonas Kütemeyer, Benedikt Eckel (64. Marvin Büsscher), Qendrim Krasniqi, Yannik Walter, Alban Ramushi, Sinan Boga, Dennis Kirasic, Nino Kirasic (64. Ivo Kirasic).


Bildeten ein starkes Abwehr-Duo: Vater Mario (l.) und Sohn Romario Vrebac.
Bildeten ein starkes Abwehr-Duo: Vater Mario (l.) und Sohn Romario Vrebac.

Vater und Sohn geben der SCR-Defensive Stabilität

rinteln-sport.de 10.10.2021 - Peter Blaumann


Im Duell der Reserve-Teams verlor der SC Rinteln in der 1. Kreisklasse beim FC Hevesen mit 0:2.

Auf Rintelner Seite spielten Sohn Romario und Vater Mario Vrebac in einem Pflichtspiel zum ersten Mal zusammen. Beide agierten in der Abwehr. Der eine als Innenverteidiger und der andere als Rechtsverteidiger. Die Vrebacs machten eine gute Partie, hielten die SCR-Abwehr über weite Strecken zusammen und ließen kaum Hevesener Torchancen zu.

Rinteln musste mit einem Perspektiv-Team antreten. Zahlreiche erfahrene Kräfte standen nicht zur Verfügung. Bis zur 1:0-Führung der Gastgeber in der 38. Minute durch Alexander Böttcher konnte Rinteln die Partie ausgeglichen gestalten, ohne jedoch für Akzente in der Offensive zu sorgen. In der 42. Minute hatte Rinteln zudem noch Pech, als ein abgefälschter Schuss nur die Latte traf.

Nach dem 2:0 durch Böttcher in der 53. Minute per Elfmeter war die Partie entschieden. Die Gäste waren zu schwach in der Offensive, um dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. Hevesen verwandelte die Führung ohne große Mühe bis zum Abpfiff.

SCR II: Moritz Jaeger, Alexander Rachow, Christoph Brandt, Luca Büsscher, Ahmet Sariboga, Johannes Hänke, Serdar Akgün (60. Waldemar Dirks), Salim Khudida (60. Sven Kieweg), Romario Vrebac, Philipp Mellinghoff, Mario Vrebac.



ACHTUNG Information !!!


Spiel am Sonntag:

1. Herren verliert Pokalspiel

 

 

Freundschaftsspiele Samstag:

A1- und B2-Jugend (JSG Blau Rot Weiß Rinteln ) spielen Remis

C2 (JSG Blau Rot Weiß Rinteln ) verliert

 

 

Bleibt gesund !


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